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Social Media Marketing
Lead-Formulare und Produkte zum Scrollen: YouTube macht Video Ads stärker shoppable
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Lead-Formulare und Produkte zum Scrollen: YouTube macht Video Ads stärker shoppable

Niklas Lewanczik | 22.06.20

Marken können künftig den CTA bei einer YouTube Ad erweitern, um ihre Top-Produkte browsable unter dem Video anzuzeigen. Auch Lead-Formulare lassen sich nun dort integrieren.

Google möchte seine Videoplattform YouTube deutlich stärker als Verkaufsplattform für Marken positionieren. Im Zuge dessen hat das Unternehmen eine Reihe sogenannter Direct Response Solutions eingeführt, die Conversions im Videokontext dank interaktiver Kampagnen versprechen. So werden YouTube Ads zum Markenschaufenster oder Lead Generation Tool.

Branding-Effekt auf YouTube nutzen: Ein browsable Produktkatalog unter dem Video soll Sales steigern

70 Prozent der Teilnehmenden einer von Google selbst durchgeführten Studie gaben laut Nicky Rettke, Director im Produktmanagement bei YouTube Ads, an, dass sie bereits ein Produkt einer Marke gekauft hätten, die sie bei YouTube gesehen haben. Der Branding-Effekt von Kampagnen auf der Videoplattform kann groß sein; nun möchte YouTube werbenden Marken Optionen liefern, um die Video Ads stärker shoppable zu machen. Und somit unmittelbarer Conversions zu generieren.

Ein erster Ansatzpunkt ist das Experimentieren mit der Annäherung an den E-Commerce. Ganz im Sinne umfassender Social-Commerce-Entwicklungen auf dem Markt ermöglicht YouTube ersten Advertisern nun, ihre Ads mit passenden Produktkatalogen zu ergänzen. Diese tauchen in einem Dropdown-Menü unter der Video Ad, direkt beim CTA wie „Shop Now“, auf und lassen sich wie bei einer E-Commerce-Plattform durchscrollen – während die Ad weiterläuft.

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Auf diese Weise können Marken YouTube nicht nur für das Branding, sondern für ganz klar Performance-orientierte Kampagnen im E-Commerce-Kontext nutzen. Advertiser müssen, um diese Option nutzen zu können, ihren Feed aus dem Google Merchant Center mit den Video Ads synchronisieren. In der Folge kann der erweiterte CTA Button dafür sorgen, dass mehr Traffic auf die Produktseite geleitet wird. Und im Idealfall auch dafür, dass die Sales deutlich steigen.

Video Action Campaigns: Conversions über das gesamte YouTube-Netzwerk generieren

Im Blogpost zu YouTubes neuen Ad-Optionen erklärt Nicky Rettke, dass mit geringeren Marketing-Budgets Schwierigkeiten aufkommen können, gleichzeitig Reichweite aufzubauen und Conversions zu generieren. Die neue Lösung der Video Action Campaigns soll Abhilfe schaffen. Sie ermöglicht es, innerhalb einer Kampagne Ads sowohl im Home Feed als auch bei den Watch Pages auf YouTube auszuspielen und darüber hinaus auch bei Google-Video-Partnern.

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© Google

Zusätzlich möchte YouTube für diese Lösung auch künftig verfügbares Inventar – wie im Empfohlene-Videos-Modul – integrieren. So sollen Advertiser mehr Conversions im gesamten Netzwerk generieren können, während sie sich um die Distribution keine Gedanken machen müssen. Damit könnte mehr Zeit für die Kreation der bestmöglichen Creatives bereitgestellt werden. Als Positivbeispiel für diese Kampagnenlösung führt YouTube das Startup Mos an, das bei der Suche nach Studierendenkrediten hilft. Mos konnte laut Rettke bei einem Drittel weniger Ausgaben für YouTube-Kampagnen 30 Prozent mehr Conversions in den vergangenen Monaten generieren.

YouTube Ads als Lead-Kampagnen

Der Erfolg von Kampagnen bemisst sich nicht immer nach Sales. Viele Unternehmen sind darauf aus, mit ihren Ads auch die Lead-Generierung voranzutreiben. Dem trägt YouTube Rechnung, indem die Plattform nun Lead-Formulare für Videokampagnen einführt. Mithilfe dieses Features können Advertiser bei YouTube qualifizierte Leads generieren – ganz ohne die Seherfahrung der Ad zu beeinträchtigen. Denn das Formular öffnet sich mit einem Klick auf den CTA unter der Video Ad.

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Der Automobilhersteller Jeep hat dank dieses Features bereits 13 Mal mehr Leads einholen können, während der Cost per Lead um 84 Prozent gesunken ist, so YouTubes Nicky Rettke. Allerdings gibt es einige Voraussetzungen für Advertiser, die auf diese Option zurückgreifen möchten: Sie dürfen keine Verstöße gegen YouTubes Richtlinien in ihrer Historie aufweisen und müssen mindestens 50.000 US-Dollar Gesamtausgaben bei Google Ads vorweisen können. Zudem werden einige Branchen, beispielsweise Erwachsenen-Inhalte, keine Lead-Formulare bei Kampagnen integrieren können. Alle Einzelheiten zur Integration der Formulare führt Google in der Google-Ads-Hilfe auf.

Damit Advertiser, die möglicherweise sowohl auf YouTube als auch via Google Search werben, nachvollziehen können, woher ihre Conversions rühren, wird YouTube in die Attributionsberichte zu Google Ads integriert. So kommt die netzwerkübergreifende Attribution nun in eine Beta-Version. Auf Grundlage der dortigen Angaben können Advertiser ihre Budgetallokation anpassen, um den Kampagnenerfolg bei YouTube, in der Suche oder bei Google Shopping zu maximieren.


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Mit all diesen neuen Features möchte YouTube Werbetreibenden Optionen an die Hand geben, um Traffic für Produktseiten, Sales oder Leads direkt über Video-Ad-Kampagnen generieren zu können. Um die Features nutzen zu können, sollten die Advertiser sich an das Google Account Team wenden. Und dann können sie dank browsable Produktkatalogen oder Lead-Formularen auf eine bessere Performance der Video Ads hoffen.

GG am 22.06.2020 um 20:07 Uhr

Oida! Was soll das für ein furchtbares Deutsch sein? „Marken können künftig den CTA bei einer YouTube Ad erweitern, um ihre Top-Produkte browsable unter dem Video anzuzeigen. Auch Lead-Formulare lassen sich nun dort integrieren.“ Und so geht’s den ganzen Artikel. Browsable! Stoppable!

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