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Social Media Marketing
TikTok untersucht User-Verhalten und Shopping-Bereitschaft in der Vorweihnachtszeit

TikTok untersucht User-Verhalten und Shopping-Bereitschaft in der Vorweihnachtszeit

Aniko Milz | 19.10.21

In einem neuen Report verrät TikTok, wie Community Commerce auf der Plattform funktioniert, wie kaufbereit sich Social Media User in der App zeigen und auf welchen Kanal Brands innerhalb von TikTok setzen sollten, um die meiste Aufmerksamkeit für ihr Produkt zu generieren.

Zum anlaufenden Weihnachtsgeschäft sind viele Brands und Unternehmen am testen und planen von Budgets. Während einige lieber auf bewährte Ad-Formate auf Plattformen wie Facebook oder Google setzen, wählen andere den noch etwas experimentelleren Weg und probieren sich an TikTok. Neu ist die App auch nicht mehr, vor Kurzem konnte die Grenze von einer Milliarde monatlich aktiver User überschritten werden. Doch noch bietet die Plattform nicht so viele Ad-Optionen wie Facebook, Instagram und Co. Dafür aber engagierte User, die täglich mehrere Stunden in der App verbringen. Um herauszufinden, wie das (Einkaufs-)Verhalten der User auf der Plattform beeinflusst werden kann, hat TikTok eine neue Studie herausgebracht. Gemeinsam mit WARC und der Publicis Groupe wurde insbesondere ein Blick auf das Konzept des Community Commerce geworfen.

TikTok funktioniert mit Community Commerce

TikTok gehört zu den beliebtesten Plattformen US-amerikanischer Teenager. Konkurrenz gibt es von Instagram und Snapchat. Während es auf Instagram deutlich Creator-fokussierter zugeht, weil der Feed auf Inhalten basiert, denen User folgen, steht auf TikTok mehr der Inhalt an sich im Vordergrund. Denn der TikTok-Algorithmus bewertet jedes Video anhand bestimmter Kriterien und spielt, wenn diese erfüllt werden, auch die Inhalte völlig unbekannter Creator auf der For You Page aus. Dementsprechend untersuchte TikTok für den neuen Report auch nicht den Social Commerce an sich, sondern den spezifischeren Community Commerce. TikTok erklärt:

Community commerce specifcally speaks to the notion of entertaining, compelling content that just happens to feature brands. It is creator-driven, word-of-mouth marketing that has taken over the TikTok platform and injects a new opportunity into content creation on social that is more authentic to its environment.

Diese Aussage schlägt in die gleiche Kerbe wie TikToks Slogan „Don’t Make Ads. Make TikToks“, was bedeuten soll, dass genuiner Content in der App besser funktionieren wird als die durchgeplanteste Kampagne. Dafür ist es für Brands sinnvoll, eng mit Creatorn zusammenzuarbeiten und ihnen den nötigen kreativen Freiraum zu lassen. Für den Report wurden 2.230 User aus elf verschiedenen Märkten befragt – darunter auch Deutschland.

© TikTok, Publicis Groupe, WARC

85 Prozent kauften bereits ein Produkt, nachdem sie es auf Social Media gesehen haben

Im Durchschnitt gaben 85 Prozent der Befragten an, ein Produkt erworben zu haben, nachdem sie auf Social Media eine Ad oder einen Review dazu gesehen hatten. In Deutschland waren es sogar 86 Prozent. Und die Bereitschaft, direkt über Social-Plattformen einzukaufen, ist derzeit am wachsen. 78 Prozent stimmten der Aussage „I like the option of clicking on products I’ve seen on social media platforms and buying them then and there“ zu oder sogar stark zu. 72 Prozent hätten gerne noch mehr Möglichkeiten, auf Social-Media-Plattformen zu shoppen. Da ist es kein Wunder, dass Formate wie Instagram Shops, shoppable TikTok Ads oder auch Livestream Shopping derzeit stark gepusht werden. Im Schnitt gaben 70 Prozent der Befragten an, Livestream Shopping anderen Arten von Social Media Shopping vorzuziehen. Hier herrschen jedoch je nach Markt starke Unterschiede. So gucken in Indien etwa 45 Prozent der Internet User regelmäßig Livestreams von Influencern. In Deutschland sind es nur etwa sechs Prozent.

© TikTok, Publicis Groupe, WARC

Für Brands und Advertiser, die auf der Plattform werben möchten, hat TikTok außerdem Insights gesammelt, über welchen Channel der App die am meisten Aufmerksamkeit generieren können. Je nach Produkt gibt es auch hier große Unterschiede. So erhalten Brands aus der Food-Branche am meisten Aufmerksamkeit über Videos, die im For You Feed landen. Luxusprodukte sollten eher über bekannte Creator vertrieben werden. Für alle lohnt sich ein Blick in den Report, der noch weitere Erkenntnisse der Befragung aufschlüsselt.

© TikTok, Publicis Groupe, WARC

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