Social Media Marketing

Google+: Eine Geisterstadt?

Nach furiosem Start bestimmen beim Social Network-Neuling Google+ zunehmend die Negativschlagzeilen das Bild. Eine Infografik.

Logo: Google+

Es ging alles so gut los. Google+ legte vor gut einem Jahr einen furiosen Start hin, die User-Zahlen explodierten. Nach gut 2 Monaten zählte man 40 Millionen Nutzer und zeitweise konnte man sogar mit LinkedIn oder Twitter mithalten, wie einige Studien behaupteten. Doch in letzter Zeit häufen sich die Berichte, wonach Google+ in zunehmende Schwierigkeiten gerät.

Den Verdacht, Google+ sei bereits vor seinem ersten Geburtstag zu einer moribunden Geisterstadt verkommen, gab es bereits im Frühjahr. Doch immer mal wieder tauchen vereinzeltHoffnungsschimmer am Horizont auf, Studien und Erhebungen, nach denen das soziale Netzwerk kontinuierlich wachse. Die Infografik der britischen Social Media-Agentur Umpf, die Mashable jetzt vorlegt, bestätigt erneut: das größte Problem besteht für Google+ in seinen passiven Nutzern.

Umpf hat die Verbreitung von 100 Nachrichtenmeldungen in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, LinkedIn und Google+ erfasst, um die Bereitschaft der jeweiligen Nutzer zum Teilen dieser Meldungen zu untersuchen. Das Ergebnis ist ernüchternd für den einstigen Social Network-Rookie.

 

Empfehlung Meltwater

Meltwater

Wir waren Vorreiter im Bereich Medienbeobachtung, jetzt nutzen wir Artificial Intelligence für die Datenanalyse. Mit Meltwater haben Sie einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite, der Ihnen dabei hilft, einen Schritt voraus zu sein.

3 Gedanken zu „Google+: Eine Geisterstadt?

  1. Frank

    Was diese alle paar Tage durchs Dorf getriebene Sau namens „G+ ist Geisterstadt“ allerdings vergisst: Das meiste bei G+ passiert IN den Circles, nicht öffentlich. Und das ist gut so. Ich ziehe mittlerweile G+ FB vor. Facebook benutz ich, um mit meiner Mutter mal ne Message zu schreiben, das wars auch. G+ ist da wo die interessanten Diskussionen im Stream langlaufen, und der Stream ist alles andere als tod. Nur erfordert G+ mehr als nur Konsum. Für diese Klientel ist dann eher Facebook da. G+ ist eher Phoenix oder arte und Facebook halt RTL II und anderes Randale-TV ;)

    Antworten
  2. Jürgen . Designetage

    Ich bewege mich hauptsächlich auf Facebook und Twitter, G+ wird mittlerweile sehr wenig benutzt.
    Auf G+ schau ich eigentlich nur noch wegen 3-4 Leuten die auf den anderen Netzwerken kaum aktiv sind.

    Ich denke das Problem bei G+ sind nicht die Nutzer sondern die durchwegs schwächere Nutzung. Und die Zahlen dürften die tatsächliche Nutzung nicht wiedergeben, da ja jeder der ein Google-Konto hat oder neu anmeldet (z.B. Mail) automatisch ein G+ Konto hat, also sind die Zahlen wohl nicht stimmig.

    Antworten
  3. Ralf

    Ich kann nur für mich sprechen. Facebook nutze ich vorwiegend privat und Google+ eher für berufliche Dinge. Bei Facebook ist das Rauschen enorm, während ich bei Google+ exponentiell häufiger interessante Inhalte in meinem Stream finde.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.