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Human Resources
Was ist Employee Wellbeing?

Was ist Employee Wellbeing?

Hauke Eilers-Buchta | 28.03.22

Employee Wellbeing bezieht sich auf das Wohlbefinden von Angestellten. Was macht dieses aus und worauf sollten Arbeitgeber:innen achten?

Der Begriff Employee Wellbeing gehört für zahlreiche Unternehmen bereits zum Alltag. Dabei bezieht man sich auf das Wohlbefinden der eigenen Mitarbeiter:innen und darauf, wie man ein produktives sowie gleichzeitig positives Arbeitsklima schaffen kann. Auch der Stressfakor spielt eine elementare Rolle, denn Stress soll bestmöglich reduziert werden.

Für die Unternehmenskultur zahlreicher Firmen spielt das Wohlfühlklima für das eigene Personal eine immer größer werdende Rolle und nicht erst das veränderte Arbeitsverhalten durch Corona, Home-Office-Pflicht und Co. wirkt sich darauf aus, dass Unternehmer:innen mehr Augenmerk darauf legen, wie es ihren Mitarbeitenden geht. Doch nicht nur das Arbeitsklima ist für das Employee Wellbeing wesentlich, auch Aspekte wie psychische und physische Gesundheit sind dabei von Relevanz – ähnlich verhält es sich im Bezug auf die Möglichkeit, als Angestelle:r im Unternehmen mitsprechen zu können.

Die Definition von Employee Wellbeing

Grundsätzlich beschreibt Employee Wellbeing den mentalen, emotionalen, physischen sowie auch ökonomischen Gesundheitszustand von Mitarbeiter:innen. Einfluss darauf nehmen verschiedene Faktoren. Hierzu können die Beziehungen zu Arbeitskolleg:innen zählen, Entscheidungen, die getroffen werden und auch zur Verfügung stehende Ressourcen oder Arbeitsgeräte. 

Hinzu kommen auch diese Aspekte, die sich auf das Employee Wellbeing auswirken können:

Zusätzlich wirken sich auch immer individuelle Begebenheiten darauf aus, wie es Mitarbeiter:innen geht. Ein Ziel sollte es in diesem Zusammenhang sein, das Wohlbefinden von Mitarbeitenden auf einem recht ähnlichen Niveau zu halten. Dies wiederum soll sich darauf auswirken, ein produktives sowie gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen.

Neben der Arbeitssituation wirken sich allerdings auch private Umstände darauf aus, wie zufrieden Mitarbeiter:innen sind und wie produktiv diese arbeiten (können). Wer im privaten Umfeld unzufrieden ist, kann oftmals auch im beruflichen Umfeld keine Höchstleistungen abrufen. Ähnlich wäre es, wenn die Wohnsituation schwierig oder die eigene Psyche angeschlagen ist. Sicherlich haben Arbeitgeber:innen auf derartige Umstände kaum einen Einfluss, wohl aber unterliegen die Faktoren ihrer Verantwortung, die direkt im entsprechenden Einflussbereich liegen.

Warum ist Employee Wellbeing wichtig?

Employee Wellbeing ist vor allem wichtig, um eigene Mitarbeiter:innen zu motivieren, sie zu fördern und um dazu beizutragen, dass sich diese im Unternehmen wohlfühlen und ihre Arbeit gerne verrichten. 

Das wiederum wirkt sich in aller Regel sehr positiv auf die Arbeitsmoral aus und kann dafür sorgen, dass Mitarbeiter:innen länger im Unternehmen bleiben, sich wertgeschätzt fühlen und sich ein Stück weit mit dem Unternehmen auch identifizieren können.

Zudem wirkt sich Employee Wellbeing auf ein harmonisches Arbeitsumfeld aus und kann die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Mitarbeitenden effektiver machen. Auf diese Weise entsteht in vielen Fällen ein professionelles Arbeitsklima, in dem sich Mitarbeitende frei entfalten können, ihre eigenen Stärken und Interessen einbringen dürfen und somit ihre Arbeit effektiver erledigen können.

Nicht zuletzt sorgt ein hohes Maß an Employee Wellbeing auch dafür, dass Mitarbeitende ihre Karrieremöglichkeiten neu betrachten können und nicht nur in vorgegebenen Rollen verbleiben. Der Fokus kann so vermehrt auf individuelle Interessen und Fähigkeiten gerichtet werden. Individuelle Skills können so verstärkt gefördert werden und spielen für viele Mitarbeiter:innen eine bedeutsamere Rolle – und sie fühlen sich mit diesem Fähigkeiten zugleich wertgeschätzt und vom Unternehmen ernst genommen.

Wie stärke ich das Wellbeing meiner Angestellten?

Um das Employee Wellbeing in einem Unternehmen zu steigern, gibt es eine Reihe an Möglichkeiten, einen ersten Ansatz zu finden. In unterschiedlichen Bereichen gibt es hierbei Optionen, um das Wohlbefinden von Mitarbeitenden zu erhöhen. Sei es, durch einen komfortablen Arbeitsplatz mit hochwertigem Bürostuhl oder der Möglichkeit, (auch) im Stehen arbeiten zu können. Oder aber im Bezug auf eine professionelle Ausstattung für das Home Office. Auch Bewegungsangebote für Mitarbeiter:innen können dafür sorgen, dass sich diese bei der Arbeit besser fühlen und sich zudem regelmäßig aktiv bewegen. 

Weiterhin kann und sollte auch das Teamgefüge unter den Mitarbeiter:innen im Fokus stehen. Befragungen können dabei helfen, Probleme zu erkennen und Wege schaffen, diese zu beheben. Derartige Befragungen erweisen sich nicht selten auch in anderen Bereichen wie der Arbeitsumgebung oder der Gesundheit als sinnvoll. So können Arbeitgeber:innen herausfinden, was sich Mitarbeitende für ein besseres Arbeitsklima wünschen oder welche eigenen Vorstellungen sie dafür haben.

Ebenso können sich auch zusätzliche Angebote wie Firmenfahrräder oder Zuschüsse zu Gesundheitskursen oder einer gesunden Ernährung positiv auf das Wohlbefinden von Mitarbeiter:innen auswirken. Ein faires und gerechtes Gehalt gehört für zahlreiche Arbeitnehmer:innen heutzutage ebenfalls zu einem Job dazu, der gerne und professionell ausgeübt wird.

Dass zu einer wertschätzenden Arbeitsumgebung auch immer mehr individuelle Arbeitslösungen gehören, sollte dabei ebenfalls erwähnt werden. Mitarbeiter:innen mit Kindern könnte beispielsweise die Chance geboten werden, die Arbeitszeit relativ flexibel anzupassen oder der Weg zu einer 4-Tage-Woche geebnet werden. Die (individuellen) Möglichkeiten für ein gesteigertes Wohlfühlen der Mitarbeitenden sind somit sehr vielseitig und müssen keinesfalls irgendwelchen Standards genügen.

Was Arbeitgeber:innen konkret tun können

Arbeitgeber:innen, die für ihre Angestellten das Wohlbefinden am Arbeitsplatz steigern möchten, haben somit verschiedene Optionen, um in diesem Bereich etwas zu verändern. Konkret sollte für das Employee Wellbeing nicht auf Annahmen gesetzt werden, stattdessen sind konkrete Hinweise von Angestellten deutlich wertvoller. Regelmäßige Befragungen sind daher zumeist unerlässlich und haben einen Vorteil: sie schaffen Fakten!

Ebenso sollten die getroffenen Maßnahmen im Endeffekt den Wünschen der Mitarbeiter:innen entsprechen und es kann sich lohnen, diese direkt in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Auch dies kann im Endeffekt die Wertschätzung steigern und bereits das Arbeitsklima positiv beeinflussen.

Kommentare aus der Community

Hanna Putz am 13.04.2022 um 09:40 Uhr

Wurde im Digital Bash Webinar auf den Newsletter hingewiesen :)

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