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Branding
An diesen Digital Marketing Trends kommst du 2021 nicht vorbei

An diesen Digital Marketing Trends kommst du 2021 nicht vorbei

Aniko Milz | 08.01.21

Welche Trends werden das Digital Marketing 2021 bestimmen? Wir wagen einen Blick in die Zukunft und besprechen Themen wie Nachhaltigkeit, Podcasts und UGC.

Zu Beginn des vergangenen Jahres hätte niemand vorhersagen können, welche Entwicklungen uns 2020 erwarten sollten. Dafür haben wir uns mittlerweile an die Veränderungen gewöhnt und können für 2021 etwas umsichtiger planen. Viele vorgesagte Trends ergeben sich aus den Beschränkungen im Alltag, die sich aus 2020 auch in diesem Jahr fortsetzen. 2020 hat uns vor allem neue E-Commerce beziehungsweise Social-Commerce-Optionen gebracht. Vieles, was vorher nur offline zu gehen schien, war plötzlich auch online denkbar. SocialMediaToday hat sieben Trends für das Digital Marketing zusammengetragen, die als ideale Guideline für deinen Marketingplan 2021 dienen können.

1. Live Streams

Live Streams und Videos haben im Laufe der Coronapandemie verstärkt an Bedeutung gewonnen. Schon zuvor zeigte vieles in Richtung Video Content, doch durch die Lockdowns und die Arbeit aus dem Home Office erlebte Live Streaming einen Boom. Schließlich wurden zum einen viele Events, die eigentlich offline stattgefunden hätten, nun online abgehalten. Zum anderen hatten viele Menschen mehr Zeit an der Hand, die sie, um zu sozialisieren, online verbrachten. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, online Events abzuhalten oder mit Live Streams viele Viewer zu erreichen. So bietet Facebook seit Kurzem Paid-Event-Optionen und auch Live Streams auf Instagram, die anschließend als IGTV gepostet werden können, sind eine gute Alternative.

2. Purpose-driven Kampagnen

In 2020 standen Brands vor der Entscheidung, inwieweit sie zu den Ereignissen des Jahres Stellung beziehen möchten. Für viele ergaben sich durch die Krise Chancen, etwas Gutes für ihr eigenes Branding zu tun. In einem Jahr der Unsicherheit und Fake News schätzten Konsument:innen ganz klar Transparenz. In einem Report von Deloitte heißt es:

Brands need to be deeply attuned to why they exist and who they are built to serve.

Außerdem erzielten purpose-driven Kampagnen große Erfolge. SocialMediaToday nennt als Positivbeispiele die Kampagne von Hilton’s #HotelsForHeroes oder Chanel, dessen Näher:innen Masken statt Designer-Outfits nähten. Auch in Deutschland starteten viele kleine Unternehmen sinnvolle Kampagnen und konnten damit helfen und gleichzeitig Punkte bei ihren Kund:innen sammeln.


3. User Generated Content

Konsument:innen möchten bestätigt bekommen, dass sie die richtige Entscheidung treffen, bevor sie beispielsweise einen Kauf tätigen. User Generated Content kann Unternehmen hierbei unterstützen. Niemand trifft gerne eine falsche Entscheidung, und UGC kann eine starke Hilfe sein, wenn es darum geht, vertrauen bei den Kund:innen zu schaffen. Zudem verbessert guter UGC die Customer Experience, schließlich stärkt er Communities, macht Spaß und ist relatable. Ein Extrembeispiel, das auf TikTok stattfand ist das Musical Ratatouille, das nahezu komplett aus UGC aufgebaut wurde und Tickets verkaufte, um die  US-amerikanische Organisation The Actors Fund zu unterstützen.

4. Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit wächst im Bewusstsein vieler Konsument:innen immer stärker an. Dementsprechend sollten Unternehmen hier ihren Teil zu einer grüneren Zukunft beitragen. 81 Prozent der Befragten eines Nielsen Reports gaben an, dass sie dafür sind, dass Unternehmen umweltfreundlich handeln sollen. Viele Brands setzen bereits auf nachhaltigere Alternativen in der Herstellung oder im Verpackungsmaterial. Kund:innen suchen mittlerweile häufig nach genau diesen Anbietern. Damit werden Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu Themen, die gut als Herausstellungsmerkmale dienen können. Beispielsweise konnte IKEA im Weihnachtsspot 2020 mit einer nachhaltigen Message punkten.


5. Inklusivität

Eine von Accenture durchgeführte Studie zeigt, dass der kulturelle Shift zu mehr Diversität auch das Kaufverhalten beeinflusst. 29 Prozent der Kund:innen gaben an, nicht mehr bei Brands zu kaufen, die nicht genügen Wert auf Diversität legen. Unternehmen, die offen auf eine hohe Diversität setzen, können hier starke Bonuspunkte sammeln. Doch wo fängt man hier an? In einem Interview erklärte uns Guy Merrill, Global Head of Art bei Getty Images und iStock, wie transgender Personen authentisch dargestellt werden können.

© Getty Images

6. Voice und Visual Search

In 2021 wird die Auffindbarkeit in der Suche eine noch größere Rolle spielen. Dabei sollten besonders Maßnahmen für die visuelle oder Voice-Suche ergriffen werden. Denn diese beiden Trends spielen auch in 2021 eine wichtige Rolle. Immer mehr Menschen suchen über sprachbasierte Tools wie Alexa. Auch visuelle Suchen werden ansteigen, so prognostiziert es SocialMediaToday. Wer hier seine Website früh optimiert und zum Beispiel Alt-Texte noch stärker fokussiert, kann hier profitieren. So schätzt Retail Customer Experience, dass Early Adopters in 2021 ihren Umsatz stark steigern können:

Early adopters that redesign their websites to support visual and voice search will increase their digital commerce revenue by 30%.

7. Easy-to-Consume Content (Podcasts)

Auch Podcasts konnten in 2020 einen großen Sprung machen, der sich 2021 fortsetzen wird. Konsument:innen schätzen Easy-to-Consume Content, den sie in ihrer vermehrten Zeit zu Hause nebenbei laufen lassen können. Dabei haben sich besonders Podcasts bewährt, was vermehrt Advertiser auf den Plan ruft. Laut der Financial Times stecken immer mehr Advertiser ihr Geld in Podcasts, was auf eine Weiterführung des Trends in 2021 schließen lässt.

Unternehmen, die in 2021 ihre Reichweite verbessern oder ihr Branding stärken wollen, haben mit diesen sieben Tipps eine Guideline an der Hand, wohin die Reise in diesem Jahr gehen könnte. Wir werden sehen, inwiefern die weitere Zeit zu Hause das Verhalten der Konsument:innen beeinflusst und welche vielleicht unvorhergesehenen Trends sich noch durchsetzen.

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