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Technologie
Snapchat liegt im AR-Bereich noch vor Meta und Co.

Snapchat liegt im AR-Bereich noch vor Meta und Co.

Aniko Milz | 08.11.21

Dass User sich gerne in Apps inspirieren und schließlich zum Kauf verleiten lassen, ist keine Neuigkeit mehr. Doch Snapchats Try-on Feature könnte die nächste Phase des E-Commerce einläuten.

Snapchat ist eines der Unternehmen, die schon seit Jahren mit Augmented Reality experimentieren. Daraus ergeben sich nicht nur spannende Anwendungen für User zum Beispiel durch kreative Filter, sondern auch für Brands, die ihre Produkte den Usern in der AR näherbringen können. Dazu gehört auch, dass die App Nutzer:innen mittlerweile einigermaßen realistisch Kleidung anprobieren lassen kann.

Realistische Anprobe in der App

Über den Twitter Account postete das Unternehmen ein Video des Try-on Features. Die Designs werden anlässlich der ComplexCon, eines HipHop-Festivals, in der App gefeatured. Noch gibt es einige Verbesserungspunkte wie die Proportionen, die in dem Video noch nicht hundertprozentig stimmen. Doch mit etwas weiterer Arbeit ist es nicht unwahrscheinlich, dass Snapchat User bald jegliche Art von Kleidung und Accessoires in der App auf realistische Art und Weise anprobieren können.

AR im Online Shopping: Wohin geht es im E-Commerce?

Auch Unternehmen wie Facebook und Apple forschen an der AR-Front, doch noch hat Snapchat etwas die Nase vorn, was im zunehmenden E-Commerce Push spannend werden dürfte. Bereits vor der Coronapandemie stiegen die Online-Verkäufe, doch die Krise hat diese Entwicklung nur noch weiter angetrieben. Insbesondere jüngere User sind zur Inspiration und zum Kauf auf Social Apps wie Instagram und Snapchat unterwegs. Wer hier die beste Experience bieten kann, dürfte die meisten Advertiser und Konsument:innen von sich überzeugen.

Ein spannender Randgedanke ist hierbei auch, wie der wachsende AR-Trend mit dem NFT Hype zusammenpasst. Die digitalen Kunstwerke könnten sowohl in Social Apps wie Instagram und Twitter, aber auch in der virtuellen Welt des Metaverse, die sowohl Meta als auch Microsoft erschaffen möchten, in Zukunft eine größere Rolle spielen.

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