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Social Media Marketing
YouTube Short Shelf: Shorts werden bei Kanälen prominent angezeigt

YouTube Short Shelf: Shorts werden bei Kanälen prominent angezeigt

Niklas Lewanczik | 17.02.22

Das Kurzvideoformat Shorts soll bei YouTube stärker in den Fokus rücken. Deshalb werden die Clips bei der Kanalübersicht jetzt in einem eigenen Bereich präsentiert.

TikToks, Reels, Shorts: Kurzvideos im 9:16-Format sind das Trend-Format der 2020er Jahre und sowohl für Creator und Privat-User als auch Marken und Advertiser zu einem wichtigen Fokuspunkt avanciert. Der immense Erfolg TikToks rief die Instagram Reels und YouTube Shorts auf den Plan. Nach dem globalen Roll-out der letzteren im Sommer 2021 rückt die größte Videoplattform schlechthin Shorts immer stärker in den Mittelpunkt. Passend dazu werden die Kurzvideos bei der Kanalübersicht auf dem Desktop jetzt in einem dedizierten Bereich angezeigt.

Der Extrabereich für Shorts bei YouTube

In einem neuen Video des Creator Insider Channels von YouTube wird neben anderen Neuerungen das Short Shelf bei YouTube vorgestellt. Dieses ermöglicht Usern, die via Desktop auf die Kanalübersicht bei einem Account zugreifen, Shorts auf den ersten Blick zu erkennen. Denn all diese Kurzvideos werden nun in einem eigenen Bereich gelistet, der klar von den Bereichen „Uploads“, „Beliebte Videos“ oder anderen Kategorien abgegrenzt ist.

Ein Screenshot der Kanalübersicht von TikTok und YouTube Star Kallmekris zeigt, wie das aussehen kann:

Das Short Shelf in der Kanalübersicht bei Kallmekris, Screenshot YouTube
Das Short Shelf in der Kanalübersicht bei Kallmekris, Screenshot YouTube

Diese Änderungen zugunsten von Shorts und damit auch von Creatorn, die darauf setzen, unterstreicht, wie wichtig das Format für YouTube geworden ist. Laut der Videoplattform haben Shorts seit ihrem Launch bereits zu über fünf Billionen Views geführt. Und Henry Bose, Creative Lead, Central Europe bei Google, erklärte das Format jüngst zu einem der Top-Trends für den Videobereich. Immerhin hatte YouTube im Sommer 2021 bereits einen 100 Millionen US-Dollar schweren Creator Fund für Shorts ins Leben gerufen und diverse Pläne für eine verbesserte Monetarisierung vorgestellt. Selbst Super Chats und Shopping sollen 2022 für den Kurzvideobereich eingeführt werden.

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