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Social Media Marketing
Social Commerce auf Instagram: Branded Content Tags in Reels und bessere Kollaborations-Features für Advertiser
© Instagram

Social Commerce auf Instagram: Branded Content Tags in Reels und bessere Kollaborations-Features für Advertiser

Nadine von Piechowski | 23.11.20

Die Social App erweitert die Commerce Features für Creator. Mit Branded Content Tags in Reels können diese eine Partnerschaft einfacher kennzeichnen. Auch für Instagram Live wird der neue Tag getestet.

Instagram launcht ein neues Feature für Reels: Die Branded Content Tags. Damit baut die Social App das Konkurrenzformat zu TikTok auf der eigenen Plattform weiter aus und bietet Creatorn einen entscheidenden Vorteil. Denn mit den Branded Content Tags können Influencer ihre Inhalte in Reels einfacher monetarisieren. Hierfür hat Instagram im Gegensatz zu TikTok ein ausgereiftes System, was nicht nur Vorteile für Creator, sondern auch für Brands mit sich bringt.

Mockups mit den neuen Branded Content Tags in Instagram Reels
Die neuen Branded Content Tags in Instagram Live und Reels, © Instagram

So können Unternehmen jetzt Anzeigen mit Branded Content erstellen, ohne dass die beteiligten Creator zuerst organisch auf Instagram posten müssen. Creator haben dabei die Möglichkeit, alle veröffentlichten Anzeigen zu genehmigen oder zu pausieren. Außerdem können Unternehmen jetzt Beiträge mit Branded Content mit Produkt-Tags bewerben. Instagram erklärt:

Until today, Branded Content ads could only be created by promoting the existing posts from creators. Instagram is now launching a new workflow where advertisers can create Branded Content ads without the need for creators to post organically on Instagram first. Now brands have more flexibility with fewer constraints when they want to run Branded Content ads.

Branded Content Tags: Unternehmen können vom Creator Account posten

Neben den Branded Content Tags in Reels soll es zukünftig auch Kooperationskennzeichnungen für Instagram Live geben. Diese testet Instagram ab dieser Woche. Neben dem neuen Tag führt Instagram auch einen neuen Prozess ein. Dieser ermöglicht es Unternehmen, direkt von dem Account der Creator zu posten. Natürlich nicht ohne deren Einverständnis. So müssen Influencer den Content von Brands erst freigeben, wenn dieser auf dem Creator-Profil hochgeladen werden soll.

So können Instagrammer und Brands künftig deutlich einfacher zusammenarbeiten und die Effektivität steigern. Dass die Social App Kooperationen zwischen Creatorn und Unternehmen weiter fördern will, zeigt auch, dass die Richtlinien für Branded Content in Stories und Posts angepasst wurden. Instagram erklärt:

Branded Content ads in Stories can now include tappable elements, such as @mentions, location and hashtags. We want brands to have access to organic Stories’ creative that is native and authentic to the Stories experience. […] We’re introducing the ability for businesses to promote branded content posts with product tags. Until today, branded content posts from creators that included product tags were not able to be promoted. Now brands can get more value out of this content that makes it easy for people to shop directly from creators that inspire them.

Zuvor erweiterte Instagram bereits die Product Tags in den Instagram Ads. Dieser Schritt dürfte für Advertiser gerade im Hinblick auf die Festtagssaison hilfreich sein.

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Hängt Instagram TikTok mit neuen Social Commerce Tools ab?

Die neuen Branded Content Tags in Reels sowie die angepassten Prozesse für eine Zusammenarbeit zwischen Brands und Creatorn könnten Instagram dabei helfen, die Hype App TikTok hinsichtlich der Monetarisierung abzuhängen. Dies könnte ein Anreiz für beliebte TikToker sein, sich vermehrt der konkurrierenden Social App zuzuwenden. Denn Bytedance, das Unternehmen hinter TikTok, arbeitet zwar gerade an ähnlichen E Commerce Tools, bis diese gelauncht werden, dürfte es allerdings noch etwas dauern. Instagram ist in dieser Hinsicht bereits jetzt besser aufgestellt als TikTok. Ob sich beliebte Creator wie Charlie D’Amerlio, Addison Rae oder Zach King nur wegen der besseren Monetarisierungsmöglichkeiten von TikTok ab- und Instagram zuwenden, bleibt abzuwarten.

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