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SEO - Suchmaschinenoptimierung
Modernes SEO: Die steigende Relevanz der User Signals [Anzeige]

Modernes SEO: Die steigende Relevanz der User Signals [Anzeige]

OnlineMarketing.de Redaktion | 20.07.16

Waren es früher Keywords, sind heute sehr viel mehr Faktoren für ein gutes Ranking relevant, weshalb bei der Optimierung ein holistischer Ansatz gewählt werden sollte.

Über die Ranking Signale bei Googles Suchmaschine ranken sich jede Menge Mythen und Gerüchte. Obwohl der Suchmaschinenkonzern klare Aussagen über die Faktoren vermeidet, haben User Signals in den vergangenen 18 Monaten massiv an Relevanz gewonnen. User Signals umfassen dabei unter anderem auch Social Signals, sind aber noch weitaus vielfältiger.

Ein holistischer Ansatz für besseres Ranking

Der holistische Ansatz beschreibt hierbei die Gesamtheit der Vielzahl an durchzuführenden Maßnahmen. Es wird sich also nicht nur auf eine konzentriert, sondern es fließen sehr viele Faktoren in die Bewertung einer Seite ein. So sind die Gewinner des Google Phantom Updates häufig Seiten mit Content, die Mehrwert bieten und gleichzeitig gute User Signals generieren. Zu den wichtigsten ihrer Art zählen beispielsweise:

  • Click-Through-Rate:
    Wird die Seite in den Suchergebnissen angezeigt, aber nicht geklickt, scheint es ein Problem im title oder der description zu geben. Das Ergebnis ist für den User wohl nicht befriedigend und passt nicht zum Suchwort. Ist die CTR hingegen hoch, wertet Google dies als positiv.
  • Absprungrate / Bounce Rate:
    Sie beschreibt, wie viele User nur eine Seite besuchen. Verlassen 70 von 100 Usern also nach dem Besuch der Einstiegsseite die Website wieder, liegt die Bounce Rate bei 70 Prozent.
  • Verweildauer:
    Wie lange bleibt der Besucher auf der Seite? Verschwindet er schon nach zwei Sekunden wieder, da er auf den ersten Blick sieht, dass ihn die Seite nicht weiterbringt oder bleibt er und liest den Text durch?
  • Scrolling Signals:
    Liest der User nur im oberen Teil der Seite oder scrollt er auch nach unten?
  • Interner Klick Fluss:
    Auf welche weiterführenden Links klickt der User und wie viele Seiten besucht er nach der Einstiegsseite?
  • Social Signals (Facebook Shares, Tweets und Co.):
    Wie erfolgreich sind die Beiträge in den sozialen Netzwerken? Werden die Artikel oft geteilt oder gibt es noch nicht einmal die Möglichkeit, dies direkt über die Webseite über Social-Buttons zu machen?
  • Kauf-Abschlüsse auf Shops, Anmeldungen oder Newsletter-Bestellungen:
    Auch diese Signale werden von Google bewertet. Sind die Conversion Rates gut, muss der Inhalt auch stimmen.

Demnach haben Webseiten mit einer guten User Experience sowie Usability, in Bezug auf Kundenzufriedenheit und das Ranking bei Google, einen Vorteil gegenüber anderen Seiten, die dies nicht bieten. Denn User verweilen etwa länger auf Seiten, zu denen sie einen leichten Zugang finden und deren Menüführung nativ gestaltet ist.

So interpretiert Google die gewonnenen Daten

Bei der Interpretation der Signale gibt es keine optimalen Richtwerte, denn diese sind immer abhängig vom spezifischen Marktsegment. Aufgrund des enormen Datensets, das Google in den vergangenen Jahren ansammeln konnte, ist es der Search Engine möglich, die Klickwahrscheinlichkeit auf einzelne Links der Websites vorherzusagen. Die Daten dieses Forecasts werden dann zur Relevanzberechnung von Links genutzt. Die Daten ermittelt die Suchmaschine über diverse Tools, zu denen unter anderem Analytics, Chrome, Android, Google DNS Server, AMP, Google+ Buttons und viele mehr zählen.

War SEO in frühen Jahren noch eher ein wenig rustikal und nicht sehr vielfältig, haben sich die Ansprüche gewaltig gewandelt. Die User Experience hat an sehr viel Relevanz gewonnen und die Gründe dafür liegen auf der Hand: Ein Mehrwert für den User ist sehr viel wichtiger als die meisten Keywords in einem Text. Eine übertriebene, textbasierte Keyword-Optimierung macht einen Text natürlich schwer lesbar und trotzdem wurden lange Zeit solche Texte auf die ersten Seiten der SERPs gepusht. Mit einigen dieser Websites konnte zwar niemand wirklich etwas anfangen, durch die Optimierung auf Google wurden sie aber hoch gelistet.

Das funktioniert heute nicht mehr so einfach. Im Laufe der Zeit hat sich die User Experience zu einem der wichtigsten Onpage-Optimierungs-Faktoren entwickelt, weshalb Google sich allmählich von reinen Keywords verabschiedet und einen holistischen Ansatz wählt. Entsprechend sollte auch im SEO holistisch gedacht werden, um den Usern Inhalte bieten zu können, der ihnen einen Mehrwert verschafft und innerhalb derer sie leicht manövrieren können. Nur wenn das Gesamtangebot im Hinblick auf Content, Usability und User Experience stimmt, werden positive Nutzer Signale ausgesendet, die dann zu einem guten Ranking führen.

Optimierung im Hinblick auf das Nutzerverhalten

Um eine gute Suchmaschinenoptimierung gewährleisten zu können, ist es wichtig, das Userverhalten stetig zu analysieren und zu hinterfragen, um die Erkenntnisse daraus zu nutzen. Nur wer sein Publikum und die Stärken und Schwächen seiner Website kennt, kann passenden Content bereitstellen, Bounce Rates reduzieren sowie CTR und Verweildauer steigern. Die von Google als positiv gewerteten User Signals tragen unmittelbar zu einem besseren Ranking bei.

Interessanterweise schwächen überflüssige URLs die gesamte Domain, weshalb es auch hier hoch relevant ist, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Die beschriebenen Erkenntnisse zu wichtigen Signals zeigen die Veränderung von SEO auf, die die Disziplin in den vergangenen Jahren von einer klassischen hin zu einer vielfältigen transformiert hat. SEO beinhaltet heute nicht mehr nur bloßes Keyword-Stuffing, sondern erfordert Kenntnisse und Sachverstand in den Bereichen der Conversion- sowie Usability Optimierung, Unternehmensberatung und Prozessoptimierung. Ein ganzheitlicher Ansatz also, der viel Know-how auf diesem Gebiet verlangt.

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