A/B-Tests

Die sogenannten A/B-Tests eignen sich, um zwischen zwei unterschiedlichen Varianten die bessere zu identifizieren. Dafür wird die Zielgruppe gleichmäßig in eine A- und B-Gruppe aufgeteilt – wodurch auch der Name des Testes entstanden ist. Die eine Gruppe bekommt die Ausgangsversion zu sehen, während die andere die zu testende Ausführung gezeigt bekommt.

Anschließend wird analysiert, welche Variante besser funktioniert. Dabei sind zwei Faktoren entscheidend, um aussagekräftige und statistisch relevante Ergebnisse beziehen zu können: der Traffic, der auf Testseiten führt und die Differenz der jeweiligen Conversionrate.

Beispiel:
Sie vertreiben DVDs über Ihre Internetseite und möchten herausfinden, welche Überschrift für Ihre Ausstellungsreihe besser funktioniert. In Ihrer Ausgangsversion heißt der Button, der zu den Filmen führt, “Große Auswahl an DVDs” und in der zweiten, zu testenden Version “DVDs günstig kaufen”. Innerhalb Ihres A/B-Tests wird nun der “Große Auswahl an DVDs”-Button an 50 Prozent der Besucher dieser Webseite ausgeliefert. Die anderen 50 Prozent sehen die “DVDs günstig kaufen”-Schaltfläche. Wenn Sie nun die Bestelldaten innerhalb des Testzeitraums analysieren, können Sie feststellen, welche Option besser funktioniert, und diese Variante nach abgeschlossenem Test für die gesamte Zielgruppe verwenden. Anschließend können Sie andere Elemente auf Ihrer Internetseite testen und so Schritt für Schritt ihre Homepage optimieren.

Wichtig: Nur ein Element testen!
Sie sollten bei A/B-Tests nur ein Element prüfen, damit Ihre Ergebnisse aussagekräftig bleiben. Wenn Sie mehrere Elemente gleichzeitig testen, können Sie am Ende nicht festmachen, welches Element ausschlaggebend für eine Verbesserung war.