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Google Ads testet neue Tracking-Kategorien für Conversions
Neue Website-Conversion-Tracking-Kategorien bei Google Ads, Quelle: Yatin Mulay

Google Ads testet neue Tracking-Kategorien für Conversions

Niklas Lewanczik | 18.02.20

Das Tracking für Website Conversions bei Google Ads könnte künftig noch granularer werden. Ein jetzt entdeckter Test zeigt neue Optionen und eine Unterteilung in Sales und Leads.

Wer bei Google wirbt, hat das Ziel, möglichst viele Conversions zu erreichen. Doch die wollen getrackt werden, um den Kampagnenerfolg messbar zu machen. Dazu bedarf es einer Definition von Conversions. Bei Google Ads können User künftig womöglich noch detaillierteres Tracking der Website Conversions betreiben. Denn ein aktueller Test offenbart neue Kategorien von Add to cart bis Outbound-Klick.

Granulares Conversion Tracking: Die Customer Journey optimieren

Bei Twitter lieferte Yatin Mulay, der nach eigenen Angaben selbst für Google Ads zertifiziert ist und für eine Google-Partner-Agentur arbeitet, Informationen zu einem Test mit neuen Tracking-Kategorien für Google Ads.

Wie umfassend der Test ist, ist nicht klar. Allerdings berichtet auch Ginny Marvin von Search Engine Land, die das Thema in ihrem Artikel aufgreift, dass sie einige der Optionen sehen kann. Die bisherigen Optionen für das Tracking von Website-Interaktionen beschränkten sich laut Marvin auf:

  • Purchase
  • Lead
  • Page View
  • Sign-up
  • Other

Nach den Angaben von Mulay werden diese erweitert. So zeigt der Test eine Unterteilung der Website-Interaktionen in Sales- und Lead-Kategorien. Bei ersterer werden diese Aktionen angeführt:

  • Purchase
  • Add to cart
  • Begin checkout
  • Subscribe

Bei den Lead-Kategorien sind diese Aktionen nachvollziehbar:

  • Submit lead form
  • Book appointment
  • Sign-up
  • Request quote
  • Get directions
  • Outbound click

Mit diesen Neuerungen könnte Google das Werbesystem für Advertiser dahingehend optimieren, dass ein Mikromanagement von Conversions in der Customer Journey ermöglicht wird. Damit könnten Advertiser bestimmte Conversion-Gruppen besser tracken und ihre Kampagnen auf Grundlage dieser Erkenntnisse verbessern.

Das vielfältige Conversion Tracking bei Google Ads

Während die etwaigen Neuerungen für die Website Conversions noch in einer Testphase stecken, liefert Google diverse Optionen, um überhaupt Conversions nachvollziehen zu können. Beispielsweise lassen sich auch App-Installationen oder In-App-Käufe, Anrufe und Offline Conversions tracken. Marketer können hierbei als wertvoll erachtete Conversion-Aktionen definieren und verfolgen.

Vereinfacht werden solche Analyse mitunter durch das Hinzufügen eines Conversion Tracking Tags. Wie das funktioniert, erklärt Google im Ads-Hilfebereich. Wer außerdem erfahren möchte, wie die Daten aus dem Tracking am besten ausgewertet werden, erhält bei Google ebenfalls Hilfestellung zu den einzelnen Optionen. Wie Advertiser das Website Conversion Tracking überhaupt auf- und dann individuell umsetzen, wird in einer ausführlichen Anleitung dokumentiert.

Ob die jüngst getesteten Kategorien bald für alle Advertiser bei Google Ads verfügbar sein werden, ist noch unklar. Da eine granularere Auswertung von Aktionen aber sogar zu mehr diversen Kampagnen führen könnte, ist diese Entwicklung recht wahrscheinlich. Im Bestfall wäre damit nicht nur den Advertisern und Google, sondern auch den Usern geholfen, die noch spezifischer angesprochen werden könnten.

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