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Performance Marketing
Spotify führt Ad Studio in Deutschland ein
© Spotify

Spotify führt Ad Studio in Deutschland ein

Niklas Lewanczik | 10.03.21

Der Streaming-Dienst bietet Unternehmen und Kreativen in Deutschland ab dem 24. März mit Spotify Ad Studio einfacheres Audio- und Video-Advertising im werbefinanzierten Musik-Bereich.

Spotify optimiert diesen Monat die Werbemöglichkeiten für Advertiser in Deutschland. Am 24. März wird die Self-Service-Plattform Spotify Ad Studio ausgerollt; nur kurze Zeit, nachdem Spotify die Podcast Ads für Deutschland launchte. Sie soll eine zielgruppenspezifische Ansprache für den werbefinanzierten Musik-Bereich noch einfacher machen. Das Ad Studio soll allen Werbetreibenden ermöglichen, über Targeting die für sie relevanten Zielgruppen auswählen, Audio- und-Video Ads kreieren, Kampagnenzeiträume individuell festlegen und Kampagnenerfolge in Echtzeit auswerten zu können. Außerdem bietet Spotify ein Webinar mit Live-Demo zum Ad Studio an.

Hörer:innen erreichen, wo andere Medien keinen Zugang haben

In der offiziellen Pressemitteilung des Unternehmens wird darauf hingewiesen, wie groß das Interesse an Audioinhalten insbesondere bei jungen Menschen ist. Demnach und nach Angaben des GlobalWebIndex gaben 83 Prozent der User aus der Gen Z und der Gruppe der Millennials an, 2020 digitale Audioinhalte gestreamt zu haben. Das sind neun Prozent mehr als noch 2019. Die gezielte Ansprache dieser und weiterer Hörer:innengruppen bietet für Marken Potentiale. Etwa auch dann, wenn eine Ansprache möglich ist, zu einem Zeitpunkt, da andere digitale Medien keinen Zugriff haben, beispielsweise beim Joggen oder auf der Autofahrt.

Mit dem Ad Studio können Advertiser Storytelling im Kontext komplett lizenzierter Musik betreiben. Über die Self-Service-Plattform lassen sich Audio-Kampagnen schnell und einfach buchen, sofern eine Audio- oder Video-Ad bereits fertig vorliegt. Und wer noch keine Audio-Ad erstellt hat, kann sie bei Spotify kostenlos innerhalb von 48 Stunden mit den Ad Studio Creative Tools produzieren, so das Unternehmen. Advertiser können ab einem Mindestbudget von 250 Euro Kampagnen starten und müssen sich dabei nicht zwischen Audio- und Video-Ads entscheiden. Die Kombination beider Formate kann laut Nielsen Brand Effect on Spotify die Werbeerinnerung um 90 Prozent und die Markenbekanntheit um das 2,2-Fache erhöhen. Und um sicherzugehen, dass Video-Ads nicht ins Leere laufen, spielt Spotify diese nur aus, wenn User aktiv vor dem Bildschirm der App sind, heißt es.

Mit Ad Studio öffnen wir unsere unkomplizierte Self-Service-Werbeplattform jetzt für alle Unternehmen in Deutschland. Wir helfen ihnen damit, passende Zielgruppen auf Spotify ganz einfach zu definieren und zu adressieren. Mit unseren effizienten Targeting-Tools können sie ihre Botschaft über Standort- und Interessenfilter, Echtzeit-Kontext-Targeting und vieles mehr ausrichten und optimieren,

erklärt Sven Bieber, Head of Ad Sales Germany bei Spotify.

Das Spotify Ad Studio
Das Spotify Ad Studio, mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht, © Spotify

Eintragen auf der Warteliste nun möglich – XING und Co. haben schon getestet

Zu den Unternehmen, die das Ad Studio von Spotify bereits getestet haben, gehören XING und die Tobis Film GmbH sowie die Hamburger Agentur AdStrat. Werbetreibende, die nun ebenfalls interessiert sind, können sich inzwischen auf einer Warteliste eintragen, um einen Ad Studio Account zu beantragen. Außerdem bietet Spotify Tipps und Best Practices, wie etwa im Video hier:

Darüber hinaus veranstaltet das Unternehmen am 25. März für alle Interessierten zum Thema Ad Studio ein Webinar mit Live Demo und Erfahrungsberichten. Nähere Informationen zum Werben bei Spotify kannst du auf dem Spotify Advertising Blog erhalten.

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