Social Media Marketing

Instagram Tricks: Wie du deinen Instagram Stories deutlich mehr Reichweite verschaffst

Die Instagram Stories laufen Snapchat den Rang ab. Damit deine Instagram-Reichweite hochschnellt, sind Stories und einige Kniffe vonnöten.

Instagram Stories, Location und Hashtags, © Instagram-Press

Instagram ist inzwischen auch für Unternehmen, Marken, Publisher eine Bühne. Um das Engagement der User für sich in Anspruch zu nehmen, stehen vor allem die Instagram Stories im Zentrum der Bemühungen. Dabei gibt es vielerlei Möglichkeiten, die Reichweite deiner Stories immens zu erhöhen.

Warum Instagram Stories?

Die Frage beantwortet zum einen schonmal die Anzahl der User der Plattform. Monatlich finden sich 700 Millionen aktive Nutzer auf Instagram, 250 Millionen täglich aktive Nutzer haben Instagram Stories zu verzeichnen. Gegenüber dem Rivalen Snapchat sind die Stories bei Instagram auch bei Influencern beliebter. In einer 30-tägigen Studie stellte Social Media Today fest, dass Influencer an 25 von 30 Tagen auf Instagram mehr Stories veröffentlichen.

Influencer Postings, Instagram Stories vs. Snapchat Stories, © Social Media Today, Media Kix

Weiterhin bieten die Instagram Stories stets neue Features, die die Interaktion für den User aufregender und umfangreicher gestalten. So ist nicht nur die Bedeutung von Videos bei Instagram für das Engagement immer relevanter, sondern die Plattform erlaubt jetzt Usern auch, auf Stories mit eigenen Bildern oder Videos zu antworten. Das berichtet Digital Trends. Dazu heißt es von Instagram:

Today’s update is just one of the ways we’re working to make Direct the best place to have fun, visual conversations with friends on Instagram.

Wie kannst du die Reichweite bei Instagram erhöhen?

Selena Gomez hat knapp 123 Millionen Follower auf Instagram, Cristiano Ronaldo gut 106. Diese astronomischen Zahlen bieten die beliebtesten Accounts. Auch wenn diese Regionen für dein Unternehmen in unerreichbarer Ferne liegen, möchtest du doch die Zahl deiner Follower auf Instagram vergrößern. Dazu bedarf es natürlich verschiedener Grundvoraussetzungen.

Du musst zunächst mal spannende Inhalte bereitstellten, die die User auch zur Interaktion einladen. Gerade die Videos bieten – vor allem für Publisher – eine gute Option, um schnell Content zu vermitteln. Darüber hinaus sollten stets relevante Hashtags eingebaut werden, wobei du auch auf eine etwaige Zensur derselben Rücksicht nehmen solltest. Neben der Bereitstellung deiner eigenen Inhalte musst du jedoch auch aktiv mit anderen Instagram Usern interagieren. Hashtags, Stories usw. liken, die für dich relevant sein könnten. Den „passenden“ Usern folgen, Kommentare hinterlassen und dergleichen mehr. Die logischen Schritte, um organische Reichweite zu generieren, brauchen jedoch einen langen Atem. Doch es gibt verschiedene Alternativen, um schneller Erfolg bei der Reichweitenerhöhung zu messen.

Im Netz kursieren viele fragwürdige Strategien

Wie auch Christian Erxleben bei BASIC thinking aufzählt, sind manipulative Taktiken zur Verbesserung der Reichweite keine Seltenheit. Zum einen bedienen sich viele Unternehmen oder Influencer der Like-Bots, die automatisch Kommentare, Likes usw. bei anderen Usern generieren. Auch eine Tochterfirma von Zalando hatte diese diese Like-Bots genutzt. Erxleben nennt darüber hinaus den Gebrauch von sogenannten Like- und Comment-Gruppen. Hier werden alle Posts von jedem Teilnehmer der Gruppe geliked und/oder kommentiert. Damit wird schnell ein hohes Engagement erreicht, dessen Zustandekommen jedoch höchst fragwürdig ist; und wenig werbewirksam. Dennoch könne man durch den Instagram-Algorithmus so besser gerankt werden.

Instagram Stories mit Location und Hashtags steigern deine Reichweite enorm

Die Instagram Stories sind der Bereich, in dem du schneller und langfristig sinnvoller deine Reichweite und das Engagement steigern solltest. So erklärt Erxleben, dass auch BASIC thinking mit den neuen Formaten bei Instagram Stories, Location und Hashtags, experimentiert. Demzufolge zeigen Stories, bei denen ein besonders gut gewählter Hashtag oder der Aufenthaltsort eingebettet wurden, sehr viel mehr Reichweite. Von einer bis zu 500 Prozent – im Schnitt 200 bis 300 Prozent – höheren Reichweite berichtet Erxleben auf Grundlage eigens durchgeführter Testreihen.

Dabei betont er, dass vor allem (noch) kleine Accounts mit der Konzentration auf die Features bei Instagram Stories einen besonders großen Reichweitengewinn erzielen können.

Um dieser Strategie zu folgen, ohne dass stetig ein großer Hashtag oder der Location Sticker auf deinen Bildern prangt, gibt es einige Tricks.

Ein Instagram Stories Location Tag, bei dieser Aufnahme scheint er passend, © Instagram-Press

So erklärt Gadget Hacks, dass du die benannten Tags für deine Instagram Story erstellen und sie dann dort auch einfügen kannst. So machst du diese Story für die Suchfunktionen relevanter. Allerdings hast du die Möglichkeit, die Tags mit dem Daumen und Zeigefinger so sehr zu verkleinern, dass sie quasi nicht mehr sichtbar sind.

Gadget Hacks zeigt, wie man den Hashtag bei den Stories versteckt, Credit: Gadget Hacks

Du musst natürlich immer individuell entscheiden, ob bei einem Bild ein Tag mit dem Standort oder einem Hashtag zu sehen sein soll. Soll das Bild jedoch für sich sprechen oder ähnliches, kann dieser Minimierungstrick angewandt werden. Auf diese Weise bist du natürlich in der Lage mehrere Hashtags einzubauen, die dir mehr Reichweite und Engagment verschaffen.

Die eigene Herangehensweise muss authentisch bleiben

Trotz Hacks wie dieser solltest du auch auf deine eigene Kreativität setzen. Denn du kannst die Tatsache, dass Instagram so viele Möglichkeiten der Gestaltung bietet, ausnutzen. The Verge gibt einen Überblick, wie du Instagram Stories und die damit verbundenen Möglichkeiten ausgiebig zu deinem Vorteil instrumentalisieren kannst. Auf Instagram Reichweite zu erlangen und diese stetig auszubauen, dürfte auch künftig von großer Relevanz nicht nur für Publisher, sondern auch für Unternehmen überhaupt sein. Denn Instagram ist – gerade für die jüngere und noch heranwachsende Zielgruppe – ein alltägliches Suchtmittel. Und damit für das Marketing ähnlich wichtig wie etwa die Muttergesellschaft Facebook.

Eine Studie aus dem Vereinigten Königreich hat dies unlängst bestätigt. Die Royal Society for Public Health (RSPH) und das Young Health Movement (YHM) gaben an, dass Instagram bei den 14-24-jährigen Briten mehr Suchtmittel ist als etwa Alkohol und Drogen. Darüber hinaus erklärt die Studie Instagram jedoch für diejenige Social Media Plattform, die jungen Leuten am ehesten depressive Gefühle zu vermitteln imstande ist, wie Forbes berichtet. Bei aller Effekthascherei, bei all dem Wettkampf um Engagement sollte der schmale Grat nicht aus den Augen verloren werden, auf dem man – auch mit den Instagram Stories – wandelt. Ein Grat zwischen Erfolgshunger und Verantwortung.

Quelle: BASIC thinking

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