Social Media Marketing

Für die perfekte Reichweite: Das sind die aktuellen Top Hashtags auf Instagram

Hashtags gehören auf Instagram auch 2018 noch zu den Grundpfeilern für Reichweite. Wir zeigen, wie du sie am besten einsetzt und was sie heute noch bewirken.

© Flickr / Petit Louis, CC BY 2.0

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Letztes Update: 07.06.2018

Das Blatt auf Instagram hat sich seit der Einführung des Algorithmus 2016 gewendet. Auch das Jahr 2017 war ein stürmisches auf der Plattform. Galten Hashtags früher als das Non-Plus-Ultra und unerlässliches Werkzeug für mehr Reichweite, haben sie spätestens mit dem neuen Algorithmus 2018 an Bedeutung eingebüßt. Auf Instagram gelten nun andere Regeln, doch auch wenn inzwischen viele weitere Signale für die Reichweite von Postings verantwortlich sind, sind Hashtags weiterhin relevant. Denn sie wirken sich nach wie vor auf dein Engagement aus, insbesondere dann, wenn du noch relativ am Anfang stehst oder noch keine große Community mit Millionen von Followern aufbauen konntest. Im Grunde genommen bleibt also alles, wie es war. Nur haben sich die Spielregeln ein wenig geändert. Wir bringen dich auf den neuesten Stand und haben auch die relevantesten Hashtags für viele Nischen im Gepäck.

Einsatz von Hashtags: Worauf du grundsätzlich achten solltest

Instagram hat vor kurzem mit gängigen Mythen aufgeräumt – oder zumindest öffentlich Stellung bezogen – und dabei drei Signale für Relevanz herausgestellt: Interesse, Aktualität und Beziehung.

Doch auch ein hohes Engagement trägt logischerweise dazu bei, dass Beiträge als relevant angesehen werden: Je mehr Interaktionen, desto mehr Nutzer sehen deinen Post. Dies ist dem Facebook Algorithmus sehr ähnlich, denn auch dort siehst du Beiträge eher oben in deiner Timeline, wenn diese viele Reaktionen erzielen oder mehrere Freunde mit ihnen bereits interagiert haben. Instagram Posts mit wenigstens einem Hashtag erzielen 12,6 Prozent höheres Engagement als Beiträge, die auf Hashtags ganz verzichten.

Wir empfehlen bisher immer die Nutzung einer hohen Anzahl an Hashtags, Instagram selbst erlaubt pro Beitrag 30 Stück. Denn mit jedem Hashtag erweiterst du deine potentielle Reichweite – insbesondere seit Nutzer Hashtags abonnieren können, kann sich jedes Hashtag auf die Sichtbarkeit auswirken. Eine Untersuchung von Smart Insights jedoch hat ergeben, dass das Optimum der eingesetzten Tags bei unter zehn liegt. Auch von Instagram-Mitarbeitern wird dies so oder ähnlich kommuniziert. Unsere eigenen Erfahrungen zeigen bisher allerdings weiterhin: Je mehr, desto besser. Zumindest wirkt sich eine höhere Anzahl nicht negativ aus.

Das Optimum liegt laut der Untersuchung bei genau neun Hashtags. Wir raten allerdings dazu, selbst zu testen, was am besten funktioniert. © Smart Insights

Hier ist die Empfehlung selbst auszutesten, was bei dir am besten funktioniert. Dabei ist allerdings dringend zu beachten, dass die Hashtags alle relevant und nicht generisch sein sollen. Du solltest dir immer die Frage stellen, wen du mit deinem Beitrag erreichen möchtest. Zuletzt hat Instagram zusätzlich damit begonnen, eine ganze Reihe Hashtags zu zensieren, die bei einer Verwendung dann ins Leere führen. Eine vollständige Liste dazu findest du weiter unten im Artikel.

Generell gilt weiterhin: Je kleiner der Umfang des jeweiligen Hashtags, desto engagierter die User. Hashtags mit mehreren Millionen Posts etwa brauchst du nicht zu verwenden, denn sie gehen schnell in der Masse unter. Der Umfang sollte sich maximal im sechsstelligen oder geringen siebenstelligen Bereich bewegen, der Mix macht hier den Unterschied.

In allererster Linie solltest du darauf achten, dass deine Tags zu deiner Nische passen und für den abgebildeten Content relevant sind. Um mal ein grob überspitztes Beispiel zu geben: Postest du das Bild einer Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt, passt da thematisch in etwa #christmastime, #bratwurst oder #weihnachtsmarkt. Unpassend wären hier Tags wie #fashiondaily, #veganfood oder #plantbased.

Früher hieß es, die Tags müssen strategisch gut ausgewählt werden, um eine Chance zu haben, mit ihnen in den 9 Top Posts der Hashtag-Seiten und somit auf dem Präsentierteller zu landen. Denn dort wurden diejenigen Beiträge platziert, die das höchste Engagement für das jeweilige Hashtag erzielen konnten. Heute sind die Top Posts individualisiert und unabhängig von den erzeugten Interaktionen.

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Die 9 Top Posts der Hashtagseite zu #welltravelled

Stehst du ganz am Anfang deiner Bemühungen und hast noch nicht allzu viele Follower, solltest du also nicht gleich auf die populärsten Hashtags mit Millionen von Beiträgen zurückgreifen. Wähle eher welche aus, zu denen es Posts im hohen fünf- und geringen sechsstelligen Bereich gibt. Mit wachsender Anzahl an Followern können dann deine gewählten Hashtags populärer werden. Ein gesunder Mix aus beiden genannten Versionen ist ebenfalls möglich und bringt vielleicht sogar mehr Erfolg. Hier gilt es ebenfalls sich auszuprobieren und heranzutasten, denn Instagram ist letztlich sehr dynamisch, weshalb es kein allgemeingültiges Erfolgsrezept gibt.

Seit der Einführung des Instagram Algorithmus dreht sich nicht mehr alles nur um Hashtags, sondern um Relevanz. Dein Newsfeed ist nach Relevanz sortiert. Relevant wird dein Content, wenn es eben gelingt, innerhalb kürzester Zeit nach dem Erscheinen – man spricht derzeit von einem Rahmen zwischen zehn und 15 Minuten – hohe Interaktionsraten zu generieren. Dabei handelt es sich jedoch um ein bislang unbestätigtes Gerücht. Klar ist allerdings, dass Engagement sich tatsächlich auf deine Sichtbarkeit auswirkt.

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Du musst nicht alle 30 Hashtags nehmen, aber sie sollten relevant für den Content sein.

Hashtag Arten und Formate

Arten

Es gibt im Grunde zwei verschiedene Arten von Hashtags: Branded und Community Hashtags. Branded Hashtags werden von Marken in Umlauf gebracht, etwa in Verbindung mit aktuellen Kampagnen oder Events. Sie bilden eine gute Möglichkeit für das Generieren von UGC und erzielen mitunter einen tollen Social Buzz.

Community Hashtags hingegen gehören zu keiner Marke, sondern widmen sich viel eher speziellen Themen. Und hier kommt dann auch die Relevanz ins Spiel: Denn während beispielsweise der generische #follow4follow mit einem Umfang von derzeit sage und schreibe knapp 250 Millionen Beiträgen (Stand 06/18) gänzlich sein Ziel verfehlt, ist etwa #ig_germany mit 603.000 Posts noch einigermaßen relevant und darüber hinaus auch spezifischer.

Inzwischen gibt es sehr viele Communities mit spezifischen Hashtags, die du in jedem Fall ebenfalls mit einbeziehen solltest. Ein kleines Beispiel eines lokalen Unternehmens gefällig?

Es ist eben tatsächlich nicht unsinnig, eine Reihe spezieller Tags zu verwenden. Was aber ebenfalls nicht unter den Tisch fallen sollte, ist – und das können wir gar nicht häufig genug betonen – dass die Bilder hochwertig sein müssen. So wie es mit ausschließlich generischen Tags nicht getan ist, dürfen auch die Bilder nicht generisch und langweilig sein – denn da verhelfen auch die besten Hashtags nicht zu einem wünschenswerten Engagement.

Weiterhin darf nicht unerwähnt bleiben, dass du dich innerhalb deiner anivisierten Community ebenfalls engagieren solltest. Zur Erinnerung: Instagram ist das Netzwerk der Interaktionen und diese sind per Definition zweiseitig.

Format: Hashtags folgen

Die Möglichkeit für dich relevanten Hashtags zu folgen mag sich dem einen oder anderen noch nicht ganz erschlossen haben. Wir finden es aber wahnsinnig sinnvoll, denn so musst du dich nicht ewig durch den Feed scrollen, um Content zu finden, mit dem du selbst interagieren willst (Stichwort: Geben und Nehmen), sondern er wird automatisch durchgespült.

Der Nachteil: User können deinen Content allerdings über den CTA „Für diesen Hashtag nicht anzeigen“ ausblenden. Machen das gleich mehrere Nutzer mit deinem Hashtag-Content, könnte es passieren, dass dieser generell nicht mehr unter dem Hashtag ausgespielt wird. Die Gefahr ist es allemal wert, finden wir. Denn bald können Nutzer andere, denen sie folgen (müssen), ihren Content aber nicht sehen wollen, ohnehin ausblenden ohne ihnen zu entfolgen. Das Signal dürfte das gleiche sein. Dass du ohnehin darauf achten solltest, dass deine Beiträge qualitativ hochwertig sind, ist kein neuer Umstand. In jedem Fall ist das Folgen von Hashtags eine gute Option für mehr Engagement.

Tipp: Viele wissen gar nicht, dass Hashtags und Geo-Locations ihre eigenen Stories haben und sich die Reichweite auf diese Weise enorm erhöhen kann. Du findest die Stories auf der entsprechenden Hashtagseite oder unter dem Ort ganz oben.

Auf der Hashtagseite kann man den jeweiligen Tags folgen oder ihre Story ansehen. Hashtags in eine Story einzubinden, erhöht ebenfalls die Reichweite. Erzeugen sie ausreichend Interaktion, werden sie in der öffentlichen Hashtag Story angezeigt. Darüber hinaus zeigt Instagram verwandte Tags an.

Hashtags in Stories

Hashtags in Stories zu platzieren ist ebenfalls ein wunderbarer Weg für mehr Reichweite. Offiziell kannst du mittels Sticker lediglich einen Tag platzieren, jedoch über die normale Textfunktion noch weitere ergänzen. Für eine bessere Ästhetik bei mehreren Tags solltest du diese mit einem Emoji oder Ähnlichem verdecken.

Stories haben sich seit der Integration in die Plattform zu einem der beliebtesten Formate entwickelt, das von immer mehr Usern täglich genutzt wird. Das tolle an Stories ist, dass sie im Gegensatz zu deinem Content im Feed nicht kuratiert sein müssen und schnell von der Hand gehen. Nutzer stehen total auf (private) Hintergrundstories von Unternehmen oder anderen Nutzern, die sonst nur Hochglanzbilder veröffentlichen.

Die Probleme mit Bot- oder Spam-Kommentaren sollten indes weiterhin weniger geworden sein. War Instagram eine ganze zeitlang Bot-verseucht, da viele User 3rd-Party-Apps zur Automatisierung von Kommentaren oder Likes genutzt haben, wird dies auf der Plattform inzwischen unterbunden. Obwohl Instagram einige Drittanbieter-Apps wie Instagress vom Markt genommen hat, existieren von dieser Art noch mehr als genug. Die Nutzung ist nicht nur unsinnig, sondern auch für die Empfänger automatisierter Kommentare nervig. Da Instagram nicht alle Apps ständig im Blick behalten kann, hat das Netzwerk nun eine simple Lösung gefunden: User, die eine Drittanbieter-App nutzen, die auf den Account zugreift, können unter Umständen mit einer geringeren Reichweite abgestraft oder vorübergehend gesperrt werden. Und dabei ist es der Plattform vollkommen egal, ob die App zum Automatisieren von Interaktionen dient, oder der Hashtag-Recherche. Aus diesem Grund sind auch Apps wie Tag O’Matic derzeit leider nicht zu empfehlen. Einzig offizielle Partner kannst du gefahrlos nutzen.

Solltest du weiterhin Spam-Kommentare erhalten, solltest du sie rigoros melden, löschen und den User blockieren. Instagram hat den Bots endlich den Kampf angesagt und das Ergebnis kann sich bisher durchaus sehen lassen.

Übrigens: Setzt du auch jetzt noch weiterhin auf Automatisierung, kann es durchaus sein, dass Instagram deinen Account sperrt. Bei einem Privataccount mag das zu verkraften sein, für Corporate Accounts jedoch kann das sehr ärgerlich werden.

Liste der aktuellen Top Hashtags 

Die folgenden Tags kannst du fast immer verwenden, hier gilt es aber aufzupassen, denn in kurzer Zeit können sie ebenso überstrapaziert sein wie etwa #nofilter, #love oder #friends – und somit nutzlos werden. Achtung: Die Hashtagliste zeigt lediglich Beispiele und kann allenfalls als Grundlage und Inspiration dienen. Ein wenig Recherche muss jeder für seine individuellen Bedürfnisse selbst betreiben.

Allgemein

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Adventure & Natur

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Food

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Lifestyle

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Fitness

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Travel

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Fashion

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Fotografie

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Architektur

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Blogger

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Hunde

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Katzen

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Farben

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Minimalismus

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Zuhause & Innendesign

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Musik

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Arbeit

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Tipps zur Hashtag Recherche

Die genannten Tags bilden nur einen kleinen Ausschnitt der Grundgesamtheit ab. Wie oben schon beschrieben, solltest du dich hier ausprobieren, um deinen individuellen Weg zu finden. Für jeden Account funktionieren andere Hashtags mal mehr, mal weniger gut. Manchmal reicht es auch statt Singular den Plural zu wählen, um einen deutlichen Unterschied zu erkennen.

Fashionbloggers wäre hier das richtige Hashtag.

Die Mehrzahl wäre hier die bessere Wahl.

Noch mehr Inspiration kannst du dir bei interaktionsstarken Posts deiner Nische holen. Waren diese früher in den Top 9 der Hashtag-Seiten zu finden, ist dies aufgrund der personalisierten Anordnung nun nicht mehr der Fall. Unser Tipp: Suche dir einige Feature-Accounts aus deiner Nische. Feature Accounts teilen sehenswerte Fotos nennenswerter Fotografen. Zwar verwenden sie selten Hashtags, die Fotografen selbst tun dies allerdings häufig noch.

Links der Feature Account BBC_Travel, in der Mitte der Fotografen Account. Rechts kannst du sehen, welche Hashtags der User verwendet hat. (Klick aufs Bild für Anzeige in Originalgröße)

Eine weitere Möglichkeit zur Recherche relevanter Hashtags ist die Suche. Gibst du hier einen bestimmten Tag ein, werden dir oben weitere beliebte und verwandte Hashtags vorgeschlagen:

verwandte-hashtags-instagram

Und jetzt: Ein paar nützliche Hacks, die du beherzigen solltest

Wir haben jetzt gelernt, dass Hashtags nicht mehr dieselbe Funktion erfüllen, wie es früher einmal der Fall war. Waren sie früher bei kleineren Accounts maßgeblich verantwortlich für die Reichweite des Contents, ist es heute ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

#1  Kleinere Accounts sollten unbedingt noch Hashtags nutzen

Häufig sieht man kleine Accounts, die nicht allzu viele Follower haben und nur wenige Hashtags einsetzen. Doch gerade für diese ist die Verwendung durchaus noch sinnvoll.

#2 Hashtags in den Kommentaren verstecken oder nicht? 

War dies früher der Geheimtipp schlechthin für mehr Ästhetik in den Posts, ist es heute relativ gleich, ob die Hashtags in der Bildunterschrift platziert werden oder in den Kommentaren. Manche glauben, Instagram beschneide die Reichweite, wenn die Tags in den Kommentaren versteckt werden, aber bestätigen konnte dies noch niemand.

#3 Zensierte Hashtags umschiffen

Ob es an den Botaktivitäten liegt oder an einem Zuviel an anderweitigem Spam mit überwiegend sexuellem Hintergrund – die Liste der neuerdings zensierten Hashtags ist lang und nicht immer nachvollziehbar. So sind neben #Instamood aktuell auch #tgif oder #Streetphoto gesperrt. Auch #Snapchat findet sich unter den zensierten Tags. Eine vollständige Liste findet ihr in unserem Artikel „Von Hardcore bis Elevator: Die wundersame Hashtag-Zensur auf Instagram„.

#4 Hashtag-Hack zum Zeitsparen

Und damit du nicht jedes Mal mühselig jedes einzelne Hashtag eintippen musst, haben wir hier einen Hack, der deine Arbeit in Zukunft ziemlich erleichtern wird: Zeit sparen mit dem Instagram Hashtag Hack. Aber Vorsicht: Inzwischen geht man davon aus, dass die immer gleichen Tags sich negativ auf die Reichweite auswirken, weshalb du sie variieren solltest.

#5 Accounts markieren

In letzter Zeit hat es sich etabliert, andere, verwandte Accounts auf den Bildern zu markieren, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren. Die Idee ist gut und funktioniert häufig, allerdings sollte sie nicht überstrapaziert werden. Die verlinkten Accounts sollten gut gewählt sein (etwa Feature Accounts), denn inzwischen zeigen sich von der Methode mehr und mehr User genervt – und sperren denjenigen, der sie ständig ungefragt markiert.

#6 Instagram Pods

Bei Usern heißgeliebt, sollte jedoch der Sinn dahinter stets hinterfragt werden. Dass der Algorithmus nach Relevanz (also auch Engagement) sortiert, hat dazu geführt, dass Nutzer sich gezwungen sehen, sich in Messengergruppen zusammenzuschließen und so untereinander künstliches Engagement zu erzeugen. Instagram ist allerdings auf einem guten Weg, derartige Aktivitäten zu tracken und die User mit geringeren Reichweiten abzustrafen. Erst kürzlich hat Facebook damit begonnen, große Engagement Gruppen auf der Plattform zu löschen. Du solltest dich also selbst fragen, ob Pods der richtige Weg sind.

Weiteres und tieferes Hintergrundwissen zur aktuell empfohlenen Nutzung der Tags sowie noch mehr Tipps zur erfolgreichen Steigerung deiner Reichweite findest du in unserem Instagram Hashtag Guide 2018.


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Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

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14 Gedanken zu „Für die perfekte Reichweite: Das sind die aktuellen Top Hashtags auf Instagram

  1. Jana

    Hi Tina,
    ihr schreibt, dass Accounts die Drittanbieter zur Recherche von Hashtags etc. benutzen mit einer geringeren Reichweite abgestraft werden. Wie ist das mit Planungs-Tools wie Hootsuite? Verfährt Instagram hier gleich?
    Liebe Grüße
    jana

    Antworten
      1. Jana

        Vielen Dank Tina für die schnelle Antwort und den Tipp. Ich schau mir das mal an.

        Ein schönes Wochenende
        LG
        Jana

        Antworten
  2. cultd3ad

    Hi,

    schöner Artikel welchen Du hier Online gestellt hast, in letzter Zeit Poste ich mehr Bilder auf Instagram und mit somit auf der Suche na coolen Hashtags.

    Bin gespannt ob deine Vorschläge mehr Folows oder Comments bringen.

    Immer weiter so :)
    @cultd3ad

    Antworten
  3. Carsten

    Gibt es auch fur die Kategorie „Musik“ die wichtigstens Hashtags? Diese vermisse ich oben in der Liste… bin gerade als DJ am probieren welche Hashtags hier die besten sind…

    Antworten
    1. Tina BauerTina Bauer Artikelautor

      Hi Carsten,

      Das ist eine gute Frage. Ich werde mal recherchieren.

      LG,
      Tina

      Antworten
      1. Fabian

        Ist bei der Recherche etwas heraus gekommen?
        Wenn ja wäre auch ich an dem Ergebnis interessiert!
        LG,
        Fabian

        Antworten
        1. Tina BauerTina Bauer Artikelautor

          Hallo Fabian,

          Jetzt endlich findest du auch einige Vorschläge für Musik. Vielleicht kannst du ja was damit anfangen. Solltest du inzwischen bessere Tipps haben, gern her damit!

          LG,
          Tina

          Antworten
  4. Niklas

    Warum werden die Hashtags nicht gepostet? Also wenn ich z.B. die Hundeliste kopiere und diese in einen Kommentar einsetze steht dort „Konnte nicht gepostet werden. Zum Wiederholen tippen.“

    Antworten
    1. Tina BauerTina Bauer Artikelautor

      Hi Niklas,

      Instagram erlaubt maximal 30 Hashtags pro Beitrag, daran wird’s liegen.

      Viele Grüße,
      Tina

      Antworten
  5. Susi

    „Er konstatiert“ nicht… aber „Sie schreibt“ …
    Instagram ist ein Fass ohne Boden in Bezug auf du Hashtags…

    Antworten

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