Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
E-Commerce
Vorbereitung auf X-Mas: Differenzierung und Relevanz als Key-Faktoren im Online Shop
© bruce mars - Unsplash

Vorbereitung auf X-Mas: Differenzierung und Relevanz als Key-Faktoren im Online Shop

Ein Gastbeitrag von Felix Schirl | 10.08.21

Egal, ob Corona uns ab Herbst wieder im Griff haben wird oder nicht, eines ist sicher: Der Weihnachtseinkauf wird auch in 2021 zu einem Großteil online stattfinden. Der Kampf um die User wird für Marketer somit noch härter. Differenzierung und Relevanz sind hierbei umso wichtiger. Mit einer gut durchdachten Onsite-Strategie starten Unternehmen entspannt in die heiß umkämpfte Rabatt- und Weihnachtszeit.

Gerade zu Anlässen wie Black Friday oder Weihnachten schießen in vielen Shops die Umsätze durch die Decke. Doch die umsatzstarke Zeit ist oftmals auch die stressigste. Wurde die rechtzeitige Planung versäumt, so kann aus der stillen Zeit um Weihnachten schnell eine sehr hektische werden.

Die beste Zeit für die Vorbereitung ist der Sommer. Marketer haben dann Puffer, sich Gedanken über Budget, Sortiment und die richtigen Marketing-Maßnahmen zu machen. Welche Aktionen sind sinnvoll und wie kann Weihnachtsstimmung auch ohne Lebkuchenduft in den Webshop transportiert werden? Eine durchdachte, kanalübergreifende Strategie hilft, Weihnachten auch im Online Shop zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Fünf Tipps: Maßnahmen für ein unvergessliches Einkaufserlebnis im Shop

Spätestens Ende November läutet der Black Friday die Rabatt- und Weihnachtszeit ein. Die im Sommer geplanten und aufgesetzten Kampagnen können zum Einsatz kommen. Mit diesen Maßnahmen können Shops ihre Relevanz bei den Usern steigern und sich von der Konkurrenz abheben.

1. Gerade zu Weihnachten ist Kommunikation alles!

In der (Vor-)Weihnachtszeit möchten User bestens über Aktionen informiert werden, um keine Schnäppchen oder Neuheiten zu verpassen. Ein sehr wichtiger Bestandteil der Strategie zur Rabatt- und Weihnachtszeit sollte also das klare Kommunizieren von Angeboten sein. Prominent im Shop platziert, zum Beispiel als Banner oder Overlays auf der Startseite, aber auch auf Kategorie- und Produktdetailseiten, stechen sie sofort ins Auge und sind auch für Nutzer:innen sichtbar, die nicht auf der Startseite einsteigen. Einen Schritt weiter gehen individuell angepasste Angebote. Wer die User an Black Friday oder Weihnachten nicht mit irrelevanten Vorschlägen überhäufen möchte, achtet auf ihre Interessen und spielt Aktionen dann ganz individuell passend aus.

Die Devise zur Kommunikation gilt auch für Bestellfristen und Lieferzeiten. Gerade bei Last-Minute-Käufen wäre es sehr enttäuschend, wenn die Ware nicht rechtzeitig ankommt. Gut sichtbar beim Produkt oder im Header der Seite platziert, haben die User die Fristen immer im Blick und sind im Nachgang nicht frustriert, wenn das Geschenk nicht mehr pünktlich unter dem Baum liegt.

2. Nicht das Passende dabei? Alternativen anbieten!

Ein Problem für die User ist oft der Druck, online etwas Passendes zu finden. Gerade an Weihnachten springen Konsument:innen häufig wieder ab, wenn das betrachtete Produkt nicht 100-prozentig gefällt. Alternativprodukte können da helfen: Im sichtbaren Bereich der Produktseite platziert, ziehen sie die Aufmerksamkeit der User auf sich und so werden diese vielleicht doch noch fündig. Bei traffic-starken Zeiten kann es zudem passieren, dass über SEA oder auch organische Suchergebnisse gefundene Produkte ausverkauft sind. Mit alternativen Empfehlungen auf der Seite des ausverkauften Produkts oder der Fehlerseite, laufen die User sicherlich nicht in die Sackgasse.

3. Zögernde User überzeugen

Die Vorweihnachtszeit bedeutet in vielen Shops gleichzeitig auch eine Rabattschlacht. Aktionen und auch Gutscheine müssen aber nicht zwangsweise per Gießkanne verteilt werden. Wie oben erwähnt können sie auch an die Interessen der User angepasst und ausgespielt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, zögernde Nutzer:innen gezielt mit Gutscheinen zu konvertieren. Haben sie bereits Produkte im Warenkorb und möchten dennoch die Seite verlassen? Dann schafft ein Exit Intent Overlay mit Gutschein vielleicht Abhilfe – verbunden mit einem Countdown kann dann noch ein wenig zusätzlicher Druck zum Kaufabschluss erzeugt werden.

4. Kanäle gekonnt verbinden und mit besonderen Aktionen begeistern

Um so viel Traffic wie möglich zu erreichen, ist das kanalübergreifende Streuen von Aktionen, zum Beispiel über Social Media, wichtig. Gelangen Nutzer:innen über Social Media in den Shop, möchten sie das jeweilige Angebot dort auch prominent wiederfinden. Entsprechend wichtig ist es, Kampagnen kanalübergreifend in den Webshop zu verlängern.

Besonders beliebt – egal ob an Black Friday, an Weihnachten oder an anderen Feiertagen – ist Gamification. Die User werden spielerisch durch das Sortiment geführt, haben mehr Spaß am Shoppen und kehren idealerweise immer wieder. Das kann ein Glücksrad sein, ein Adventskalender oder die Suche nach Weihnachtskugeln im Webshop. So werden sie mit Anreizen zum Einkaufen verleitet und verbreiten die spaßige Aktion idealerweise über ihre eigenen Social Media Accounts. Wer Weihnachtsstimmung verbreiten möchte, kann auch einen Weihnachtsmann über den Bildschirm fliegen oder Schnee auf der Seite rieseln lassen.

5. Inspiration und Hilfestellung anbieten

Häufig fehlt den Usern nur die nötige Inspiration für das richtige Geschenk. Auch hier können Shops behilflich sein. Zum Beispiel mit Inspirationsseiten zu den schönsten Geschenkideen oder auch mit Beratungs-Features. Die User beantworten einige vordefinierte Fragen, das Sortiment wird einfach und schnell eingegrenzt und am Ende landet das perfekte Geschenk im Warenkorb.

Wer früh plant, hat in der Weihnachtszeit die Nase vorn

Wer sich frühzeitig Gedanken über die verschiedenen Marketing-Maßnahmen macht, kann dem Shopping-Marathon am Ende des Jahres entspannt entgegensehen. Das Sommerloch ist die beste Zeit, kanalübergreifende Strategien zu erarbeiten und viele Maßnahmen schon grafisch und textlich vorzubereiten. Schon jetzt können auch erste Tests an Formularen oder Platzierungen angegangen werden – bis zur Vorweihnachtszeit ist dann vielleicht schon die perfekte Position und das beste Layout für Newsletter-Formulare, Empfehlungen und Hinweise gefunden.

Kommentare aus der Community

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*