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TikTok ergreift neue Maßnahmen gegen Verschwörungsgruppe QAnon
© Kon Karampelas - Unsplash

TikTok ergreift neue Maßnahmen gegen Verschwörungsgruppe QAnon

Caroline Immer | 20.10.20

TikTok wird in Zukunft noch strenger gegen QAnon-Inhalte auf der Plattform vorgehen. So werden Accounts und Inhalte der Gruppe künftig gelöscht, da diese laut TikTok gegen die Richtlinien verstoßen.

Diverse soziale Medien haben in den vergangenen Monaten ihre Richtlinien angepasst, um Inhalte der Gruppe QAnon, welche Verschwörungstheorien und Fehlinformationen verbreitet, weitestgehend zu verbannen. Auch TikTok sperrte schon im Juli zwei populäre QAnon-Hashtags. Nun hat die Plattform weitere Maßnahmen ergriffen. Inhalte und Accounts, welche QAnon-Theorien verbreiten, werden in Zukunft gesperrt, wie The Verge berichtet. Grund dafür: Diese würden gegen die Community Guidelines der Plattform verstoßen.

TikTok versucht nun aktiver, Inhalte der Gruppe zu identifizieren und die Plattform somit zu einem sichereren Ort für seine User zu machen. So sagte ein Sprecher gegenüber The Verge:

Content and accounts that promote QAnon violate our disinformation policy and we remove them from our platform. We continually update our safeguards with misspellings and new phrases as we work to keep TikTok a safe and authentic place for our community.

Darüber hinaus werden User, welche auf TikTok in der Suchleiste QAnon eingeben, darüber informiert, dass diese Inhalte gegen die Richtlinien verstoßen könnten. Die Community Guidelines werden von TikTok in der Meldung verlinkt.

© TikTok via The Verge

Sind die sozialen Medien bald QAnon-frei?

TikTok ist nicht die erste Plattform, welche Konten und Inhalte von QAnon-Anhängern sperrt. Twitter blockierte im Juli alle mit der Verschwörungsgruppe assoziierten Konten und Aktivitäten. Auch Facebook verkündete vor kurzem, nun jeglichen Content, welcher von QAnon gepostet wird, zu löschen. YouTube löschte ebenfalls alle Videos und Kanäle, und auch TikToks Konkurrenz-App Triller geht gegen Inhalte der Verschwörungsgruppe vor. Die sozialen Medien haben somit wichtige Maßnahmen ergriffen, um die Verbreitung falscher Verschwörungstheorien einzudämmen. Es ist zu begrüßen, dass TikTok nach der Sperrung von Hashtags nun noch einen Schritt weitergeht, um die Sichtbarkeit und Aktivität von QAnon weiter einzuschränken.

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