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Twitter zieht der Newsletter-Plattform Revue den Stecker

Twitter zieht der Newsletter-Plattform Revue den Stecker

Larissa Ceccio | 15.12.22

2021 übernahm Twitter die Newsletter-Plattform Revue – jetzt soll es damit vorbei sein. Die Entscheidung erfolgt, nachdem CEO Elon Musk Interesse am Kauf von Substack bekundet hatte.

Twitter kaufte im Januar 2021 für eine unbekannte Summe die Newsletter-Plattform Revue. Noch vor Anbeginn der Musk-Ära arbeiteten Twitter und Revue beständig daran, ihre Services zu vereinen und Usern und Creatorn Optionen zu liefern, um Content zu kreieren und zu entdecken, der nicht auf 280 Zeichen beschränkt ist. Publisher und Autor:innen hatten beispielsweise die Möglichkeit, ihre Accounts zu monetarisieren, indem sie ihre Newsletter in ihren Timelines platzierten – etwa per Newsletter Button im Profil. Außerdem konnten User mit nur einem Klick für sie spannende Newsletter einfach abonnieren. Doch bald soll diese Option eingestellt werden, twitterte der Social-Media-Experte Matt Navarra.

Revue soll in einer Nachricht an die Verfasser:innen angekündigt haben:

Wir kommen zur Sache: Ab dem 18. Januar 2023 ist es nicht mehr möglich, auf Ihr Revue-Konto zuzugreifen. An diesem Datum wird Revue heruntergefahren und alle Daten werden gelöscht. Das war eine schwere Entscheidung, weil wir wissen, dass Revue eine leidenschaftliche Nutzer:innenbasis hat, die aus Leuten wie Ihnen besteht.

Übernahme von Substack: Musk ist „offen für die Idee“

Elon Musk sagte kurz zuvor, er sei „offen für die Idee“, die Publishing-Plattform Substack zu kaufen, nachdem ein Twitter-Nutzer sagte, dies würde ihm die Kontrolle über die „Erzählebene“ des Internets geben. Musk antwortete konkret auf einen Thread, der von dem konservativen US-Kommentator Dave Rubin gestartet wurde, der behauptete, dass die „Manipulation von YouTube und Google für politische Zwecke VIEL schlimmer ist als die von Twitter“.

Längere Tweets als Newsletter-Alternative?

In diesem Kontext ist Musk Ankündigung, dass Twitter das Zeichenlimit von 280 auf 4.000 Zeichen erhöhen wird, spannend. Wobei längere Tweets nicht die Funktionen sowie Möglichkeiten bieten können wie die Newsletter-Integration via Revue.

Seit kurzem steht bereits eine Erhöhung der Zeichenbegrenzung für Tweets auf 420 Zeichen bevor. Damit würde sich die als Kurznachrichtendienst oder auch Mikroblogging-Dienst bezeichnete Social-Plattform von dem einstigen Alleinstellungsmerkmal verabschieden.

Erst gestern veröffentlichte der Twitter-Gründer und ehemalige CEO Jack Dorsey einen Revue-Newsletter, um seine Gedanken zu den TwitterFiles-Debatten zu teilen. Die beiden Journalisten Bari Weiss und Matt Taibbi haben eine Reihe von Threads veröffentlicht, nachdem Musk ihnen Zugang zu internen Twitter-Dokumenten gewährte. Die „Twitter-Dateien“ geben vor, die „Unterdrückung der freien Meinungsäußerung“ auf der Plattform aufzudecken. Dorsey twitterte: „Nun … nach 17 Stunden geht meine Karriere als Newsletter-Autorin zu Ende.“

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