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Social Media Marketing
Twitter-Newsletter? Neues Format erlaubt Monetarisierung
© Nathan Dumlao - Unsplash

Twitter-Newsletter? Neues Format erlaubt Monetarisierung

Aniko Milz | 27.01.21

Mit dem Kauf von Revue bietet Twitter seinen Usern eine Möglichkeit, ihren Content auf der Plattform zu monetarisieren. Und das Angebot eines Newsletters soll erst der Anfang sein.

Twitter kauft die Newsletter-Plattform Revue. Dies kündigte der Kurznachrichtendienst auf seinem Unternehmensblog an. Mit der Einbindung von Revue können Twitter User eigene kostenlose Newsletter erstellen. Damit sollen alle Kreativschaffenden auf der Plattform unterstützt werden, denn diese erlauben eine Monetarisierung über Twitter.

These writers and long-form content curators are a valuable part of the conversation and it’s critical we offer new ways for them to create and share their content, and importantly, help them grow and better connect with their audience,

erklären Kayvon Beykpour, Product Lead bei Twitter, und Mike Park, VP of Publisher Products. Denn die Newsletter lassen sich monetarisieren. Zwar haben diverse Content Creator ihre Werke bereits über Twitter promotet und sich dort eine Audience aufgebaut, doch monetarisieren konnten sie ihre Inhalte über Twitter bisher nicht. Über Revue können Creator nun Newsletter erstellen und ihre Follower diese gegen eine Gebühr abonnieren. Statt nur Links zu ihren Artikeln zu teilen, können die Creator ihren Revue Newsletter teilen und so eventuell mehr Abonnenten gewinnen. Dieser Service soll dabei nur der Anfang mehrerer Monetarisierungsoptionen auf Twitter werden:

We’re imagining a lot of ways to do this, from allowing people to sign up for newsletters from their favorite follows on Twitter, to new settings for writers to host conversations with their subscribers. It will all work seamlessly within Twitter.

Revue by Twitter: Erst der Start für Content Creator

Seit Dezember 2020 erlaubt es Revue seinen Usern, ihre über den Dienst erstellten Newsletter zu monetarisieren. Fünf Prozent davon streicht Revue ein, der Rest bleibt bei den Creatorn, seien es Journalist:innen, Blogger oder Publisher. Dieser Satz soll weiterhin beibehalten werden. Gleichzeitig bietet Twitter den Usern die Pro Features von Revue gratis an. Für bisherige Revue User ändert sich zunächst nichts, denn die Plattform soll auch weiterhin als Standalone Service bestehen bleiben.


Tweet-Archiv für Researcher

Der Kauf von Revue ist nicht die einzige Neuigkeit, die Twitter zu verkünden hat. Die Online-Plattform möchte zukünftig ein Archiv für Researcher bereitstellen, das die „full history of public conversation“ (auf Twitter) zugänglich macht. Bisher mussten alle, die in ihren Studien zu User-Verhalten und Trends auf Daten von Twitter zugreifen wollen, hierfür zahlen. Nun reicht eine Art Bewerbung.

Im vergangenen Sommer hatte Twitter seine API zugunsten von Third-Party-Entwicklern geändert. Ein erster Schritt, um die etwas bröckelige Beziehung zu Developern und Researchern wieder aufzubauen.

Our developer platform hasn’t always made it easy for researchers to access the data they need, and many have had to rely on their own resourcefulness to find the right information. Despite this, for over a decade, academic researchers have used Twitter data for discoveries and innovations that help make the world a better place,

erklären die Product Manager Adam Tornes und Leanne Trujillo in ihrem Blogpost. In diesem erläutern die beiden ausführlicher, worauf die zugelassenen Researcher in Zukunft zugreifen können.

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