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Clubhouse heizt Twitter ein: Spaces wird weiter getestet
© Nathan Dumlao - Unsplash

Clubhouse heizt Twitter ein: Spaces wird weiter getestet

Aniko Milz | 11.02.21

Die Audio App Clubhouse sorgte in den vergangenen Wochen für ordentlich Gesprächsstoff. Doch auch Twitter arbeitet an einem ähnlichen Feature. Der Testlauf von Spaces wird derzeit erweitert.

Im Dezember vergangenen Jahres testete Twitter sein Audio Feature Spaces erstmalig. Mit der Funktion können User mit einer Gruppe von anderen Nutze:innen Audio Messages teilen. Im Januar übernahm Twitter die Social Podcasting App Breaker, doch ein offizieller Launch von Spaces war dennoch nicht in Sicht. Währenddessen startete die Audio App Clubhouse in den USA, aber auch hierzulande durch. Das scheint nun eine Anregung für Twitter gewesen zu sein, Spaces weiter voranzutreiben. Der Testlauf der Funktion wird derzeit erweitert, berichtet Heise.

Clubhouse und Twitters Spaces im Vergleich

Wer Clubhouse benutzen möchte, muss sich derzeit auf einer Warteliste eintragen lassen oder auf die Einladung eines Mitglieds warten. Außerdem gibt es die App derzeit nur auf iOS. Die Zahl der Zuhörer:innen ist auf 5.000 begrenzt. Spaces hingegen ist derzeit noch in der Testphase und nur für einige tausend Twitter-Nutzer:innen freigeschaltet. Auch Spaces ist bisher nur auf iPhones verfügbar. Geplant ist, dass es keine beschränkte Teilnehmer:innenzahl geben soll, zudem sollen nach der Einführung auch mehr als zehn Menschen gleichzeitig sprechen können.

Wenn Spaces in Twitter eingebaut und für alle User verfügbar sein wird, hat das Feature direkt einen einfacheren Start als Clubhouse. Es ist bereits ein Netzwerk an Kontakten vorhanden, die sich gegenseitig folgen. Clubhouse hingegen greift auf die Kontakte der User zu und wird wegen Datenschutzbedenken von vielen vorsichtig behandelt. China sperrte die Hype App bereits. Twitter tüftelt außerdem an weiteren Funktionen, die bei Clubhouse noch nicht ganz durchdacht scheinen. Eventuell soll es dort möglich sein, Gespräche aufzuzeichnen und im Nachgang anzuhören. Außerdem wolle man Redner:innen, die sich schlecht benehmen, herunterstufen, um eine sichere Umgebung zu ermöglichen.

Solange Spaces nicht offiziell für alle User ausgerollt ist, lässt sich schwer abschätzen, wer von beiden das Rennen machen wird. Jedoch bietet Twitter bereits eine stabile Basis und muss keine neuen User gewinnen, sondern nur bestehende überzeugen. Auf jeden Fall könnte es spannend, werden, wer in Zukunft in Sachen Audio die Nase vorne hat. Schließlich arbeitet auch Facebook seit Kurzem an einer ähnlichen Funktion.

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