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Social Media Marketing
Twitter Spaces: Dieses Aufnahme-Feature hilft Creatorn

Twitter Spaces: Dieses Aufnahme-Feature hilft Creatorn

Niklas Lewanczik | 18.06.21

Twitters Audio-Feature Spaces nimmt weiter Form an. Jetzt erhalten Hosts eine nützliche Aufnahmefunktion für die Sessions.

Bei Audio-only Features und Apps wie Clubhouse, Facebook Rooms, Twitter Spaces – und neuerdings Spotify Greenroom – geht es vor allem um die auditive Live Experience der User. Doch bei der Flüchtigkeit muss es zumindest bei Spaces nicht bleiben. Denn Twitters große Audioerweiterung bekommt einige hilfreiche neue Features. Neben einem Spaces Tab und einem Scheduling Tool kommt auch die Möglichkeit zur Aufnahme von Sessions. Allerdings gibt es eine Einschränkung.

Recording Tool für Twitter Spaces: Die Experience umfangreich nutzen

Offiziell rollte Twitter Spaces Anfang Mai 2021 nach langer Testphase aus. Dabei wurden bereits zahlreiche Funktionen des Features vorgestellt – die User inzwischen ebenso über die Web-Version nutzen können. Beispielsweise auch die Option, einem Space via lilafarbenem Ring um das Profilbild eines Hosts beizutreten (die zu dem Zeitpunkt noch als Test galt). Diese Möglichkeit hat Twitter nun integriert:

Auch neu ist, dass Spaces User einen Space nun endlich vorplanen und schon zwei Wochen vor der Session promoten können. Dafür eignen sich auch die clickable Hashtags und Mentions für den Titel eines Space. Dabei können die Informationen zum Space jederzeit noch geändert werden.

Doch eine völlig andere Funktion gibt Spaces Usern jetzt ganz neue Potentiale an die Hand. Denn Twitter verkündete über die eigene Plattform auch, dass Hosts nun die Sessions bei Spaces aufnehmen können. Dafür dürfen diese jedoch nicht mehr als 30 Tage zurückliegen.

Nähe zum Podcast: Audio-Recording als wertvolles Tool für Marken und Creator

Diese kleine Ergänzung zum Spaces-Werkzeugkasten könnte für Marken und Personal Brands besonders wertvoll sein. Sie können dank der Aufnahmen der Sessions nicht nur potentiell relevante Gesprächsmomente analysieren. Auch für das Marketing und die Content-Strategie dürfte die Option hilfreich sein. Immerhin können die Aufnahmen an Teilnehmer:innen aus dem Space weitergeleitet werden, wenn diese Interesse haben. Zudem könnten spannende Snippets aus der Session als Audio Branding auf Social Media oder der eigenen Seite genutzt werden. Und kommende Events könnten ebenfalls via Audioauszug beworben werden.

Monetarisierung als wichtiger Faktoren im Konkurrenzkampf der Audio-only-Erfahrungen

Die Nähe zum Podcast ist durch diese Funktion unverkennbar. Durch eine unkomplizierte Aufnahmefunktion könnten Twitter User Spaces also nicht nur als Live-, sondern auch als On-Demand-Audio-Umfeld zu schätzen lernen.

Der Konkurrenzkampf zwischen Twitter, Facebook, Spotify und Clubhouse geht also weiter. Die große Anzahl neuer Features und die native Einbindung in die App machen Twitter Spaces dabei zu einer aktuell spannenden Lösung für viele Creator. Entscheidend könnte schließlich aber auch sein, welche Audio-Experience langfristig die besten Monetarisierungsoptionen bietet.

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