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Google lockert den Zugang zu Search Profiles: So viele Follower brauchst du jetzt

Google lockert den Zugang zu Search Profiles: So viele Follower brauchst du jetzt

Larissa Ceccio | 18.08.26

Die Google Search Profiles sind noch keine drei Monate alt. Trotzdem können schon jetzt viel mehr Creator und Brands ein eigenes Profil anlegen. Wie viele Follower du auf YouTube, Instagram, X und TikTok jetzt brauchst und was Google sonst noch in petto hat.

Bislang waren die erst kürzlich eingeführten Google Search Profiles, also eigene Profilseiten innerhalb der Google-Suche, vor allem größeren Social Media Accounts vorbehalten. Jetzt reicht auch eine deutlich kleinere Community aus, um ein eigenes Search Profile anzulegen, wie Google im Video des offiziellen YouTube-Kanals Google for Creators erklärt.



Google launcht Search Profiles:
Personalisierte Präsenz in der Suche für mehr Sichtbarkeit

Smartphone Mockup mit Google Search Profile, Follow Button, About-Text und Reitern sowie Videos vor hellem Hintegrund
© Google via Canva


Diese Follower-Größen brauchst du jetzt auf YouTube, Instagram, X und TikTok

Die Search Profiles wurden erst im Juni eingeführt und sollen die wichtigsten Informationen zu Creatorn und Marken direkt in den Google-Suchergebnissen bündeln. Hinterlegt werden können unter anderem ein Profilbild, eine Kurzbeschreibung, Social-Media-Kanäle, die eigene Website sowie Videos und weitere Inhalte.

Nutzer:innen müssen sich diese Informationen dadurch nicht mehr über verschiedene Suchtreffer zusammensuchen, sondern finden sie gebündelt an einer zentralen Stelle. Außerdem können sie den Profilen direkt in der Google-Suche folgen.

So sehen die neuen Google Search Profiles aus, © Google

Doch bisher brauchten Creator und Marken sehr große Communities, um ein eigenes Search Profile anlegen zu können. Jetzt lockert Google die Voraussetzungen:

  • YouTube: 100.000 → 35.000 Abonnent:innen
  • Instagram: 100.000 → 35.000 Follower
  • X: 100.000 → 35.000 Follower
  • TikTok: 300.000 → 100.000 Follower

Die Profile lassen sich über die Google-Suche, das Knowledge Panel, Discover oder direkt über eine URL aufrufen. Zudem ergänzt Google die Funktion um neue Berichte in der Google Search Console. Diese liefern Creatorn detailliertere Daten zur Sichtbarkeit ihrer Inhalte und sollen die Analyse und Optimierung erleichtern.

Wer die neuen Voraussetzungen erfüllt, kann das eigene Profil bereits über Google for Creators einrichten. Aktuell steht die Funktion allerdings nur in den USA zur Verfügung. Google plant, die Search Profiles noch 2026 in weiteren Ländern einzuführen. Ob Deutschland zu den ersten Märkten gehören wird, ist bislang jedoch nicht bekannt.



Google lässt SEOs Social Media Performance in Search tracken

gelber Hintergrund, davor Google Search Console Interface mit Visual und Social-Media-Logos
© Google via Canva


YouTube informiert künftig auch Account Manager über Copyright-Verstöße

Bislang erhielten nur Inhaber:innen eines YouTube-Kanals Benachrichtigungen über Copyright Claims oder Löschanfragen. Das ändert sich nun ebenfalls. Wie YouTubes Head of Editorial Rene Ritchie in einem weiteren Video erklärt, werden entsprechende E-Mails künftig auch an Account Manager verschickt.

Dadurch sollen nicht mehr nur die Eigentümer:innen eines Accounts, sondern alle für die Inhalte verantwortlichen Personen über mögliche Urheber:innenrechtsverstöße informiert werden. Vor allem größere Teams könnten dadurch schneller auf Claims reagieren und mögliche Auswirkungen auf die Monetarisierung vermeiden.



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