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Performance Marketing
Video View und Demand Gen: Google stellt KI-gestützte Anzeigen für mehr Engagement vor

Video View und Demand Gen: Google stellt KI-gestützte Anzeigen für mehr Engagement vor

Niklas Lewanczik | 14.06.23

Die neuen AI-Ad-Lösungen von Google und YouTube – Demand Gen und Video View – sollen für mehr Aufrufe und Conversions sorgen. Wir haben uns angeschaut, wie sie funktionieren.

Künstliche Intelligenz liefert bei Google die Grundlage für diverse Bereiche; schon seit 2016 nennt sich das Unternehmen AI-first Company. Neben der Integration von generativer KI in der Suche durch Bard und die Schaffung der Search Generative Experience (SGE) steht die KI Usern zur Optimierung von Prozessen in Diensten des Google Workspace bereit. Doch auch für Werbetreibende kann Google mithilfe von AI neue Potentiale eröffnen. Anlässlich des Google Marketing Live Events stellte Google umfassende neue Funktionen im KI-Kontext bereit. Advertiser können künftig mit einer KI chatten, um Kampagnen zu erstellen und zu skalieren: zudem unterstützt die generative KI bei Performance Max-Kampagnen kanalübergreifend und erleichtert die Asset-Erstellung. Und auch Produktbilder können dank der AI Updates für das neue Product Studio mit wenigen Klicks kreiert werden.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen jetzt mit Demand Gen und Video View zwei neue Lösungen, die mithilfe von immersiven Creatives im visuellen Kontext das Kaufinteresse und die Conversions steigern sollen. Neben den Werbeoptionen stellt Google KI-gestützte Insights für die Messung bereit.


Im Rahmen des Google Marketing Live Events hat das Unternehmen Gen AI Features vorgestellt, die die automatisierte Ad- und Creative-Gestaltung ermöglichen, etwa über Performance Max. Zudem können KMU über das neue Product Studio dank KI ihre Produkte noch eindringlicher präsentieren.

Googles riesiges Gen AI Update:

Neue Features für Ads und Shopping

Bildgenerierung via Google AI für Google Ads, mit Grafiken und Schriftzügen
© Google


Das steckt hinter den Demand Gen-Kampagnen

Die Demand Gen-Werbelösung Googles bezieht sich speziell auf Google Properties, die mit viel visuellem Content arbeiten. Egal ob auf YouTube, über Discvoer oder bei Gmail, über Googles Plattformen entdecken User diverse Inhalte – und auch Produkte sowie Dienstleistungen. Vidhya Srinivasan, Vice President und General Manager für Google Ads (Search Ads & Ads on Google Experiences), erklärt auf The Keyword Deutschland, in welchem Umfeld die neuen Demand Gen-Kampagnen eingesetzt werden.

Mit Demand Gen werden eure leistungsstärksten Video- und Bild-Assets dort eingeblendet, wo sich Nutzer:innen visuell am stärksten erreichen lassen: in auf Entertainment ausgerichteten Produkten wie YouTube, YouTube Shorts, Discover und Gmail. Diese Produkte erreichen über 3 Milliarden Menschen im Monat, denn hier wird gestreamt, sich umgeschaut und mit anderen ausgetauscht.

Demand Gen-Kampagnen können in unterschiedlichen Bereichen Googles auftauchen, © Google
Demand Gen-Kampagnen können in unterschiedlichen Bereichen Googles auftauchen (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Google

Wenn Advertiser leistungsstarke Visual-Anzeigen für eine Kampagne einplanen, zeigt Google in einer Vorschau, wo und wie diese präsentiert werden. Dabei haben die Werbetreibenden auch die Möglichkeit, auf Kund:innen zugeschnittenen Creatives mit neuen Lookalike-Segmenten auf Grundlage der eigenene Zielgruppenlisten zu kombinieren.

 Die Integration von Lookalike-Segmenten bei Kampagnen im Demand Gen-Kontext (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Google
Die Integration von Lookalike-Segmenten bei Kampagnen im Demand Gen-Kontext (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Google

Bei der Zielvorgabe lassen sich verschiedene Optionen anwählen. Die Conversion-Maximierung steht ebenso wie die Klick-Maximierung als Möglichkeit zur Verfügung. So lässt sich die Nachfrage von Interessierten und potentiellen Kund:innen steigern.

Video View soll die Aufrufe von Shorts und Co. maximieren

Um Maximierung im Werbekontext geht es auch bei der neuen Lösung Video View. Sowohl bei In-Stream- und In-Feed-Anzeigen als auch bei YouTube Shorts können diese nach Angaben von Google die Aufrufzahlen erhöhen. Nach Unternehmensangaben haben die Video View-Kampagnen in ersten Tests rund 40 Prozent mehr Aufrufe eingebracht als Cost-per-View-Kampagnen mit skippable In-Stream Ads.

Für die Auslieferung möglichst relevanter Kampagnen, die das Engagement der Zielgruppen stärken sollen, wird auf die Google AI zurückgegriffen. Mithilfe der eigenen KI-Systeme, die Google ohnehin derzeit stark zu optimieren sucht, sollen die Advertiser die Effekte ihrer Werbung fortan auch besser messen können. Srinivasan schreibt:

Ihr erhaltet Insights zur Wirkung der Anzeigen auf die Markenbekanntheit, zum Suchanstieg und zur datengetriebenen Attribution und könnt anhand dieser Messwerte informiertere Entscheidungen für nachhaltigere Effekte fällen.

Die neuen KI-basierten Lösungen Demand Gen und Video View wird Google im Laufe des Jahres für alle Advertiser einführen. Angesichts der rasanten Entwicklungen rund um KI-gestützte Werbelösungen – von Google, Meta, Amazon und Co. – werden es nur zwei von vielen sein, auf die sich Werbetreibende künftig stützen können. Deshalb sind diese angehalten, sich zeitnah mit dem Einsatz solcher Optionen vertraut zu machen.


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