Performance Marketing
Exclusion Targeting für ChatGPT Ads im Test

Exclusion Targeting für ChatGPT Ads im Test

Niklas Lewanczik | 28.08.26

OpenAI hat eine neue Targeting-Option für ChatGPT Ads im Test. Während diese Anzeigen jetzt auch in Deutschland verfügbar sind, können erste Advertiser Chat-Kontexte für ihre Ads ausschließen.

Erst seit Februar 2026 gibt es die ChatGPT Ads. In Europa sind sie seit Wochen allerdings ein Gesprächsthema, weil OpenAI den Start für Deutschland sowie 30 weitere Märkte ab dem 24. August bekanntgegeben hat. Seitdem können Marken und Advertiser die Werbung in ChatGPT-Kontexten in diesen Regionen buchen. Das KI-Unternehmen hat der Werbebranche indes Erweiterungen für das noch junge Werbesystem versprochen. Eine erste ist bereits im Test: Exclusion Targeting, um ungewollte Kontexte bei der Anzeigenausspielung zu vermeiden.



ChatGPT Ads ab jetzt in Deutschland:

Wie du dort wirbst

Smartphone Mockup mit ChatGPT Chat und Ad, dahinter pinkfarbener Hintergrund mit einzelnen Kaffeetassen
© OpenAI via Canva


Mehr Kontrolle für die Ausspielung von ChatGPT Ads, aber noch wenige Details

In den USA haben erste Advertiser bei der Erstellung von Kampagnen für ChatGPT Ads eine neue Targeting-Funktion entdeckt. Dabei konnten sie spezifische Chat-Kontexte auswählen, die bei der Anzeigenausspielung nicht berücksichtigt werden sollen. Trishla Ostwal berichtet auf Adweek über diese Neuerung. Gegenüber dem Publisher hat OpenAIs Taya Christianson den Test mit der Negative-Targeting-Option bereits bestätigt. Noch aber sei das Feature in der Entwicklung und es gebe keinen konkreten Zeitpunkt für einen Roll-out.

Die Anzeigen erscheinen unter den Antworten von ChatGPT und enthalten folgende Elemente:

  • Bildmaterial (Werbemittel)
  • Name des werbenden Unternehmens
  • Favicon (Logo des werbenden Unternehmens)
  • Titel (Überschrift)
  • Anzeigentext (Beschreibung)
  • Landingpage
So sieht eine ChatGPT-Werbung im Chat in Deutschland aus, © OpenAI

Diese Werbeprinzipien hatte OpenAI bereits zum Start des Pilotprogramms kommuniziert. Allerdings brachen in den USA zumindest einige Ads mit OpenAIs Versprechen für inhaltliche Relevanz und ausbleibende Störfaktoren. Während sich manche User im kostenfreien oder kostengünstigen Umfeld auf die Werbung gefasst machen müssen, sehen alle zahlenden Abonnent:innen mit Ausnahme der ChatGPT Go Subscriber keine Ads. Damit ergibt sich für Werbetreibende ein Feld der Sichtbarkeitspotentiale, für OpenAI ein lukratives Umfeld zur Monetarisierung der eigenen Inventarräume. Dave Dugan, VP of Ads bei OpenAI, meint:

People come to ChatGPT with goals. In the attention economy, brands had to be interesting; in the intelligence economy, they have to be useful. ChatGPT Ads is designed to help businesses contribute in a meaningful way when someone is deciding to take action, while maintaining user trust and upholding our principles of answer independence, privacy, and user choice and control.

Über 900 Millionen User nutzen ChatGPT wöchentlich. Ein Großteil davon ohne kostenpflichtiges Abonnement.



Direkte Buchung von ChatGPT Ads jetzt auch ohne Agentur

Smartphone Mockup mit Ad bei ChatGPT, Violett im Hintergrund
© OpenAI via Canva


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