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Performance Marketing
Drei Google-Analytics-Metriken, die du kennen musst!

Drei Google-Analytics-Metriken, die du kennen musst!

Larissa Ceccio | 17.03.22

Die riesige Datenmenge aus Google Analystics zu interpretieren, ist lohnend, aber auch mitunter sehr zeitaufwendig. Oft sind nur wenige Metriken entscheidend, um Erfolge und Misserfolge einer Website zu erkennen: Drei davon solltest du kennen!

Mit Google Analytics kann eine schier unfassbare Menge an Daten über den Traffic und das User-Verhalten auf Unternehmens-Websites gesammelt werden – und zwar an jedem Touchpoint der Customer Journey. Um aus dieser Datenansammlung Erkenntnisse ziehen zu können, ist es nicht notwendig, jeder einzelnen Information Aufmerksamkeit zu schenken. Das ist (manuell) auch gar nicht möglich. Um das Wachstum verfolgen und beurteilen zu können, sind vor allem drei Metriken, also quantitative Messungen, entscheidend.

Was sind Google-Analytics-Metriken?

Ist Google Analytics erstmal eingerichtet – die aktuelle Version ist Google Analytics 4 Property, kurz GA4, – kann die Messung von Nutzer:innenaktionen beginnen. Google-Analytics-Metriken geben Auskunft über einzelne Aspekte und die Funktionalität einer Website, zum Beispiel, wie häufig eine bestimmte Seite aufgerufen wurde oder wie oft ein Video geklickt wurde. Es gilt, zwischen Metriken und Dimensionen zu unterscheiden: Anstatt einfach User zu messen, können User (Metrik) nach Kanal (Dimension) gemessen werden. In Google Analytics kann aus mehr als 100 verschiedenen Metriken ausgewählt werden, doch nur drei dieser sind wirklich wichtig, um das Wachstum einer Website zu verfolgen.

Die drei wichtigsten Google-Analytics-Metriken

Das Unternehmen Ahrefs präsentierte kürzlich drei wichtige und weitere Analyse-Metriken, die wir hier zusammengefasst haben.

Metrik 1: „Benutzer“

Metrik Benutzer verwalten © Ahrefs / Caio Resende via Canva

Auf dieser Ebene kann eingesehen werden, ob die Marketingmaßnahmen auch zu einem Website-Wachstum führen. Die Benutzermetrik bei Goolge Analytics gibt Auskunft, wie viele einzelne Besucher:innen eine Website innerhalb eines festgelegten Zeitraums verzeichnen konnte. Der Bericht zeigt die standardmäßige Kanalgruppierung der Sitzungen an. Die Standardkanalgruppierung ist der von Google Analytics definierte Marketing-Kanal, der von neuen sowie wiederkehrenden Usern verwendet wird, um auf eine Website zu gelangen. Um nachvollziehen zu können, auf welche Quelle der Traffic zurückzuführen ist, können sekundäre Dimensionen hinzugefügt werden. Auch prozentuale Veränderungen können eingesehen werden, indem ein Vergleichsraum definiert und beigefügt wird – hier ist es wichtig auf individuelle Unternehmensfaktoren zu achten, zum Beispiel, ob das Thema Saisonalität für das jeweilige Business eine Rolle spielt oder ob das Unternehmen neu in einen bestimmten Marketing-Kanal investiert. Diese Faktoren sollten in die Analyse mit einbezogen werden, um auffällige Zahlen interpretieren zu können.

Metrik 2: „Benutzerbindung“

Metrik Benutzerbindung verwalten © Ahrefs / Caio Resende via Canva

Wer nun weiß, woher die Besucher:innen kommen, sollte im zweiten Schritt den Inhalten Aufmerksamkeit schenken. Die durchschnittliche Interaktionszeit gibt Aufschluss über die durchschnittliche Zeit, die Viewer auf der Website im Browser verbracht haben. Hier wird dann angenommen, dass Benutzer:innen die Seite bewusst angeschaut haben. Wenn diese Metrik auf verschieden Seiten einer Website angezeigt wird, können Rückschlusse gezogen werden, welche Produkte, News oder Services Interesse generieren. Wenn diese Metrik für verschiedene Seiten einer Website genutzt wird, können die Ergebnisse Aufschluss darüber geben, welche Produkte, Services oder Artikel einen Push benötigen (die mit der höchsten Interaktionszeit) und welche weitere Analysen erfordern (niedrige Interaktionszeit).

Daraufhin gilt es, alle Nutzer:innen nach Traffic-Quelle anzuzeigen und zu selektieren, um die Informationen analysieren zu können. Im Fall von Google Analytics können zunächst beispielsweise Dimensionen, wie „Sitzung/Quellmedium“ hinzugefügt und dann „alle Benutzer“ entfernt werden. Per Klick auf die Spalte „Durchschnittliche Engagementzeit“ kann die Tabelle von der höchsten zur niedrigsten Zeit sortiert werden.

Mit diesen Daten kann darüber hinaus per SEO Tools analysiert werden, welche Waren oder Themen ebenfalls für die Zielgruppe spannend sein könnten.

Metrik 3: „Konvertierungen“

Metrik Konvertierungen verwalten © Ahrefs / Caio Resende via Canva

Conversions, also User-Aktivitäten, die zum Erfolg des Unternehmens beitragen, gelten als mitunter wichtigste Kennzahl. Im Conversions-Bericht in Google Analytics werden Ereignisse, die automatisch sowie manuell als Konversion markiert wurden, gesammelt aufgelistet. So wird deutlich, durch welchen Marketingkanal Käufe oder aber Leser:innen generiert wurden.

Weitere wissenswerte Metriken

Die drei Metriken, die bisher vorgestellt wurden, sind deshalb so wichtig, weil sie Aufschluss über das Wachstum von Websites im Laufe der Zeit generieren. Für mehr Informationen, zum Beispiel darüber, wer eine Website besucht und wie Unternehmen diese Interaktionen nutzen können, um die Leistung zu verbessern, können weitere Metriken analysiert werden.

  • Metrik 4: „Neue und wiederkehrende Besucher“: Hier können Unternehmen nachvollziehen, welche Kanäle besonders engagierte Besucher:innen präferieren und, ob diese eher beim ersten Besuch oder bei erneuten Besuchen konvertieren.
  • Metrik 5: „Veranstaltungen“: Die Ereignisse geben Aufschluss darüber, was Nutzer:innen einer Website auf dieser tun. Die Informationen können beispielsweise für A/B Tests verwendet werden.
  • Metrik 6: „Seitenaufrufe“: Über diese Metrik kann herausgefunden werden, wie oft eine Website geklickt wurde. Alleine ist diese Information nicht sehr gewinnbringend, aber segmentiert nach Marketingkanal können Informationen gezogen werden, die zu einer Verbesserung der Website-Performance beitragen können.

Kommentare aus der Community

SEO Marketing GmbH am 29.03.2022 um 10:40 Uhr

sehr gut

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