Conversion Optimierung

Social Media Monitoring: wer macht was?

Im Zuge der steigenden Nutzung von Social Media als Marketinginstrument nimmt auch die Zahl der Monitoring-Anbieter stetig zu.

TwentyFeet - einer der jungen Social Media Monitoring Anbieter

TwentyFeet Social Media Monitoring

Eine aktuelle Untersuchung zum Social-Media-Monitoring zeigt, dass bisher nur etwa 53 % der Unternehmen, die Marketing via Social Media betreiben, die Ergebnisse auch professionell analysieren. Rund 20 % gaben jedoch an, dies im Laufe des Jahres intensivieren zu wollen. Ein wachsender Markt also, an dem sich Monitoring-Dienstleister jetzt etablieren können.

So ist es nicht verwunderlich, dass der bekannte Social Media Player Socialbakers.com sich nun auch ein Stück dieses Kuchens sichern möchte. Seite vergangener Woche wirbt das Unternehmen für sein Analysewerkzeug Analytics Pro, das einfaches und übersichtliches Monitoring für Twitter und Facebook liefern soll. Der Fokus liegt dabei auf der Erfassung der gängigen Messgrößen wie Fanentwicklung, Likes und Kommentare bzw. Tweets und Retweets. Auch ein Benchmarking mit anderen Anbietern kann vorgenommen werden. Am Ende steht schließlich ein „Fan Page Score“, der Auskunft über Fan-Anzahl, Inhalte und das Nutzerengagement bietet.

Doch natürlich ist diese Art des Monitoring-Services nicht neu. Ein bewährter Anbieter ist beispielsweise AllfacebookStats. Hier werden zwar nur Facebook-Seiten analysiert, dafür gibt es aber seit kurzem ein zusätzliches Goodie: das „Similar Pages“- Feature, das dem Werbenden automatisch Vorschläge macht, bei welchen Seiten sich ein Benchmarking noch lohnen könnte.

Auch BuzzRank.de ist ein ähnlicher Anbieter, der im vergangenen Jahr an den Start ging. Neben den gängigen Analysetools für Facebook und Twitter bietet das junge Unternehmen auch eine interessante App, die dem Nutzer in Echtzeit alle relevanten News aus dem Social Media Bereich anzeigt. So lassen sich zusätzlich zum Standard-Monitoring Trends und Top-Themen ablesen, die einem bei der Optimierung des eigenen Contents helfen können.

Ebenfalls frisch am Markt ist das Hamburger Unternehmen SocialBench, das zusätzlich zum einfachen Monitoring eine ganz spannende Eigenkreation bietet: den StoryControl Wall Manager. Über diesen Manager ist es Nutzern möglich, ihre Beiträge direkt über das SocialBench-Account zu erstellen. Nette Features: man kann sich per Knopfdruck die bisher stattgefundene Kommunikation anschauen, sich direkt mit seinen Kollegen beraten, wie auf den Kommentar reagiert werden soll und online zuweisen, wer sich um die Antwort kümmern soll. So wird die Organisation der internen Kommunikation ebenfalls erleichtert, Reaktionszeiten ggf. verkürzt und die Pflege der Fanpage optimiert.

Schon allein wegen des einprägsamen Slogans „Check your track“ interessant ist auch die Monitoring-Seite TwentyFeet. Hier werden neben Twitter- und Facebook-Statistiken auch Auswertungen zu YouTube, MySpace und bit.ly angeboten. Die bei TwentyFeet als “Egotracking” bezeichneten Analysen gibt’s aktuell sogar noch teilweise kostenfrei – allerdings in geringerem Umfang und nur für jeweils ein Facebook- und ein Twitter-Account.

Welcher Anbieter nun für welches Unternehmen der richtige ist, lässt sich nicht allgemeingültig sagen. So spielen Faktoren wie gewünschter Umfang des Supports, Preis und eventuell auch Geschäftssitz eine Rolle. Dass das Thema Tracking und Reporting jedoch weiterhin interessant bleibt und vermutlich noch viele weitere Anbieter hervorbringen wird, ist wohl unbestritten.

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