Benchmarking

Benchmarking kann als Analyseinstrument gelten, denn es ist ein systematischer Vergleich von Unternehmen, Geschäftsfeldern, Prozessen oder Produkten. Diese Nebeneinanderstellung wird entweder unternehmensintern oder -extern durchgeführt. Benchmarking kann entweder einmalig oder kontinuierlich durchgeführt werden, wobei eine kontinuierliche Analyse deutlich empfehlenswerter ist, um im Wettbewerb relevant zu bleiben.

Wo stehen wir im Vergleich zum „Klassenbesten“?

Benchmarking ist eine Gegenüberstellung von Leistungen, Produkten und Prozessen, um daraus Erkenntnisse zu gewinnen und die Effektivität und Effizienz zu erhöhen. Also: Tun wir die richtigen Dinge? Und tun wir sie effektiv? Die Erkenntnisse liefern eine Vergleichbarkeit und Erklärbarkeit und können auch als Basis für den internen Wettbewerb dienen (z.B. unter Filialen).

Basierend auf der Annahme, dass Zahlen an sich nichts aussagen, sondern immer im Vergleich zu anderen Zahlen gesehen werden müssen, wird beim Benchmarking in einem fünfschrittigen Prozess der Unterschied zum Vergleichsobjekt analysiert:

  1. Die Auswahl des zu untersuchenden Objekts
  2. Die Auswahl des Vergleichsunternehmens
  3. Datengewinnung (Sekundär und primär)
  4. Die Analyse der Leistungslücken und ihren Ursachen.
  5. Festlegung und Durchführung der Verbesserungsschritte

Hilft bei der Identifizierung von Optimierungspotential

Das Ziel von Benchmarking ist es – immer im Hinblick auf die eigene Leistungssteigerung – aussagekräftige Erkenntnisse darüber zu erlangen, wo Lücken zum „Klassenbesten“ bestehen und wie diese Unterschiede aufgehoben werden können. Im Optimalfall schafft Benchmarking so die Möglichkeit zum Lernen und ermöglicht die Identifizierung von Optimierungspotential.