Social Media Marketing

Das mächtige Tool Buffer und 9 Tipps für Social Media und Content Marketing direkt dazu

Mit einem Programm alle Social Media-Accounts verwalten: Buffer organisiert Veröffentlichungen auf Twitter, Facebook, Google+ und mehr.

bufferhigh

Leo Widrich, Mitgründer von Buffer, reagierte auf die große Nachfrage und gab eine eine Auflistung bekannt, die sich mit Strategien befasst, um Social Media und Content Marketing erfolgreicher zu machen. Er stellt zusätzlich einige Tools vor, die Buffer exzellent ergänzen und die Effektivität steigern. Wir selbst arbeiten mit Buffer und können das Tool empfehlen.

1. Content öfter posten

Alle predigen von neuem Content, doch auch ein Repost bringt Traffic und die Praxis zeigt, dass bei mehrmaligen Posts 75 Prozent mehr Retweets zustande kommen. Außerdem werden bei gutem Timing dadurch mehr Zeitzonen erreicht. Doch nicht nur das – die Reposts erreichen mehr Follower, da ein Netzwerk für gewöhnlich stetig wächst (oder zumindest wachsen sollte).  Um die Anzahl der Follower zu analysieren, empfiehlt Widrich Twitter Counter. Der Content sollte auch aktuell relevant sein, blindes Reposten nützt natürlich nichts.

2. Followerwonk

Doch wann soll ich posten? Die Antwort gibt das Programm Followerwonk, das die Follower eines Twitteraccounts analysiert und den optimalen Zeitpunkt für Tweets berechnet. Das macht das Tool daran fest, zu welcher Zeit die meisten Follower aktiv sind. Eine Verbindung mit Buffer ist ebenfalls möglich.

follwerwonk analyse

followerwonk userstatistics

3. Content umformen

Bei einem Repost sollte man Anpassungen vornehmen. Zum Beispiel kann dies eine Infografik sein, die einen Teil des Artikels aufgreift oder erklärt. Grafiken verarbeitet Buffer mit einer Browser-Extension innerhalb kürzester Zeit.

buffer neu

4. Posts mit Buffer kopieren

Die Posts lassen sich einfach per Drag & Drop von einem zum anderen Social Media-Account kopieren, auch ältere Veröffentlichungen. Bei Twitter selbst kann durch die Installation der Browser-Extension ein Tweet in das Buffer Tool mit aufgenommen werden. Die Extension fügt dazu einen Button in die Twitterleiste hinzu.

Twitterleiste mit Browser-Extension

5. Bilder twittern

Bei einer Untersuchung der Buffer-Entwickler kam heraus, dass 18 Prozent mehr Klicks auf Tweets mit Bildern als auf die ohne Bilder zu verzeichnen sind. Die CTR ist hingegen nur leicht angestiegen. Die Bilder-Tweets wurden zu 89 Prozent mehr favorisiert und die Retweets steigerten sich sogar um 150 Prozent!

6. Testläufe für Überschriften

Da sich mit dem Tool verschiedene Soziale Netzwerke verwalten lassen, bieten sich Tests an, welche Überschrift auf welcher Plattform bei einem Beitrag am meisten Sinn macht. Dazu twittert man den gleichen Content mit zwei unterschiedlichen Headlines im Abstand von etwa einer Stunde (morgens oder nachmittags). Diejenige, die mehr Feedback bekommen hat, kann dann für den Blogeintrag oder Ähnliches  gewählt werden. Buffer selbst analysiert die Posts und hilft bei der Entscheidung.

Buffers Analyse

7. Transparenz schaffen

Die Strukturen der Firma offen darlegen. Sein Erfolgsgeheimnis mit Anderen teilen, denn das interessiert die Follower wahrscheinlich am meisten. So könnte man einen Beitrag darüber veröffentlichen, wie man seine letzten zehn Kunden durch Content Marketing gewonnen, oder einen Artikel mit Tausenden Aufrufen verfasst hat.

8. Mention als zusätzliche Unterstützung

Widrich verweist auf das Mention-Tool, das mit Buffer verbunden werden kann. Damit lassen sich gezielt eine Marke oder bestimmte Keywords verfolgen. Jedes Mal, wenn der entsprechende Begriff in einem Blog oder irgendwelchen sozialen Netzwerken auftaucht, meldet sich das Programm. Die Veröffentlichungen werden bei Bedarf bequem in Buffer übernommen.

9. Google Authorship

googleauthorship

Mit der Verknüpfung von Fotos zu Beiträgen bekommen News im Internet eine neue Dimension. Nicht nur daher ist ein Google+ Account längst Pflicht. Eye-Tracking-Analysen beweisen, dass ein Post mit Bild bei Google eher auffällt. Die CTR steigt laut einer Studie um 150 Prozent. Wir berichteten ebenfalls kürzlich über eine Studie, die den linken Bereich der Website in den Vordergrund rückt – also die Fotos der Autoren. Google selbst verweist auf die Bedeutung von Authorship. Der Leser möchte wissen, wer den Artikel geschrieben hat. Denn das Internet ist groß und damit auch die Anzahl von unseriösen Beiträgen. Die Identität der Autoren wird in Zukunft interessanter und das wird sich auch in den Suchergebnissen widerspiegeln. Die meisten größeren Unternehmen nutzen (noch) kein Authorship, also fallen die kleineren Autoren umso mehr auf.

Quelle: Convince&Convert

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien, Conversion Optimierung und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

Ein Gedanke zu „Das mächtige Tool Buffer und 9 Tipps für Social Media und Content Marketing direkt dazu

  1. Dennis

    Hallo,

    ich finde den Artikel über Buffer, aber vor allem die Tipps sehr interessant. Das Plugin Blog2Social (www.blog2social.de) kann in meinen Augen etwas mehr als Buffer. Man hat mehr Social Media Netzwerke zum Beispiel.

    Viele Grüße

    Dennis

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.