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Mobile Marketing
Audience Network: Facebook setzt bald exklusiv auf In-App Bidding für Ads bei iOS
© Greg Bulla - Unsplash

Audience Network: Facebook setzt bald exklusiv auf In-App Bidding für Ads bei iOS

Niklas Lewanczik | 21.10.20

Ab Q2 2021 wird Facebook bei Ads, die über das Audience Network für iOS gebucht werden, nur noch In-App Bidding erlauben. Damit reagiert das Unternehmen auf Apples IDFA-Änderungen und stellt den Support für das Wasserfall-Buying ein.

Ab Frühjahr 2021 können Ads in iOS Apps nur noch über das direkte Bidding in der App über das Audience Network Facebooks gekauft werden. Mit Beginn des zweiten Quartals des kommenden Jahres wird damit auch das Wasserfallprinzip als Buying-Methode für Ads im iOS-Kontext ausgesetzt. Davon berichtet Allison Schiff bei AdExchanger und weist darauf hin, dass diese Updates eine direkte Antwort auf Apples geplante Veränderungen hinsichtlich der Speicherung der Identifier for Advertisers (IDFA) sind, die zunächst bis Anfang 2021 aufgeschoben wurden.

Apples Datenschutzrichtlinien beschleunigen Facebooks Handeln

Im Juni 2020 erklärte Apple, dass mit dem neuen Betriebssystem iOS 14, das inzwischen ausgerollt ist, neue Anforderungen an Marketer gestellt werden. So müssen Entwickler für ihre Apps und verknüpfte Dienste Dritter im App Store konkret angeben, welche Daten sie wie tracken. Außerdem muss aktiv eine Einwilligung des Users eingeholt werden, um überhaupt auf die Advertising ID zugreifen zu können. Infolge dieser Ankündigung beklagte Facebook öffentlich einen möglichen Einbruch der Werbeeinnahmen im Mobile-Bereich. Da Apple zugibt, dass das neue Feature für viele Entwickler zur großen Herausforderung wird, startet das obligatorische Einholen der Einwilligung erst im Frühjahr 2021.

Als Reaktion darauf kann nun die Angabe Facebooks verstanden werden, für Ads bei iOS Apps nur noch das In-App Bidding im Audience Network zu erlauben. Amit Bhojwani, Head of Partnerships im Audience Network, erklärt gegenüber AdExchanger:

We continue to work on short- and long-term opportunities with our publishers and partners to alleviate the impact of the likely loss of IDFA.

Unabhängig von Apples Bestimmungen gibt Facebook an, dass das In-App Bidding zu höheren Umsätzen bei Marketern führt. Laut AdExchanger geht das Audience Network davon aus, dass bereits vor Ende des Jahres mehr als 50 Prozent der Einkünfte der Marketer über Bidding-Prozesse zustandekommen. Und nicht nur für iOS Apps, sondern auch für Android-Applikationen könnte die Vorgabe zum In-App Bidding künftig gelten:

We have always championed the benefits of bidding over waterfall for publishers, and this is true for our publishers with iOS or Android inventory – we believe it is the best way for them to optimize their yield and benefit from operational efficiency gains. At this stage, we do not have confirmed specific dates for becoming bidding-only on Android, however, our intent is to become a bidding-only network by the end of 2021,

so Amit Bhojwani. Die Tracking-Einschränkungen von Apple könnten Auswirkungen auf den TKP beim Werbeanzeigenkauf haben – mit In-App Bidding seien die Marketer aber besser auf Schwankungen vorbereitet als mit dem Wasserfallprinzip, führt Bhojwani weiter an.

Weiterführende Informationen und hilfreiche Ressourcen zu App-Geboten in Facebooks Audience Network findest du auf Facebooks dedizierter Website.

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