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Gehaltserhöhung: Diese Alternativen können sich auszahlen

Gehaltserhöhung: Diese Alternativen können sich auszahlen

Hauke Eilers-Buchta | 13.05.22

Geld allein ist nicht immer alles. Diese Alternativen zur Gehaltserhöhung können sich für Arbeitnehmer:innen auszahlen.

Geht es um den Job, spielt das Gehalt für viele Arbeitnehmer:innen eine besonders große Rolle. Immerhin möchte man gut leben und sich auch mal etwas gönnen können. Spätestens wenn es aber darum geht, ein höheres Gehalt auszuhandeln, stellen sich Arbeitgeber:innen durchaus des Öfteren quer – und lehnen eine Gehaltserhöhung ab. Glücklicherweise gibt es für Arbeitnehmer:innen inzwischen auch eine Reihe an Alternativen zur Gehaltserhöhung, die man den Vorgesetzten schmackhaft machen kann. Oft bieten diese sogar einen großen Vorteil und machen sich am Ende richtig bezahlt.

Optionen dafür gibt es einige: ein Arbeitscomputer, eine betriebliche Altersvorsorge oder auch Zuschüsse zu den Kosten für Kindergarten und Co. So können eigene Ausgaben leicht entlastet werden und am Ende des Monats bleibt – trotz gleicher Gehaltszahlung – mehr Geld übrig. Der größte Vorteil bei Zusatzleistungen statt Gehaltserhöhung: diese sind zumeist steuerfrei!

Doch welche Alternativleistungen zur Gehaltserhöhung lohnen sich für Arbeitnehmer:innen wirklich und welche Optionen gibt es überhaupt. Darüber bekommst du hier einen Überblick.

Welche Vorteile bieten Alternativen zu mehr Gehalt?

Einigt man sich auf eine Alternative zu einem höheren Gehalt, bietet dies Vorteile – und zwar häufig sogar für beide Seiten. Als Arbeitnehmer:in kann man durch solche Zusatzleistungen zum Gehalt die eigenen Ausgaben reduzieren und behält mehr Geld übrig, doch auch für Arbeitgeber:innen bieten sich Vorteile in dieser Form der Entlohnung von Mitarbeitenden. In einer Gehaltsverhandlung sollte man diese auf jeden Fall kennen und um zu punkten auch aufführen können.

Als Vorteile für Arbeitnehmer:innen gelten unter anderem diese Aspekte:

  • Höhere Motivation von Mitarbeiter:innen durch individuelle Erfüllung von Bedürfnissen (beispielsweise durch Möglichkeit des Home Office oder durch Zuschuss zur Kinderbetreuung)
  • Mitarbeiter:innen identifizieren sich vielfach stärker mit dem Unternehmen
  • Mehr Geld bleibt übrig

Als Vorteile für Arbeitgeber:innen gelten beispielsweise diese Punkte:

  • Steuerliche Absetzbarkeit von Zusatzleistungen
  • Mitarbeiter:innen werden stärker ans Unternehmen gebunden
  • Zusatzleistungen zum Gehalt können die eigene Attraktivität als Arbeitgeber:in stärken

Diese Alternativen zur Gehaltserhöhung sind besonders beliebt

Neben der klassischen Gehaltserhöhung gibt es inzwischen eine Reihe an Möglichkeiten und Optionen, die Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen nutzen und vereinbaren können. Einzelne Punkte sind dabei besonders beliebt und zudem auch lukrativ. Dazu zählen beispielsweise diese Zusatzleistungen:

Die betriebliche Altersvorsorge

Um früh für das Alter und die Rentenzeit abgesichert zu sein, kommt eine betriebliche Altersvorsorge für viele Arbeitnehmer:innen in Frage. Viele Unternehmen bieten eine solche bereits an und helfen somit aktiv dabei, für die Zeit nach dem Arbeitsleben vorzusorgen. Dazu zahlen Arbeitgeber:innen oftmals einen Teil dazu und sorgen somit für stärkere Attraktivität im Vergleich zu einer privaten Altersvorsorge.

Die Förderung der Gesundheit

Arbeitgeber:innen haben normalerweise ein großes Interesse daran, dass ihre Mitarbeiter:innen gesund und leistungsfähig sind. Immer mehr Arbeitgeber:innen setzen inzwischen aktiv darauf, die Gesundheit der Mitarbeitenden zu steigern und zu erhalten. Beispielsweise durch kostenlose Massagen in den Pausen, durch eigene Ärzt:innen im Unternehmen oder auch durch Zuschüsse fürs Fitness-Studio. Oft gibt es auch betriebsinterne Sportkurse für alle Angestellten.

Der Vorteil für Arbeitnehmer:innen liegt dabei klar auf der Hand: Sie können sich die Kosten für Fitness-Studios und Co. häufig sparen und bleiben dennoch fit und gesund.

Vier-Tage-Woche oder reduzierte Stunden

Weniger Arbeiten und gleiches Geld bekommen? Das erscheint für immer mehr Arbeitnehmer:innen attraktiv und sorgt oft für mehr Motivation. Dies ist ein Aspekt, den sich Arbeitgeber:innen zunutze machen können.

Bislang sind Arbeitgeber:innen noch recht selten, die solche Modelle einführen, ganz allgemein ist dieses Arbeitszeitmodell jedoch auf dem Vormarsch – zumindest insofern, dass viele Menschen solche Flexibilität von Arbeitgeber:innen einfordern.

Zuschuss zum Mittagessen in der Kantine

In vielen Unternehmen steht für Mitarbeiter:innen bereits Obst bereit, es gibt Kaffee und andere Getränke zur freien Entnahme oder ähnliches. Doch dieses Prinzip kann noch weitergehen. Beispielsweise können Unternehmen ihre Mitarbeiter:innen auch mit Zuschüssen für die Kantine oder für kooperierende Restaurants im Umkreis unterstützen.

Auf diese Weise besteht für die Angestellten die Chance, weniger Geld für die eigene Verpflegung auszugeben und es bleibt somit indirekt mehr vom Gehalt übrig.

Bonus für die Kinderbetreuung

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird in vielen Bereichen immer wichtiger. Arbeitgeber:innen haben so auch die Möglichkeit, sich an den Kosten für Kindergärten, Tagesmütter oder den Hort nach der Schule zu beteiligen und auf diese Weise die Mitarbeitenden zu entlasten. Derartige Zuschüsse sind steuerfrei möglich und lohnen sich somit für beide Seiten.

Weitere Benefits für Mitarbeiter:innen

Es gibt neben den vorgestellten Zusatzleistungen für Arbeitnehmer:innen noch weitere mögliche Benefits. Bei Google in den USA gibt es so beispielsweise ein eigenes Spa für die Mitarbeitenden – mit Wellnessanwendungen, Massagen und Co. Andere Arbeitgeber:innen setzen vielleicht auf Tiere am Arbeitsplatz, die zur Beruhigung und Entspannung der Angestellten beitragen können.

Grundsätzlich sind auch andere Leistungen durch Arbeitgeber:innen möglich, sofern diese für die Arbeitnehmer:innen einen Nutzen bieten. Ein Zuschuss für ein neues Fahrrad beispielsweise oder auch eine Beteiligung an den Kosten für Fort- und Weiterbildungen – im Gehaltsgespräch sollte man diese Aspekte als Arbeitnehmer:in im Hinterkopf behalten und für sich nutzen.

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