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Büroalltag
Sweet Spot: Diese Anzahl an Tagen im Büro ist ideal

Sweet Spot: Diese Anzahl an Tagen im Büro ist ideal

Aniko Milz | 05.05.22

Viele Unternehmen wägen derzeit ihre Möglichkeiten ab. Sollen Angestellte zurück ins Büro, zuhause bleiben oder hybrid arbeiten? Die Ergebnisse einer Studie zeigen nun das angeblich ideale Modell.

Eine Frage, die in so gut wie jedem Smalltalk-Gespräch aufkommt, ist: „Und, arbeitest du gerade von zu Hause oder eher im Büro?“. Die Coronapandemie hat unser Verständnis vom Arbeitsplatz grundlegend geändert. Während vor einigen Jahren einige Arbeitnehmer:innen vielleicht angeben konnten, einen Freitag im Monat das Recht auf Home Office zu haben, stellt sich heute eher die Frage, ob man überhaupt im Büro ist. Wenn es nach vielen Unternehmen geht, sollen die Angestellten wieder vor Ort präsent sein. Noch immer wird Anwesenheit mit Produktivität gleichgesetzt. Viele Arbeitnehmer:innen hingegen wünschen sich eine Mischung aus Home-Office- und Bürotagen. Eine Studie meint nun, das perfekte Verhältnis dieser beiden Optionen herausgefunden zu haben.

Ein bis zwei Präsenztage sorgen für eine deutlich bessere Arbeitsleistung

Hybrides Arbeiten kommt mit der Möglichkeit auszuwählen, wann zu Hause und wann im Büro gearbeitet wird. Viele Arbeitgeber:innen möchten ihre Angestellten beispielsweise mindestens einmal die Woche vor Ort sehen; andere fordern mehr Präsenztage. Bei der Umsetzung hybrider Arbeitsmodelle ist es förderlich, diesbezüglich Rahmenbedingungen festzulegen. Dabei kann man versuchen, einen Kompromiss zwischen den Wünschen der Führungsebene und denen der Angestellten zu finden. Oder man verlässt sich auf die Ergebnisse einer neuen Untersuchung der Harvard Business School. Laut dieser liegt die ideale Anzahl an Bürotagen bei einem bis zwei pro Woche.

The Best of Both Worlds

Anhand eines Experiments, bei dem die Forscher:innen eine Gruppe von 130 Arbeitnehmer:innen für 25 Prozent, 40 Prozent oder eben 33 Prozent ihrer Arbeitstage ins Büro schickte, sollte herausgefunden werden, welche Anzahl an Wochentagen ideal für Arbeitnehmer:innen ist. Die letztgenannte Gruppe, die einen oder zwei Tage die Woche im Büro verbrachte, konnte laut den Ergebnissen eine bessere Arbeitsleistung aufweisen. Der Unterschied zu den anderen Gruppen war dabei signifikant höher, wie die Forscher:innen erklären. So heißt es in der Studie:

Intermediate hybrid work is plausibly the sweet spot, where workers enjoy flexibility and yet are not as isolated compared to peers who are predominantly working from home. Intermediate hybrid might offer the best of both worlds.

Die vergangenen zwei Jahre haben sowohl die Vorteile der Heimarbeit als auch die des Zusammenkommens im Büro aufgezeigt. Für Unternehmen gilt es jetzt, ein Modell zu finden, mit dem erstens beide Seiten zufrieden sind und zweitens die optimale Arbeitsleistung erbracht werden kann.

Was wollen Arbeitnehmer:innen und ist das auch das Beste für das Unternehmen?

Unter den Arbeitnehmer:innen finden sich einer Glassdoor-Studie nach viele, die gerne ganz ins Home Office wechseln würden. 20 Prozent der in 2021 Befragten gaben an, lieber nicht ins Büro zurückkehren zu wollen. 32 Prozent hingegen freuten sich darauf. Um ein Modell zu finden, das für beide Seite zu optimalen Ergebnissen führt, müssen Arbeitnehmer:innen sich neu auf die Arbeit im Büro einstellen. Und Unternehmen müssen sich auf die hybride Zukunft der Arbeit einstellen. So nehmen beide Seiten die Vorteile dieser Arbeitsform mit:

Work from home arrangements allow workers to capture the benefits of a productive and enjoyable workplace almost as much as those workers who are always in the office. Our results consistently suggest that intermediate levels of WFH may result in both enhanced novelty of work products and greater work-related communication.


Dieser Beitrag erschien erstmals am 14. April 2022.

Kommentare aus der Community

Saskia am 06.05.2022 um 09:34 Uhr

Was bei all den Diskussionen nicht bedacht wird, ist, dass es ja auch einen Mittelweg geben kann. So lange man sich darauf einigt, dass an einem Tag alle gemeinsam im Büro sind – für Absprachen, Planungen und soziales Miteinander – ist es doch Latte, ob ein Kollege/eine Kollegin ansonsten alle Tage oder keinen Tag im Homeoffice ist.

Das muss man individuell betrachten:
* Wie ist die Arbeitssituation bei der Person Zuhause?
* Ist die Person der Typ für eigenständiges Arbeiten?
* Wie ist die Arbeit strukturiert? Ist die Arbeit fürs Homeoffice geeignet?

Es gibt so viele verhandelbare Bestandteile von Arbeitsverträgen, da müsste das doch ebenso individuell behandelbar sein.

Apropos Fairness:
Wenn ich einen Job habe, der die Zusammenarbeit mit vielen Menschen erfordert und daher kein Homeoffice machen kann, dann habe ich mir das so ausgesucht. Eventuell war im eigenen Berufswunsch sogar mal formuliert „möchte mit Menschen arbeiten“. Wenn sich da die persönlichen Ansprüche und Wünsche geändert haben, muss die Person selbst Konsequenzen ziehen und sich umorientieren.

Diese Menschen als Grund anzuführen, weshalb alle anderen nicht oder nur sehr kurz im Homeoffice arbeiten dürfen, wird diesen Personen nicht gerecht und ist schlicht und einfach unsinnig. Mal als Beispiel zur Verdeutlichung: Nur, weil die Dachdecker/innen in der Dachdeckerfirma auf dem Dach arbeiten und nicht im Homeoffice, muss die Buchhaltung andauernd ins Büro – wo im Übrigen auch keiner ist, weil die Kollegen/Kolleginnen ja auf Dächern arbeiten und nicht im Büro.

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Jolanda Sand am 24.04.2022 um 03:46 Uhr

Homeoffice : das Beste an der Coronazeit. Unternehmen die sich zuvor mit Händen und Füßen dagegen gesträubt haben waren gezwungen diese Möglichkeit nun zu bieten. Produktivität gestiegener als im Büro? Natürlich – bei 2 Stunden mehr an Lebenszeit pro Tag!!! Das sind 10 Stunden je Woche! Arbeitsunfähigkeitszeiten sind in dieser Zeit gesunken. Zufall? Nein, kein Zufall aber dafür ein direkter Zusammenhang zu der Tatsache, dass Pendeln krank macht. Der gute Kontakt zu den Kollegen: da reicht 1 Tag pro Woche weil man auch im Büro zu den meisten nur telefonisch oder per Mail Kontakt hat (zu mehr fehlt die Zeit) und nicht so gut funktionierende Beziehungen profitieren von einer Entspannung der Konfliktsituationen. Überstundenzuschläge kann man mit Vorgaben der Arbeitszeitkorridore aushebeln. Funktionierende IT? In dieser jüngst kritischen Situation haben IT Abteilungen bewiesen, dass so Manches möglich ist wenn nur die Finanzen vom Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Nicht alle Berufe können im Homeoffice erledigt werden und es ist ungerecht? Von wegen; jeder kann sich den für sich passenden Beruf selber aussuchen! Habe ich auch getan (muss man halt etwas für tun). Selbstdisziplin? Die brauch ich im Büro noch mehr als zu Hause wenn gute Leistung weniger als physische Presenz honoriert wird. Fachkräftemangel entsteht durch fehlenden finanziellen Anreiz und veraltete nur auf „eine schuldige Person finden“ Problemlösungsstrategie was in so vielen Fällen auch zur inneren Kündigung führt. Leider ist die Regierung gefragt: ohne ein Gesetz wird es in Deutschland nicht flächendeckend funktionieren. Alles in Allem ist Homeoffice ein Gewinn für ein Land das behauptet führend unter den Industrienationen zu sein.

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MarLene am 22.04.2022 um 10:55 Uhr

Für jemand, der zuhause technisch gut aufgerüstet und die Wohnung groß genug ist, lohnt es sich, mehrere Tage in der Woche Homeoffice zu machen, vor allem, wenn die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz groß ist. Ich lebe in einer kleinen Wohnung, die auch technisch nicht so viel hermacht, da ist es mir lieber, jeden Tag in die Arbeit (allerdings mit öffentlichen Verkehrsmitteln) zu fahren. Und wenn es technische Störungen im Homeoffice gäbe, wäre man sowieso gezwungen, in die Arbeit zu fahren, wenn die IT nicht sofort in der Lage ist, diese Mängel (z. B. Nicht-Anmelden am PC, kein Einloggen in die Telefonie möglich) zu beheben.

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Claudia am 22.04.2022 um 08:52 Uhr

Ich stimme Birgit zu. 1, 3 oder 5 Tage wären deutlich sinnvoller gewesen. Meiner Meinung nach hängt es von der Tätigkeit und der eigenen Disziplin ab (ich z.B. würde auch im Büro zum Großteil mit Kollegen in ganz Europa telefonieren und meine Platznachbarn im Großraumbüro stören). Allerdings kann ich auch zuhause ungestört arbeiten und werde nicht ständig durch Kinder abgelenkt, wie das bei vielen der Fall ist. Ein Tag Büro in der Woche um auch mal ungeplant Kollegen vor Ort zu treffen würde mir völlig reichen. Im Rest der Zeit verstopfe ich keine Strassen, verbrauche keinen teuren Sprit und habe 2h mehr am Tag zur Verfügung, was auch der Arbeit zugute kommt.

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Christine Bruchmann am 21.04.2022 um 09:15 Uhr

Ich sehe die Thematik aus der Sicht einer Unternehmerin, die eine wertorientierte Führungskultur pflegt.
Aktuell haben wir einen großen Fachkräftemangel, der nicht nur hochqualifizierte Mitarbeiter*innen betrifft , sondern auch gering Qualifizierte.
Aus meiner Sicht sollte max. 1 Tag in der Woche für alle gewährt werden, da:
Wenn nur noch mobil gearbeitet wird, nimmt die Bindung zum Unternehmen im Laufe der Zeit deutlich ab – die Gefahr, dass nur noch die Höhe des Gehaltes entscheidet, wird sehr groß werden. Da können kleinere Unternehmen nicht mithalten, obwohl diese oft sehr viel mehr bieten und der Wissensaustausch in Pausen und am Arbeitsplatz kann nicht so stattfinden, wenn alle im Homeoffice sind.
Des Weiteren eignet sich mobiles Arbeiten nicht für alle – weil Mitarbeiter*innen operativ beim Kunden arbeiten oder in der Produktion – das ist dann unfair.
Etliche können sich auch nicht organisieren, lassen sich zu leicht ablenken und arbeiten an Zeiten, die normalerweise zuschlagspflichtig sind – Probleme mit dem Betriebsrat.
Es wird nicht gelingen, für alle eine gute Lösung zu finden, das Unternehmen muss Regeln vorgeben, die für alle gelten und dann akzeptiert werden.
Da nützt auch diese Studie nichts, da die Testgruppe zu klein ist, man nicht weiß, welche Branchen ausgewählt wurden, welche Qualifikationen – somit keine signifikante Aussage .

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B.D. am 22.04.2022 um 10:40 Uhr

Fachkräftemangel? Ich kann es wirklich nicht mehr hören. Die Unternehmen sollen anständig bezahlen, dann würde das fehlende Personal sich nicht ins Ausland absetzen oder zu Hause von Harz 4 leben, weil arbeiten sich nicht mehr lohnt.

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Paola am 24.04.2022 um 08:19 Uhr

Ich kann „Fachkräftemangel“ auch nicht mehr hören, allerdings gibt FKM in Deutschland und dieses Problem auf diese 2 Aspekten zu reduzieren, wird der Problematik nicht gerecht. Zumal das (sogar) netto Lohnniveau in DE deutlich über den Durchschnitt im europäischen Vergleich liegt https://de.statista.com/infografik/19716/nettoeinkommen-in-europa/.
Ich stimme die Perspektive aus Arbeitgebersicht von Christine Bruchmann zu.

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Ursula Wagner am 22.04.2022 um 09:30 Uhr

Ich stimme Frau Bärmann auf jeden Fall zu. Ich denke dass es letztlich nicht nur auf die Produktivität die man selbst erzielt ankommt. Den Beitrag der die Werte und Verbindung zum Unternehmen und mit den Kollegen zum Gesamterfolg ausmachen sollte nicht unterschätzt werden. Dazu trägt das Lächeln des Kollegen/ der Kollegin bei die man gelegentlich auf dem Flur trifft ebenso bei, wie auch das Meeting vor Ort bei dem man in einem Raum konstruktiv und kontrovers um die beste Lösung ringt.
Wie groß die Mischung zwischen mobilem Arbeiten und Präsenztagen sein kann, und wie das am besten organisiert wird gilt es herauszufinden.

Was aber sicher ist, dass die Mitarbeiter(innen) gerne auch mehr ins Büro kommen, wenn die Atmosphäre dort stimmt. Ich als Mitarbeiterin profitiere übrigens auch davon in einem Unternehmen zu arbeiten in dem ich die Verbundenheit zum Unternehmen und mit anderen Menschen ( Kollegen und Kolleginnen) erlebe.

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Mandy Weiße am 19.04.2022 um 08:54 Uhr

Also nachdem ich beide Seiten als Erfahrung machen konnte, muss ich für mich sagen, dass wenn ich im Homeoffice war, produktivere Ergebnisse als im Büro. Es ist aber auch richtig das man eine gewisse Disziplin haben muss. Ich für meinen Teil finde Homeoffice/ mobiles Arbeiten effektiver. Ich kann meine Leistung steigern, wenn ich entscheiden kann eine Pause zu machen wenn es nötig ist. Eine Runde um den Block an der frischen Luft ist dann eine sinnvollere Zeitinvestition als ein Pausengespräch unter Kollegen-laut meiner Erfahrung.

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Birgit am 19.04.2022 um 07:16 Uhr

Was für ein unsinniges Studiendesign! Ein Produktivitätsunterschied zwischen 25%, 33% und 40% Anwesenheit? Bei einer 5-Tage-Woche entspricht das jeweils 1,25 Tage, 1,65 Tage und 2 Tage. Wie realistisch bitte sind 1,25 Tage und 1,65 Tage?? Und was ist mit der Produktivität bei einer Anwesenheit von 3, 4 oder 5 Tagen in der Woche? Das wurde völlig vernachlässigt. Alles in allem also leider mal wieder ein „Forschungs“-Ergebnis für die Mülltonne.

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sandra schuldt am 22.04.2022 um 08:58 Uhr

hahah true :)
bescheuert

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Werner am 19.04.2022 um 07:00 Uhr

Es ist bestimmt nicht gut anzunehmen, dass Home-Office sei der Richtige Weg. Um zu gewährleisten, dass wirklich vernünftig gearbeitet wird, ist ein erscheinen am Arbeitsplatz notwendig. Die wenigsten Menschen sind in der Lage sich selbst zu disziplinieren.
Man kann sehen, wie viele Menschen jeden Alters tagsüber zu jeder Zeit unterwegs sind.
Wenn überhaupt, dann max. 1-2 Tage die Woche Home-Office.

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Angie am 06.05.2022 um 10:06 Uhr

Ich arbeite seit über einem Jahr in einem neuen Unternehmen. Sogar das Onboarding war komplett remote. Und soll ich Ihnen was sagen? Es funktioniert. Weil wir nicht telefonieren, sondern viel über Videokonferenzen lösen, sehe ich meine Kolleg*innen täglich. Habe ich eine Frage, schreibe ich jemanden an und treffe mich dann per Videocall. Das ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, wird aber irgendwann fast genauso normal wie mal zum Kollegen im anderen Büro zu gehen und ihn direkt etwas zu fragen. Ich muss mich nicht mehr abhetzen, um meine Kinder aus der Betreuung abzuholen, ich verstopfe die Straßen nicht und kann mich wesentlich besser konzentrieren als im Büro, wo ständig jemand reinkommt um den Kollegen was zu fragen oder wo die Kollegin telefoniert. Es dauert ein wenig, aber ich persönlich kenne kaum Leute, die im Homeoffice unproduktiver wären als im Büro. Der Erfolg gibt übrigens Recht: Mein Arbeitgeber hat auch im vergangenen Jahr wieder einen sehr deutlichen Gewinn erzielt (kleiner Mittelständler mit rund 250 Angestellten).
Es ist sehr schade, dass Menschen immer noch denken, nur im Büro würde produktiv gearbeitet. Meist steckt dahinter nur mangelndes Vertrauen in die Mitarbeiter*innen oder das eigene Unvermögen, sich auch an einem anderen Ort als dem durchgesessenen Bürostuhl mal auf die Arbeit zu konzentrieren. Oder dem es selbst an Disziplin mangelt und der deswegen annimmt, das ginge allen so. Homeoffice sorgt für eine bessere Work-Life-Balance, was in vielen Fällen die Mitarbeiterzufriedenheit steigert. Das wiederum erhöht die Bindung ans Unternehmen.

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Susanne R. am 06.05.2022 um 09:57 Uhr

Ich arbeite aktuell noch mobil, sprich HO und kämpfe gerade für eine Hybrid Lösung, d.h. 2 Büro, 3 zu Hause.
Wenn ich Aussagen lese, wo Angestellte im HO nicht dort anzutreffen sind,weil Sie etwas anderes machen als Sie sollen. Sind dies die gleichen Mitarbeiter die im Büro auch nicht anders arbeiten.
In meiner Branche ist es nicht nötig die Arbeit im Büro zu machen. Ich arbeite diszipliniert täglich und hoch konzentriert von zu Hause. Lösungen oder Austausch mit den Kollegen kann via Teams geschehen. Ich bin seit HO definitiv produktiver und enger mit den Kollegen als vorher. Und das man die Verbundenheit zum Unternehmen verliert, kann ich mit einem deutlichen Nein erwidern. Das fällt in die Kategorie der gleichen Mitarbeiter die nicht im HO anzutreffen sind. Bezüglich Lohnniveau und das zukünftig nur noch das Gehalt zählt, ist Haus gemacht. Viele hochengagierte Fachleute erhalten nicht die gerechte Bezahlung und werden vielmals nicht gewertschätzt und suchen deswegen nach neuen Stellen. Insbesondere bei Frauen die nach wie vor 20 -25% weniger Gehalt bekommen für die gleiche Arbeit, bzw arbeiten die meisten Frauen wesentlich mehr und härter und erhalte keinen Benefit davon. Wenn die Firmen in ihrem angestaubten Denken verharren, werden Sie eh abgehangen und verschwinden vom Markt. Das lehrt auch die Geschichte. Heute wäre eine 6 Tage Woche ohne Urlaub und 12 Stunden täglich, ein sofortiges K.O. Kriterium niemand würde dort arbeiten. Wenn eine Balance zwischen Arbeit, Klima und Wohlbefinden wirklich zukunftsweisend ist, dann die Möglichkeit von mobil und Hybrid Lösung. Ich selber habe mobil gearbeitet als ich meinen Fuß gebrochen hatte, hätte ich die Möglichkeit nicht gehabt, wäre ich 6 Monate nicht da gewesen, weil ich nicht Autofahren konnte. ÖPNV ist eh nicht möglich. Hier sollten die Arbeitgeber sich wirklich öffnen, die Coronazeit hat es mehr als bewiesen und es hat funktioniert.

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