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E-Mail Marketing
Studie enthüllt: Die E-Mail bleibt als Kommunikationskanal im D2C Business unverzichtbar
© Justin Morgan - Unsplash (Änderungen wurden vorgenommen via Canva)

Studie enthüllt: Die E-Mail bleibt als Kommunikationskanal im D2C Business unverzichtbar

Larissa Ceccio | 13.07.23

Eine Studie von Annalect und UIM verdeutlicht die Relevanz der E-Mail im D2C Business. Auf welche Merkmale die Verbraucher:innen bei D2C-Angeboten Wert legen, welche Rolle die E-Mail beim Online Shopping spielt und wo die Mehrheit online einkauft, erfährst du im Artikel.

Eine kürzlich durchgeführte DACH-Studie von Annalect und United Internet Media (UIM) zeigt die Relevanz der E-Mail im Direct-to-Consumer (D2C) Business auf – mit interessanten Ergebnissen: Unter anderem kauft die Mehrheit der Befragten direkt im Online Shop von Marken und Unternehmen ein. Außerdem legen Verbraucher:innen bei D2C-Angeboten mehr Wert auf die Produktqualität und den Service als bei großen Online-Händler:innen und/oder Marktplätzen wie Amazon. In puncto Ansprache führen Newsletter von Marken und Unternehmen bei drei Viertel der Befragten zur Bestellung. Weitere Ergebnisse und mehr Kontext zu diesen erhältst du in diesem Artikel.


Wie wichtig ist E-Mail heutzutage noch? Eine Studie zur generationenübergreifenden E-Mail-Nutzung von United Internet Media zeigt: Sie ist sogar unverzichtbar! Wie sich die Generationen in ihrer E-Mail-Nutzung unterscheiden, erfährst du im Artikel.

Studie zur E-Mail-Nutzung im Generationenvergleich:
E-Mail trumpft Messenger und Social Media

Laptop
Laptop, © Cytonn Photography – Unsplash


D2C-Angebote haben sich im E-Commerce etabliert

Gemäß der Studie „Relevanz des E-Mail-Postfachs bei D2C“ von Annalect, die im Auftrag von United Internet Media durchgeführt wurde, spielt die klassische E-Mail immer noch bei sieben von zehn befragten Personen eine wichtige Rolle, um mit dem Shop in Kontakt zu treten. Die Studie befragte 6.000 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren im DACH-Raum, die mindestens einmal vierteljährlich online einkaufen. Es stellte sich heraus, dass 30 Prozent der Befragten in Deutschland, 29 Prozent in Österreich und 25 Prozent in der Schweiz mindestens einmal pro Woche online einkaufen. Laut der Untersuchung kauften die Befragten nicht nur bei Online-Händler:innen und Marktplätzen, sondern auch direkt im E-Shop von Brands und Unternehmen ein: Ganze 86 Prozent geben an, dass sie ihre Produkte auf dem D2C-Weg beziehen. Im Ländervergleich liegt die Schweiz mit 92 Prozent an der Spitze, gefolgt von Deutschland mit 83 Prozent und Österreich mit 82 Prozent.

Anteil der D2C Shopper im DACH-Raum
Anteil der D2C Shopper im DACH-Raum, © Annalect

E-Mail Marketing für D2C-Plattformen

Für D2C Player gelten andere Anforderungen als für klassische Händler:innen und Marktplätze: Eine hohe Produktqualität (23 Prozent) und guter Service (18 Prozent) werden länderübergreifend eher bei Online Shops von Brands und Unternehmen erwartet, während günstige Angebote (31 Prozent), Rabattcoupons und Aktionen (23 Prozent) sowie hilfreiche Bewertungen (23 Prozent) eher bei Händler:innen und Marktplätzen vorausgesetzt werden.

Erwartungen beim Onlineshopping an Brands und Unternehmen im Vergleich zu den Erwartungen an Händler:innen und Marktplätze
Erwartungen beim Online Shopping an Brands und Unternehmen im Vergleich zu den Erwartungen an Händler:innen und Marktplätze, © Annalect

Die häufigsten Gründe, die für den D2C-Kauf sprechen, sind eine gute Übersicht über das Markensortiment (38 Prozent), positive Erfahrungen (37 Prozent) und eine hohe Produktverfügbarkeit (35 Prozent). Die häufigsten Gründe dagegen sind zu hohe Preise (47 Prozent), fehlende Vergleichsmöglichkeiten verschiedener Marken (34 Prozent) und die Gewohnheit (33 Prozent). Rasmus Giese, CEO United Internet Media, sagt:

Die unterschiedlichen Erwartungen und Bedürfnisse der Consumer können Hersteller und Markenartikler bei ihrem E-Mail-Marketing berücksichtigen. Sie sollten ihre Stärken, wie hohe Produktqualität und guter Kundenservice, in den Vordergrund stellen. Eine große Chance liegt auch im Storytelling, denn insbesondere D2C-Shopper sind für Inspirationen empfänglich. Marken und Hersteller sollten also in Mailings bestmöglich ihre Brands inszenieren, um so Emotionen für ihre Angebote zu wecken.

D2C-Newsletter-Abos führen vielfach zu Bestellungen

Die Mehrheit der befragten Online Shopper hat mindestens einen Newsletter von Marken und Unternehmen abonniert. In Deutschland sind es immerhin mehr als die Hälfte (57 Prozent) und in Österreich 63 Prozent und in der Schweiz 65 Prozent. Als Gründe für ein Abonnement werden nicht nur Rabattaktionen genannt, sondern auch das Interesse daran, mehr über neue Produkte zu erfahren und weitere Inspirationen zu erhalten. Die Effektivität der Newsletter zeigt sich darin, dass 76 Prozent der Abonnenten durch einen Newsletter eine Bestellung in einem D2C Online Shop getätigt haben.

E-Mail ist der Kontaktkanal Nummer eins für Brands und Unternehmen

Die klassische E-Mail überzeugt in der D2C-Kommunikation. Insgesamt bevorzugen 71 Prozent der im DACH-Raum Befragten die Kontaktaufnahme per E-Mail. Kontaktformulare (45 Prozent), Telefon (38 Prozent), Live Chats (26 Prozent) und Social Media (19 Prozent) werden von deutlich weniger Menschen als bevorzugte Kommunikationskanäle genannt.

Diese Kommunikationskanäle bevorzugen Menschen im DACH-Gebiet beim D2C Shopping
Diese Kommunikationskanäle bevorzugen Menschen im DACH-Gebiet beim D2C Shopping, © Annalect

Das E-Mail-Postfach spielt in der gesamten Customer Journey eine relevante Rolle. 90 Prozent der E-Mail-Nutzer:innen schätzen die schnelle und unkomplizierte Kommunikation mit Marken und Unternehmen bei D2C-Bestellungen. Des Weiteren erhalten 88 Prozent der Befragten im DACH-Raum am liebsten Dokumente wie Rechnungen per E-Mail und sind der Meinung, dass das E-Mail-Postfach einen guten Überblick über alle Bestellungen bietet.

Was für Marktplätze und Plattformen gilt, gilt auch für D2C-Player: E-Mail und digitaler Handel sind eng miteinander verwoben. Vom Klick auf den Newsletter über Bestellbestätigung, Paketverfolgung und Rechnung bis hin zum After-Sales-Support kann alles begleitet und verwaltet werden. Die komplette Customer Journey spielt sich im E-Mail-Postfach ab,

erläutert Giese weiter.

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