Suchmaschinenmarketing

Content-Marketing Aktivitäten, PR und Social Media für hochwertigen Linkaufbau nutzen

Linkbuilding Tipps & Tricks: So verknüpfen Sie Ihre PR und Marketing-Arbeit mit hochwertigem, nachhaltigem und effizientem Linkaufbau!

© arrow - Fotolia.com

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(Sponsored Post) Das Thema Linkbuilding wird häufig ausschließlich in die Suchmaschinenoptimierung eingeordnet und in Unternehmen auch lediglich von den SEO-Teams umgesetzt. Da jedoch Verlinkungen bzw. Empfehlungen zwischen Webseiten die Basis des Algorithmus der größten Suchmaschine darstellen und einen erheblichen Einfluss auf die Positionierung haben, sollte Linkaufbau zum Thema der gesamten Online Marketing- und PR-Abteilungen werden.

Mit diesem Beitrag möchte ich zeigen, dass man die schnelllebige Disziplin Linkaufbau nicht nur aus Sicht eines SEOs betrachten sollte, sondern wie ein Marketer denken muss, um auch in Zukunft eine schöne Anzahl an hochwertigen Links generieren zu können. Hochwertige Produkte und Inhalte, Marketing, PR und Präsenz an den richtigen Stellen können zu hochwertigen Links und somit nachhaltiger Verbesserung der Präsenz in den Suchmaschinen führen.

Eine mögliche Herangehensweise für die Integration des Linkaufbaus in andere Marketingaktivitäten möchte ich in drei Überschriften einteilen:

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  1. hochwertige Inhalte produzieren, 2. Inhalte entsprechend vermarkten, 3. Linkaufbau integrieren

Hochwertige Inhalte produzieren

Hochwertige Inhalte stellen die Basis einer Content-Marketingstrategie im Linkaufbau dar – logisch, wenn es keine Inhalte gibt, die Mehrwerte darstellen, wird auch niemand darauf verlinken. In der Erstellung der Inhalte ist viel Kreativität, Experten-Kow-How und Zielgruppenkenntnis gefragt, hier gibt es aufgrund der notwendigen Individualität kein pauschales Geheimrezept, jedoch einige Eckpunkte, an denen man sich orientieren kann:

Mögliche Inhalte je nach Geschäftszweck:

  • (grafisch) aufbereitete Studien oder Umfragen
  • lehrreiche Videos oder Slideshows
  • Whitepapers oder entsprechend hochwertige Blogposts
  • Interviews
  • Themensammlungen, Top-Listen, Verlinkung auf die relevantes Quellen und Experten zum Thema
  • Testberichte
  • usw.

Inspirationen können erhalten werden durch:

  • Kampagnen, die bereits in der Vergangenheit (vor längerer Zeit) erfolgreich waren und wiederholt werden können
  • Kampagnen die im Ausland umgesetzt und funktioniert haben
  • Themen, die innerhalb der Zielgruppe besonders stark diskutiert werden
  • Gespräche mit relevanten Redakteuren

Bei der Erstellung des Contents ist es bereits im Vorfeld wichtig, ordentlich zu recherchieren und darauf zu achten, dass der Inhalt das Potential hat über soziale Medien verbreitet und von anderen Webseiten verlinkt zu werden. Zur Recherche zählt hier nicht nur der Inhalt, sondern auch die entsprechende Suche nach potentiellen Multiplikatoren, Magazinen und Anlaufpunkten – gibt es nicht genügend potentielle Erwähnungen, wird das Thema wenig Sinn machen und die Kampagne keinen Erfolg haben.

Zudem sollte der erzeugte Content zum Beispiel nicht auf einer Kategorie-Seite eines Online-Shops platziert werden sondern eher im Unternehmensblog oder auf einer speziellen Landingpage – je unkommerzieller die Darstellung, desto höher das Potential der Verlinkung und Verbreitung; zudem kann jede Seite später noch nach eigenen Wünschen umgebaut werden ;).

Um die Verbreitung über Social Signals zu erhöhen ist die Einbindung der entsprechenden Buttons ein Must-Have!

Auch kann ruhig darauf hingewiesen werden, dass der Beitrag verlinkt werden darf und mittels Text-Box der dafür passende HTML Code angezeigt werden – funktioniert nicht immer in der Praxis, aber warum nicht so einfach wie möglich machen?

Damit alleine schon die Publizierung des Artikels erste Links und Aufmerksamkeiten generiert, macht es Sinn – wenn möglich – aus dem Content heraus relevante Blog-Posts zu verlinken, so können sogenannte Trackbacks (http://de.wikipedia.org/wiki/Trackback) in anderen Blogs generiert werden, was neben der gewonnenen Aufmerksamkeit des Bloggers zu einem Link und zusätzlichem Traffic führen kann.

Ist der Content ordentlich aufbereitet und publiziert, kann es an die Vermarktung des Inhaltes gehen, denn entgegen vieler Meinungen klappt es nur selten, dass ein unter Stillschweigen veröffentlichter Beitrag viel Aufmerksamkeit und Links generiert…

Inhalte entsprechend vermarkten & seeden: Content Marketing

… folglich stellt das Seeding bzw. die Vermarktung einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Content-Marketing-Kampagne dar.

Zu aller erst sollte das Seeding ordentlich vorbereitet werden, in dem bereits während der Inhaltserstellung „Vermarktungsquellen“ recherchiert werden. Hierfür können z.B. Google Alerts, Google Parameter (http://www.linkbird.de/blog/strategien/howto-kreativer-linkaufbau-mit-schutzenhilfe-von-google-dank-befehlen-und-parametern/), XING oder auch das eigenen Netzwerk dienen. Es geht beim Seeding darum möglichst viele Multiplikatoren davon zu überzeugen über den Inhalt zu bloggen, zu twittern oder diesen bei z.B. Facebook zu teilen.

Multiplikatoren können neben den populärsten Bloggern oder Twitter-Usern des Themas auch Redakteure sein, die wiederum auf anderen Magazinen darüber schreiben können – hier sollte auch, wenn vorhanden, die interne PR-Abteilung nach bestehenden Beziehungen zu Magazinen und Journalisten gefragt werden.

Während der Recherche macht es in jedem Fall Sinn, sich nach und nach seine eigene Datenbank an potentiellen Kontakten aufzubauen und diese aussagekräftig zu archivieren; z.B. mittels Tags oder auch der Hinterlegung der Webseiten, auf denen der Kontakt aktiv ist sowie die Kanäle über die die Person erreichbar ist.

Quelle: Screenshot aus dem www.linkbird.de SEO Management Tool

Ist der Research ordentlich durchgeführt worden, geht es an die Kontaktaufnahme. Hier kann nun aus allen Kanonen geschossen werden und über Telefon, E-Mail (standardisiert oder personalisiert), Facebook, XING, Google+ und Twitter der Kontakt aufgenommen werden. Auch sollten natürlich die eigenen Profile genutzt werden, um die Message unter die Leute zu bringen – wer noch weitergehen möchte kann den Content in der ersten Phase sogar über Facebook-Ads, Sponsored Posts oder Google AdWords bewerben.

Besonders kritisch an dieser Phase ist die Konsequenz, nur wer die richtigen Leute kontaktiert und auch an seinem Ziel der Veröffentlichung des Beitrags dranbleibt, wird Erfolg haben.

Doch die Vermarktung muss natürlich nicht nur über Personen stattfinden; auch macht es Sinn Webseiten, die Wochenrückblicke veröffentlichen zu kontaktieren, seinen Content in passenden Foren und Communities zu bewerben, sich in anderen Blogs in die Diskussionen zum Thema einmischen und eine Pressemitteilung – gerade bei Studien, Umfragen oder neuen Erkenntnissen – über den erstellen Content zu veröffentlichen.

Ebenfalls Gastbeiträge zu schreiben, ist ein gutes Mittel, um auf seine Inhalte und das Expertenwissen hinzuweisen. Hier klappt die Kontaktaufnahme in der Regel sehr gut, in dem Bloggern hochwertiger Content in Form eines Artikels angeboten wird, der dafür im Gegenzug für weiteren Informationen auf den eigenen Inhalt verlinken kann – ein Mehrwert für Blogger, Leser und das eigene Marketing/Linkbuilding!

Bei der Vermarktung eigener Inhalte geht es im Wesentlichen um Präsenz – „wer dieses spezielle Thema aufsucht muss auf von mir erstellten Beitrag stoßen – sei es über das Google Ranking, andere Blogger die darüber berichten oder soziale Netzwerke“, dann war es erfolgreich und auch dann kann eine Eigendynamik entwickelt werden, die noch lange später zu Links, Social Signals, neuen Kontakten und natürlich Traffic führen kann.

Linkaufbau integrieren

In dem ganzen „Content-Seeding-Social-Signals-Enthusiasmus“ sollte jedoch das Linkbuilding nicht vergessen werden, denn das ist immer noch eines der Hauptziele der Content-Marketing-Kampagne und hat langfristig den wahrscheinlich größten Hebel auf Traffic und Umsatz der Webseite.

Um aus der Kampagne das Maximum im Linkbuilding herauszuholen sollte beachtet werden, dass bereits während der Vermarktung an Blogger etc. auf die Möglichkeit der Veröffentlichung hingewiesen und der entsprechende Link in der E-Mail genannt wird. Bei der Aktivität in Foren oder Communities sollte auch immer direkt verlinkt werden; ein relevanter Beitrag mit einem relevanten Link ist in diesem Falle völlig legitim und sinnvoll.

Wenn es zum Thema passt, können auch zusätzliche Anreize für eine Verlinkung geschaffen werden, zum Beispiel ein Gewinnspiel, das unter allen verlinkenden Bloggern einen Preis verlost oder bei einer bestimmten Anzahl an Trackbacks weitere Informationen o.Ä. veröffentlicht werden.

Auch sollten gezielt Seiten mit der einzigen Motivation angegangen werden, dort einen Link zu erhalten. Dies können zum Beispiel andere Toplisten, hochwertige Linklisten oder Beiträge zum gleichen Thema sein.

Sehr wichtig ist auch die Nachbereitung der Kampagne, so sollte zum Beispiel regelmäßig nach der eigenen Marke oder dem Titel des Beitrages gesucht werden (besser: einfach wöchentlich per http://www.google.de/alerts die Informationen erhalten), denn immer wieder werde Erwähnungen oder auch ganze Textauszüge übernommen, ohne das ein Link dafür gesetzt wurde; hier hat man einfaches Spiel und erhält ohne großen Aufwand zusätzliche Backlinks.

Fazit:

Im Content-Marketing und der Verbindung bzw. gesteigerten Kommunikation zwischen SEO-Abteilung, Social Media Marketing und Public Relations / Content besteht noch großes Potential. Wenn Kampagnen ganzheitlich über alle Kanäle hinweg geplant werden, die PR-Abteilung ihre großartigen Kontakte zu Magazinen und Journalisten nutzt und auch Social Media intelligent für das Seeding eingesetzt wird, kann Linkaufbau für Unternehmen um einiges einfacher, hochwertiger und nachhaltiger werden.

Ich hoffe der Beitrag stellt eine gute Inspiration und vielleicht sogar umsetzbaren Input für die eigene Strategie dar! Ich würde mich freuen, wenn in Zukunft auch unser Blog unter www.linkbird.de/blog/ gelesen wird!


Wie auch Sie von OnlineMarketing.de profitieren können, erfahren Sie hier.

Über Nicolai Kuban

Nicolai Kuban ist Geschäftsführer des SEO-Linkmanagement-Tools www.linkbird.de. linkbird vereint ein SEO-Projektmanagement, CRM und Controllingtool und hilft Unternehmen wie eDarling, expedia oder zalando dabei Ihren Linkaufbau effizienter zu planen, umzusetzen und auszuwerten. Nicolai blickt auf mehr als sechs Jahre Erfahrung im Online Marketing und E-Commerce zurück und war 2008 an der Gründung von eKomi - einem international führenden Bewertungssystem für Online Shops - beteiligt, wo er 2 Jahre das Marketing leitete. Bei der linkbird GmbH verantwortet er als geschäftsführender Gesellschafter das Marketing und den Vertrieb.

Nicolai Kuban

Ein Gedanke zu „Content-Marketing Aktivitäten, PR und Social Media für hochwertigen Linkaufbau nutzen

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