Linkbuilding

Das Linkbuilding (dt. Linkaufbau) ist eine wichtige Teildisziplin der Suchmaschinenoptimierung. Die Grundlage des Linkaufbaus ist die Linkpopularität, die nach wie vor zu den wichtigsten Rankingfaktoren der großen Suchmaschinen zählt. Damit ist gemeint, dass eine Webseite von der Suchmaschine als wertvoller erachtet wird, je mehr andere Webseiten auf sie verlinken. Das Ziel des Linkbuilding besteht also darin, möglichst viele von anderen Webseiten kommende, auf die eigene Seite zeigende Links (Backlinks) zu generieren.

Methoden

Mit den Google-Updates – deren Ziel es ist, die Qualität der Suchergebnisse für den User zu erhöhen – müssen auch die Methoden des Linkbuilding angepasst werden.

Veraltete Methoden, die entweder keine Wirkung mehr zeigen oder von Google inzwischen abgestraft werden:

  • Einträge in Webkataloge / Artikelverzeichnisse
    Google erkennt diese Art von Backlinks.
  • Einträge in Foren
    Das Anlegen einer Signatur mit Backlink wird vom Google Algorithmus erkannt und daher kaum mehr beachtet.
  • Linkkauf
    Ist laut Google-Richtlinien untersagt. Linkkäufern und –verkäufern droht der Ausschluß aus dem Google-Index.

Einige aktuelle Möglichkeiten:

  • Blogger Relations
    Mithilfe von Gastbeiträgen und ähnlichen Kooperationen lassen sich Backlinks generieren. Die früher oft angewandte Methode, Backlinks in die Kommentarfunktion von Blogs zu implementieren, wird inzwischen abgestraft, da es oft zum Spammen missbraucht wurde.
  • Content Marketing
    Wegen des ständig verbesserten Algorithmus von Google und der schnellen Erkennung von Linkmanipulationen geht der Trend zur Erstellung und Vermarktung von Webseiteninhalten. Das Ziel ist es, den Nutzern einen Mehrwert und interessante Inhalte zu bieten, die Backlinks nach sich ziehen. Auch werden Seiten mit relevanten Inhalten von Google erkannt und besser gerankt. Zudem verlinken Nutzer gute Inhalte oftmals von allein.

Wichtige Faktoren

Damit Google eine Webseite hoch rankt, muss beim Linkbuilding auf einen natürlichen Aufbau geachtet werden. Das beinhaltet beispielsweise das Setzen weniger, aber guter Links in der Anfangsphase neuer Webseiten. Werden zu viele Links auf einmal gesetzt, nimmt der Betreiber ein Abstrafen von Google in Kauf, indem die Seite in der Google Sandbox landet und somit für eine bestimmte Zeit gar nicht mehr indexiert wird. Es hat sich gezeigt, dass Webseiten einen besseren PageRank erzielen, wenn zu Anfang nur auf die Startseite Backlinks gesetzt werden und erst im späteren Verlauf auch Unterseiten hinzukommen. Falls ein Webmaster mehrere Seiten betreibt, ergibt sich der Vorteil, dass die Websites untereinander verlinkt werden können, ohne dass eine besondere Strategie vonnöten ist.