Marketingstrategie

Äußerst erfolgreiche Marketingkampagne: Ikea erreichte einen ROI von 6:1

Eine Kombination aus Social, Mobile und Geotargeting: Ikea lockte mit seiner Kampagne 30 Prozent mehr 22- bis 25-Jährige in seine Filiale.

© lightpoet - Fotolia.com

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In den vergangenen Tagen gab es einige Berichterstattungen, in denen zu lesen war, dass Facebook-Werbung ineffektiv geworden sei und nicht mehr den gewünschten Erfolg einbringen würde. Dem liegt nun ein aktuelles Beispiel einer Ikea-Kampagnen gegenüber. Die Facebook Ads sorgten für 31 Prozent mehr Kunden in dem Alter von 22 und 25 Jahren in die Filiale in Cardiff. Bei den 26- bis 35-Jährigen betrug das Plus elf Prozent, was auch den Durchschnitt in allen Altersgruppen darstellt. Facebook-Werbung hat demnach alles andere – aber sicher nicht ausgedient.

Im zweimonatigen Untersuchungszeitraum kam die Kampagne auf 1,4 Millionen Impressions

Während des Kampagnenzeitraums wurden die Anzeigen an 170.000 Personen ausgespielt – die Ad Impressions beliefen sich auf 1,4 Millionen. Der Return on investment der Kampagne betrug 6:1 – ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis. Die Auswertungen wurden von Vizeum und iProspect in Zusammenarbeit mit Facebook durchgeführt. Die Agentur Isobar, die zum Dentsu Aegis-Network gehört, war für die Kreation der Kampagne verantwortlich.

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Bezahlte Social Media-Anzeigen sind ein absolutes Muss für Marketer, nachdem sich die Verbraucher tagtäglich in Social Media aufhalten,

sagt Brian McDaniel von iProspect.

Einzelhändler haben großartige Möglichkeiten, kreativ mit verschiedenen Targeting-Optionen umzugehen, ihre Zielgruppe in kleinere Segmente aufzuteilen und sie mit personalisiertem Content zu erreichen.

Ikea versucht sich schon seit längerem mit Facebook Ads, insbesondere, wenn Filialen neu eröffnet werden.

Was genau steckte hinter der Kampagne?

Bei der Kampagne wurden auf den Standort Cardiff bezogen Facebook Ads ausgespielt – Stichwort: Geotargeting. Vor allem mobil wurden die Anzeigen ausgeliefert, um die User idealerweise in kürzester Distanz zur Filiale über Angebote und neue Produkte zu informieren. Die Kampagne kombinierte mehrere Marketing-Elemente miteinander: Mobile, Social und Geotargeting. Eine Methode, die wie ihr den Ergebnissen entnehmen könnt, funktioniert hat.

Marketers have not yet been able to directly link Facebook ads to in-store traffic and sales at this point. That said, the consumer has their mobile with them at all times and advertisers can pick up on their activity based on location.

sagt Brittany Richter, die Social-Media-Verantwortliche bei iProspect. Mithilfe von Social Media könne herausgefunden werden, wo sich die User herumtreiben und ihnen somit spezifische Anzeigen ausgespielt werden. Dies würde die Besucherzahlen innerhalb der Filiale vorantreiben und folglich auch zu mehr Verkäufen führen.

For the majority of our clients, we focus on how Facebook can drive their eCommerce site. However we  douse Facebook to promote store openings for brands ranging from teen specialty to luxury. The sophisticated targeting allows us to do this successfully for very different brands with very different target audiences. Targeted can be accomplished not solely on interests but household income and affinity with complementary, non-competing brands.

Was sind eure Erfahrungen mit der Kombination von Social, Mobile und Geotargeting. Liegt in dieser Marketingstrategie die Zukunft für Einzelhändler?

Quelle: lead-digital.de

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

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