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Unternehmensrichtlinien
WhatsApp erklärt: Funktionalität der App nicht eingeschränkt – auch bei Nicht-Akzeptieren der neuen Datenschutzrichtlinie
Mit diesem Pop-up informierte WhatsApp User über das Update, © Niklas Lewanczik, Christian Wiediger- Unsplash

WhatsApp erklärt: Funktionalität der App nicht eingeschränkt – auch bei Nicht-Akzeptieren der neuen Datenschutzrichtlinie

Niklas Lewanczik | 31.05.21

Nach dem langen Hin und Her zur inzwischen in Kraft getretenen Datenschutzrichtlinie hat die App offiziell angegeben, dass es für keine User Einschränkungen geben wird.

Gute Nachrichten für alle WhatsApp-Nutzer:innen: Es ist nun bestätigt worden, dass sie keine Abstriche bei der Funktionalität der App machen müssen, selbst wenn sie das aktuelle Update zur Datenschutzrichtlinie des Unternehmens nicht annehmen. Im Januar hatte WhatsApp dieses Update angekündigt. Dieses sorgte für Furore, weil es einen Opt-out zum Datenteilen mit Facebook nicht mehr möglich macht – allerdings nur für Nicht-EU-Nutzer:innen.

Nachdem viele User verunsichert waren – und teilweise zu Apps wie Telegram und Signal abwanderten –, verschob WhatsApp das Datum, bis zu welchem dem Update zugestimmt werden musste, von Februar auf den 15. Mai 2021. Dabei hieß es zunächst, dass alle User, die dem Update bis dahin nicht zustimmen, grundlegende Funktionen der App oder gar die Nutzungsrechte für das eigene Konto verlieren könnten. Dem ist jedoch nicht so. Wie bereits im Mai gemutmaßt wurde, wird es für User keine Folgen haben, wenn sie das inzwischen ausgerollte Update zur Datenschutzrichtlinie nicht akzeptieren. Diese Nutzer:innen sollen aber immer wieder daran erinnert werden.

WhatsApp erklärt offiziell: Es gibt keine Pläne zum Einschränken der Funktionalität

Anfang des Jahres sah es also so aus, als wollte WhatsApp seinen zahlreichen Usern die neue Datenschutzrichtlinie geradezu aufzwingen. Die größte Messaging App der Welt ruderte in den vergangenen Monaten aber deutlich zurück. Auf Nachfrage gab ein Mitglied des Presseteams von WhatsApp gegenüber OnlineMarketing.de an:

Given recent discussion with various authorities and privacy experts, we want to make clear that we currently have no plans to limit the functionality of how WhatsApp works for those who have not yet accepted the update. Instead, we will continue to remind users from time to time about the update as well as when people choose to use relevant optional features, like communicating with a business that is receiving support from Facebook. We hope this approach reinforces the choice that all users have whether or not they want to interact with a business.

Auf einer FAQ-Seite des Unternehmens zum Thema wird diese Aussage ebenfalls untermauert. Dort heißt es, dass keine Löschungen von Kontos oder Einschränkungen der App-Funktionalität zu erwarten seien. User, die die Datenschutzrichtlinie bisher aber noch nicht angenommen haben, würden in verschiedenen Kontexten in der App weiterhin daran erinnert werden.

Auch für diejenigen, die die Aktualisierung nicht angenommen haben, wird es weitere Möglichkeiten geben, dies direkt in der App zu tun. Zum Beispiel, wenn sich jemand erneut für WhatsApp registriert oder wenn jemand eine Funktion, die mit dieser Aktualisierung zusammenhängt, zum ersten Mal nutzen möchte.

Mit diesen eindeutigen Aussagen beruhigt das Unternehmen die App User, die nun endlich Klarheit haben. Ob sie die Datenschutzrichtlinie des Unternehmens annehmen oder nicht, die App können sie weiterhin uneingeschränkt nutzen. Ihnen soll die Chance gegeben werden, selbst zu entscheiden, ob und inwieweit sie mit einem Business interagieren wollen. Dass bei der Nutzung von WhatsApp ohnehin schon diverse Daten geteilt werden, sollte dabei aber nicht außer acht gelassen werden.

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