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Nachfolger für Google Plus:  Currents jetzt für alle G Suite User ausgerollt
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Nachfolger für Google Plus: Currents jetzt für alle G Suite User ausgerollt

Niklas Lewanczik | 07.07.20

Google Currents lief bereits in der Beta-Version und stellt einen Social-Bereich für die G Suite dar, der weniger an Facebook, sondern eher an Slack oder Twitter erinnert.

Am 6. Juli wurde Google Currents für alle G Suite User umfassend ausgerollt. Das hatte Google gegenüber Administratoren der G Suite in einer Mail bereits vergangenen Monat bekanntgegeben, wie The Verge berichtete. Nach dem Aus von Google Plus – zunächst für Privat-User – wurde Currents bereits im Frühjahr 2019 in die Beta-Phase geschickt. Nun soll der Google-Plus-Ersatz allen Nutzern der G Suite einen reibungslosen Austausch innerhalb von Unternehmen oder Organisationen ermöglichen und eine zeitgemäße Diskussionsplattform bieten.

Was bietet Google Currents?

Noch bis heute gibt es einige Unternehmens-User der Enterprise-Version von Google Plus. Dieser Bereich wurde noch nicht komplett deaktiviert. Ab kommendem Monat aber werden die User dann sämtlich zu Google Currents überführt. Und noch bestehende Links aus Google Plus in Currents URLs umgewandelt. Doch was genau bietet Google Currents seinen Business Usern?

Das Interface von Currents liefert einen Stream, dessen Inhalte chronologisch oder nach Relevanz geordnet werden können. Sowohl in dieser Hinsicht als auch optisch erinnert das an Twitter.

Die Ansicht des Google Currents Streams (der Klick aufs Bild bringt dich zur größeren Ansicht), © Google

In diesem Stream können dann die User, also beispielsweise alle Mitarbeiter eines Unternehmens oder einer speziellen internen Gruppe, Links, Bilder, Texte, Umfragen oder Content aus Google Drive Accounts teilen. Einzelne Posts können getaggt und mit weiterem Content versehen und Analytics zum Post eingesehen werden. Darüber hinaus lassen sich Posts von Führungskräften priorisieren, sodass sie für die ganze G Suite Community des Unternehmens eine gute Sichtbarkeit erlangen.

Hervorgehobener Post bei Currents, © Google
Hervorgehobener Post bei Currents (der Klick aufs Bild bringt dich zur größeren Ansicht), © Google

Für Administratoren des Currents-Bereichs ist es zudem möglich, mit einzelnen Usern in personalisierten Streams zu kommunizieren oder das Engagement dieser Plattform zu tracken. Weiterführende Moderationsoptionen kommen diesen Administratoren ebenfalls zu.

Die Vorteile von Currents für G Suite User

Im offiziellen Blogpost vom April 2019 heißt es zu Google Currents:

Currents makes it easy to have meaningful discussions by enabling leaders and employees to exchange ideas across the organization and gather valuable feedback and input from others — without flooding inboxes.

Ein Vorteil besteht demnach darin, ein strukturiertes Kommunikations-Tool nutzen zu können, das den internen Austausch unabhängig von Mails erleichtert. Damit ähnelt Currents in seiner Funktion etwa Slack oder Microsoft Teams. Dabei sollen bei Googles Plattform Tags und Streams dafür sorgen, dass Content und Diskussionen schnell wiedergefunden werden. Die Inhalte sollen schließlich bei Currents gespeichert und nachvollziehbar bleiben.

Content kann mit einem bestimmten Hashtag gesucht werden, © Google
Content kann mit einem bestimmten Hashtag gesucht werden (der Klick aufs Bild bringt dich zur größeren Ansicht), © Google

Während Google Plus eingestellt wurde, weil es nach Googles Angaben zu wenig genutzt wurde, dürfte sich das Unternehmen von Currents mehr Erfolg erhoffen. Immerhin wird die Plattform in einer Zeit umfassend ausgerollt, da viele Organisationen und Unternehmen mit Remote Work konfrontiert sind. Dementsprechend brauchen sie digitale Tools, um eine interne Kommunikation möglichst einfach und schnell abwickeln zu können. Google reagierte im April bereits mit einem großen Update für den Konferenz-Service Meet, der ein optimiertes Layout à la Zoom und die Option des Zugangs über Gmail erhielt. Alle G Suite User können mit Currents ab sofort eine durch Social Media geprägte interne Unternehmenskommunikation in die Wege leiten. Wer daran Interesse hat, kann sich auf der Seite der G Suite weiterführend informieren.


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