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Technologie
Elon Musk möchte KI-Konkurrenz „TruthGPT“ starten
© piranka von Getty Images, Duncan.Hull (eigenes Werk) - Wikipedia.de, CC BY-SA 3.0 (Änderungen wurden vorgenommen via Canva)

Elon Musk möchte KI-Konkurrenz „TruthGPT“ starten

Larissa Ceccio | 18.04.23

Mit „TruthGPT“ möchte Elon Musk OpenAI und Google Konkurrenz machen. Zudem erklärte der Twitter CEO, dass verschlüsselte DMs „spätestens im nächsten Monat“ starten.

Elon Musks KI-Pläne nehmen langsam Gestalt an. Der Twitter CEO erklärte jüngst, er wolle „eine dritte Option“ für ein Unternehmen schaffen, das es mit OpenAI und Google aufnehmen könne. In einem Interview mit Fox News sagte er, dass er sich vorstellen könnte, das Unternehmen „TruthGPT“ zu nennen.

Elon Musk möchte „maximal wahrheitssuchende KI“ erschaffen

Sein Plan ist es, eine „maximal wahrheitssuchende KI zu schaffen, die versucht, die Natur des Universums zu verstehen“ und die „hoffentlich mehr nützt als schadet.“ Der letztere Satz zeigt Musks augenscheinliche Skepsis gegenüber der rasanten Entwicklung künstlicher Intelligenz. Vor diesem Hintergrund forderte er vor kurzem auch eine Zwangspause für KI-Entwicklungen – gemeinsam mit zahlreichen Tech-Expert:innen. Die Entwicklung leistungsfähiger KI-Systeme könne ein „schwerwiegendes Risiko“ für die Menschheit darstellen und sollte daher auf Eis gelegt werden, bis grundlegende Sicherheitsprotokolle entwickelt wurden, hieß es in dem offenen Brief.


Don’t trust Musk: Obwohl der Twitter CEO immer wieder vor den Gefahren der rasanten KI-Entwicklungen warnt, investiert er gleichzeitig Millionen in ein KI-Projekt für seine Plattform.

Könnte generative KI auch zu Twitter kommen?

© Brett Jordan (Unsplash), Duncan.Hull (eigenes Werk) – Wikipedia.de, CC BY-SA 3.0 (Änderungen wurden vorgenommen via Canva)


Musk räumte außerdem ein, dass er mit einem erheblichen Nachteil gegenüber seiner Konkurrenz in der Tech-Branche beginnen würde, da er „spät anfängt“. Und wie so oft ist unklar, wie ernst oder weit vorangeschritten seine Pläne tatsächlich sind. Aber die Spekulationen über Musks KI-Ambitionen haben zugenommen, als er kürzlich Unterlagen für ein Unternehmen eingereicht hat: X Corp. Inzwischen hat er tatsächlich auch das Unternehmen X.AI gegründet.


Laut jüngster Rechtsakten ist Twitter kein funktionierendes Unternehmen mehr, da es in X Corp. fusioniert wurde. Was das genau für die Klägerin und für den Kurznachrichtendienst bedeutet, erfährst du in unserem Artikel auf OnlineMarketing.de.

Twitter ist nicht länger ein Unternehmen

Elon Musk vor Twitter-Hintergrund
© Joshua Hoehne (Unsplash), Duncan.Hull (eigenes Werk) – Wikipedia.de, CC BY-SA 3.0 (Änderungen wurden vorgenommen via Canva)


Berichten zufolge kaufte er auch Tausende von Grafikprozessoren und stellte Forscher:innen von DeepMind für ein unbekanntes Twitter-KI-Projekt ein. Es ist unklar, ob die beiden Initiativen zusammenhängen.

Twitter DMs bald verschlüsselt

Während noch ungewiss ist, wie sich Musks KI-Pläne auf Twitter auswirken könnten, hat er eine bevorstehende Funktion für den Dienst angeteasert. Er erklärte, Twitter arbeite an einer Funktion, mit der User ihre Direktnachrichten optional verschlüsseln können.

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