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Social Media Marketing
Twitters TweetDeck bald nur noch als Bezahlfunktion?

Twitters TweetDeck bald nur noch als Bezahlfunktion?

Niklas Lewanczik | 22.03.22

Das nützliche Dashboard TweetDeck zur Verwaltung von Twitter-Konten könnte bald einzig im Rahmen eines kostenpflichten Abonnements von Twitter Blue zur Verfügung stehen.

Mit Twitter Blue wollte Twitter der Community eine Reihe von exklusiven Features bereitstellen, die nur gegen Bezahlung genutzt werden können. Dass aber das populäre TweetDeck nur dem Abonnent:innenkreis von Twitter Blue zur Verfügung gestellt werden könnte, damit haben die Twitter User nicht gerechnet. Aktuelle Entwicklungen in der Twitter App deuten jedoch darauf hin, dass das für Social Media Manager und Creator so relevante Tool künftig nur noch als Bezahloption nutzbar sein könnte.

TweetDeck in der Liste der Twitter Blue Features

Insbesondere für Social Media Manager und Creator ist das TweetDeck von Twitter ein nützliches Tool. Denn es ermöglicht das Verwalten mehrerer Accounts und Planen von Beiträgen oder Erstellen von Tweet-Sammlungen. Außerdem können mehrere Timelines in einer Oberfläche angesehen werden. Doch möglicherweise sind die Optionen, auf die User in der Web oder Mac App bisher zugreifen können, bald nur noch gegen Bezahlung verfügbar. Sowohl die Reverse-Engineering-Expertin Jane Manchun Wong als auch Alessandro Paluzzi, ebenfalls Reverse Engineer, haben im Code der App Hinweise darauf entdeckt, dass das TweetDeck als Twitter Blue Feature gelistet wird.

Das Problem mit Twitter Blue: Bisher nur in vier Märkten verfügbar

Twitter Blue ist das Bezahlmodell der Plattform, das Twitter im Sommer 2021 launchte. Dieses bietet exklusive Features und den früheren Zugang zu diesen, Artikel ohne Ads, personalisierbare Designs und mehr Extras. Allerdings ist das Modell bis dato nur in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland verfügbar. Sollte Twitter das PaidDeck tatsächlich künftig nur noch als Option im Rahmen von Twitter Blue anbieten, würde das mehrere Probleme aufwerfen. Zum einen wären viele User womöglich verärgert, nicht mehr auf das Dashboard zugreifen zu können, ohne zu zahlen. Zum anderen können bislang User aus vielen Märkten ohnehin noch nicht Twitter Blue nutzen. Ein erweiterter Roll-out des Bezahlmodells sollte einer Verschiebung des TweetDecks also voranstehen.

Allerdings könnte Twitter etwaige Pläne für das TweetDeck bei zu großer Ablehnung aus der Community auch wieder verwerfen. Möglicherweise soll bei Twitter Blue auch nur eine optimierte TweetDeck-Funktion eingeführt werden, für die User dann zahlen müssten. Tatsächlich deuten die Hinweise von Wong und Paluzzi aber auf eine Entwicklung hin, die kein kostenfreies TweetDeck mehr vorsieht. Damit könnte Twitter die Relevanz von Twitter Blue und die Notwendigkeit für User, dafür ein Abonnement abzuschließen, erhöhen. Vielleicht ist diese Entwicklung also auch ein Hinweise auf eine baldige Ausweitung von Twitter Blue. Sollte das TweetDeck dann hinter einer Bezahlschranke verschwinden, wäre das für viele User aber sicher ein harter Schlag.

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