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Social Media Marketing
Instagram erklärt: So funktioniert der Reels-Algorithmus
Instagram/Screenshot

Instagram erklärt: So funktioniert der Reels-Algorithmus

Nadine von Piechowski | 05.08.21

Das Kurzvideoformat erfreut sich auf Instagram immer größerer Beliebtheit. Aber wie entscheidet die Plattform, welche Reels den Usern ausgespielt werden? Instagram klärt jetzt auf.

Instagrams Video-Content-Offensive hat das TikTok-ähnliche Format Reels in den vergangenen Monaten stark gepusht. Waren Unternehmen und Nutzer:innen am Anfang noch etwas skeptisch, werden mittlerweile immer mehr Clips für das Format produziert und hochgeladen. Trotzdem sind sich viele User und auch Businesses noch unsicher, wieso einige Videos auf der Plattform schnell Reichweite aufbauen können und andere nicht. Deswegen hat Instagram nun einen neuen Post veröffentlicht, in dem der Social-Konzern den Reels-Algorithmus erklärt.


Darum werden deine Reels anderen ausgespielt: Instagram erklärt drei Bereiche des Algorithmus

Dabei geht die Plattform vor allen Dingen auf drei Faktoren ein, die dazu beitragen, dass dein Reel den Nutzer:innen angezeigt wird oder nicht:

1. Der Reels-Algorithmus bewertet, wie wahrscheinlich es ist, das Nutzer:innen mit deinem Content interagieren

Genau wie bei anderem Content ist für den Algorithmus die potentielle Interaktion ausschlaggebend dafür, ob die Reels ausgespielt werden oder nicht. Das heißt, Instagram versucht zu bewerten, wie wahrscheinlich es ist, dass du den Clip

  1. komplett anschaust.
  2. kommentierst.
  3. likest.
  4. siehst und daraufhin selbst ein Reel erstellen möchtest.

2. Reels werden basierend auf den vorherigen Signalen der User ausgespielt

Hier ähnelt der Reels-Algorithmus stark dem System, das auch unseren Facebook News Feed sortiert. Die Social-Media-Plattform sammelt sogenannte Signals der User. Basierend auf diesen entscheidet das System, welche Clips den Nutzer:innen ausgespielt werden. Zu den wichtigsten Signals gehören:

  1. Mit welchen Reels du bisher schon interagiert hast (geliket, geteilt oder kommentiert).
  2. Die bisherige Interaktion mit den Nutzer:innen, die den Clip gepostet haben.
  3. Wie andere Accounts mit dem geposteten Reel interagieren.
  4. Ob der Clip alle Informationen (Audio-Angaben etc.) enthält.

3. Politische Themen, recycelte Clips und andere Verstöße führen dazu, dass die Reichweite deines Reels eingeschränkt wird

Auch geht Instagram darauf ein, welche Faktoren dazu beitragen, dass deine Reels keine große User-Gruppe erreichen. Der Social-Konzern gibt an, Clips einzuschränken, die umstrittene politische Themen behandeln, zuvor auf einer anderen Plattform gepostet wurden oder von politischen Personen, Organisationen oder der Regierung für die Verbreitung ihrer Agenda genutzt werden.




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Instagram wird immer mehr zur Videoplattform

Ob dieser oberflächliche Einblick in den Reels-Algorithmus Unternehmen wirklich helfen kann, ihre Reichweite aufzubauen, ist fraglich. Ein Learning, das aus dem Post allerdings sicher gezogen werden kann, ist, dass Reels – genau wie all der andere Content in der App – möglichst viel Interaktionen hervorrufen sollten, um viral zu gehen. Businesses und Brands sollten daher einen Call-to-Action auf jeden Fall in ihre Posts einbauen.

Dass Instagram den Schwerpunkt künftig vermehrt auf Video-Content legt, ist kein Geheimnis. Erst kürzlich verkündete CEO Adam Mosseri, dass Instagram keine Fotoplattform mehr sei. Auch verschiedene Tests, wie das Text to Speach Feature, das Social-Experte Alessandro Paluzzi erst kürzlich entdeckte, unterstreicht, dass der Fokus ganz klar auf dem Bewegtbildformat liegt.


Unternehmen sollten sich also auf jeden Fall mit Reels beschäftigen und eine Strategie finden, um diese effektiv für sich nutzen zu können.

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