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Social Media Marketing
Full Screen: Twitter testet erstmalig Ads in Fleets
© Marten Bjork - Unsplash, Twitter

Full Screen: Twitter testet erstmalig Ads in Fleets

Aniko Milz | 02.06.21

Twitter experimentiert mit dem Full-Screen-Format. Derzeit werden Ads in Fleets getestet. Doch das Unternehmen schließt nicht aus, das Format auch in anderen Bereichen einzuführen.

Vor einem halben Jahr launchte Twitter Fleets, die wie das Story Feature auf anderen sozialen Plattformen funktionieren. Nun plant der Kurznachrichtendienst weitere Neuerungen für das Format. Wie auf dem Unternehmens-Blog angekündigt, werden nun Full Screen Ads in dem Fleets getestet.

Mehr Twitter User mit Ads erreichen

Vertikale Ads kennen User bereits aus anderen Social Apps wie Snapchat und Instagram. Die Anzeigen im 9:16-Format werden zwischen den Fleets von anderen Usern ausgespielt, heißt es auf dem Blog:

Fleet ads are full-screen billboards for advertisers. Appearing in between Fleets from people who are sharing pictures from the dog park in Fort Funston or video of their morning coffee stroll in Williamsburg, Fleet ads are all about connecting your message with the everyday. Fleet ads are a space for brands to be creative: go behind the scenes, have a creator take over your account, or share a hot take. 

Das heißt, dass Unternehmen nun testweise die Möglichkeit haben, User in einem Umfeld zu erreichen, in dem Full Screen nur die Anzeige zu sehen sein wird – zwischen Inhalten, die die User gerne konsumieren. Dementsprechend sollten Unternehmen darauf achten, ihre Inhalte nativ in das Umfeld einzubetten und Ads zu erstellen, die dem sonstigen Fleet Content ähneln.

Ein erster Schritt: Full Screen soll auf weitere Bereiche ausgeweitet werden

Zu Beginn sollen die Fleet Ads nur einer Handvoll Advertiser zur Verfügung stehen und auch nur einigen US-amerikanischen Usern ausgespielt werden. Sollten diese das Format gut annehmen, schließt Twitter nicht aus, Full Screen Ads auch an anderer Stelle einzubetten. Derzeit entwickelt Twitter außerdem mehrere Formate, mit denen User ihren Account monetarisieren können. Dazu gehört unter anderem ein Newsletter-Service oder das Super Follow Feature. Mit Twitter Blue könnte zudem bald ein Bezahlmodell auf dem Markt kommen. Das Unternehmen arbeitet zudem an eigenen Einkommensströmen. So wurde kürzlich angekündigt, dass User bald für einen Wetterdienst, der in die Plattform integriert ist, zahlen können.

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