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Social Media Marketing
Facebooks Zukunftsvision: Wohin geht die Reise des Online-Giganten?

Facebooks Zukunftsvision: Wohin geht die Reise des Online-Giganten?

Aniko Milz | 08.07.21

Privacy, E-Commerce und mehr: Facebook teilt in einem Blogpost, wie die Zukunft für Businesses auf der Plattform aussehen soll. Zeit, die eigene Marketing-Strategie zu überarbeiten.

Erst vor Kurzem hatte Instagram-Chef Adam Mosseri vorgestellt, in welche Richtung Instagram in Zukunft gehen möchte. Nun äußert sich auch Facebook und gibt eine Zukunftsvision für die Businesses auf der Plattform vor. Dan Levy, der Vice President of Ads and Business Products, nennt dies in seinem Blogpost zum Thema die „next era of personalized experiences.“

In den vergangenen Jahren hat Facebook viele Schritte unternommen, um Businesses und passende Kund:innen miteinander zu verbinden. Zunächst stand der Shift von Desktop zu Mobile an, danach mussten neue Standards für personalisierte Werbung gesetzt werden, so Levy. Die letzte Herausforderung lieferte die Coronapandemie, die für viele kleine Businesses bedeutete, dass sie erstmals in die Welt des E-Commerce eintauchen mussten, um ihr Geschäft am Laufen zu halten. Und genau auf diesem Weg möchte Facebook die Businesses der Plattform weiterhin unterstützen. Dabei soll vorallem auch die Privatsphäre der User im Vordergrund stehen:

We must develop new ways for businesses to reach customers and to give people more control over how their personal information is used in advertising.

Vier Bereiche stehen ganz oben auf der Liste:

  • Mehr Privatsphäre für Nutzer:innen
  • Entdecken von Produkten und Businesses
  • E-Commerce
  • Erweiterte Business Tools
© Facebook

Privatsphäre schützen

Facebook steht derzeit vor den Auswirkungen des Identifier for Advertiser (IDFA) Updates, das iOS Usern die Entscheidung über ihr Tracking überlässt. Denn mit diesem fielen viele Daten einfach weg. Demnach muss die Social-Plattform nach neuen Möglichkeiten suchen, Businesses aussagekräftige Daten über die User bereitzustellen, ohne die Privatsphäre der Nutzer:innen zu verletzen.

That’s why we are developing privacy-enhancing technologies to help minimize the amount of personal information we process, while still allowing us to show relevant ads and measure ad effectiveness,

heißt es dazu im Blogpost. Darauf, wie genau diese Maßnahmen aussehen sollen, wird nicht weiter eingegangen.

Mehr Geschäfte und Produkte entdecken

Laut Facebook nutzen 200 Millionen Businesses die Tools, die Facebook gratis bereitstellt, wie eine Facebook-Seite oder einen Instagram Account, um ihr Geschäft voranzubringen. Zehn Millionen von ihnen zahlen dabei für Advertising-Maßnahmen. Um alle kleineren Businesses zu unterstützen, stellt Facebook drei Maßnahmen vor, die die Reichweite von organischem Content erhöhen, aber auch die Performance von Ads verbessern könnten:

  1. User sollen im News Feed die Möglichkeit haben, Content von kleinen Businesses zu durchstöbern, die nach Themen wie Beauty, Lifestyle oder Fitness sortiert sind.
  2. Anzeigen sollen kontextbasierter ausgespielt werden. Das heißt in einem Travel-Video würden Ads zu Flügen oder Hotels angezeigt.
  3. Gruppen können hilfreich sein, um bestimmte Businesses zu unterstützen. So kamen im vergangenen Jahr beispielsweise 3,5 Millionen US-Amerikaner:innen zu Gruppen, die Black-owned Businesses supporten, hinzu. Derzeit testet Facebook ein Small Business Badge, das Ads von unterstützenswerten KMU besonders hervorheben soll.
© Facebook

Der große E-Commerce Push

Auch nach der Aufhebung bestehender Hygienemaßnahmen möchte eine:r von drei Käufer:innen weltweit weiterhin weniger in Geschäften einkaufen und fast drei Viertel geben an, Einkaufsinspirationen auf Facebook, Instagram und WhatsApp zu sammeln. Dabei helfen die im vergangenen Jahr gelaunchten Shops ungemein. Facebook kann hier großes Interesse von Business- und User-Seite beobachten und plant, weiter in die E-Commerce-Richtung zu gehen. Das fängt damit an, dass Shop-Ergebnisse auch im Marketplace ausgespielt werden sollen. Das Ziel ist es, Kaufen und Verkaufen auf der Plattform so einfach wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch die vereinfachte Kommunikation mit Businesses über den Messenger.

© Facebook

Übers Marketing hinaus

Klar ist, dass Facebook schon nicht mehr als reine Social-Plattform bezeichnet werden kann, da das Angebot bereits weit über das Kontakthalten mit Freund:innen hinaus geht. Stattdessen wird die Seite immer mehr zur Hilfe für Businesses und E-Commerce-Plattform. Um die KMU für die eigenen Services zu begeistern, arbeitet Facebook hier an neuen Tools und Optionen:

For businesses, time is as important as their budget. We want the best minute and dollar they spend each day to be on Facebook, and that requires more than just better tools to buy ads and post updates. 

Dazu gehören Verbesserungen an der Business Suite, die Messaging effizienter und das Planen von Posts schneller machen. Für User, die Facebook für ihr Business nutzen, sind dies alles natürlich gute Neuigkeiten und es kann nur sinnvoll sein, die eigene Strategie an Facebooks Vorhaben anzupassen. Um nicht Gefahr zu laufen, von einer einzelnen Plattform abhängig zu sein, sollten jedoch auch kleinere Geschäfte unbedingt mehrere Standbeine in ihrer Strategie haben.

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