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Social Media Marketing
Clubhouse sortiert Feed Content nach Interessen

Clubhouse sortiert Feed Content nach Interessen

Niklas Lewanczik | 16.08.21

Wer bei der Audio-App Clubhouse nach relevanten Inhalten sucht, soll nach dem Feed Update schneller fündig werden. Zudem werden die Push-Nachrichten eingeschränkt.

Die Audio-only App Clubhouse bekommt neue Funktionen, die User effektiver auf für sie relevante Inhalte aufmerksam machen sollen. Das Entdecken von neuem Content soll nun personalisierter und besser funktionieren. Dazu wurde einerseits der User Feed optimiert, andererseits das Benachrichtigungs-Feature für Push-Nachrichten verschlankt.

Weniger Push-Nachrichten, mehr interessenbasierter Content

Via Twitter teilte Clubhouse mit, dass man „einen Meilenstein auf dem Weg zur besseren Content-Findung“ erreicht habe. Hinter dieser Aussage verbergen sich zwei Neuerungen für die App, die Anfang 2021 für Furore sorgte. Eine davon bezieht sich auf den User Feed. Dort sollen die Inhalte künftig basierend auf den Interessen der Nutzer:innen ausgespielt werden. Wie das im Detail aussehen wird, hat Clubhouse nicht dargelegt. Allerdings dürfte eine solche Ausrichtung letztlich für alle User vorteilhaft sein. Die zweite Neuerung betrifft die Push-Nachrichten, die die App verschickt. Diese wurden zuletzt bereits um ein Drittel – später um weitere 18 Prozent – reduziert. Denn Clubhouse möchte weniger, aber dafür bessere Push-Benachrichtigungen aussenden.

Ob die App sich dank solcher Updates weiter von dem Download-Tief im späten Frühjahr 2021 erholen kann, bleibt abzuwarten. Nachdem im Mai endlich die App-Version für Android gestartet war, zeigte der Download-Trend der App jüngst wieder nach oben. Clubhouse berichtete kürzlich sogar von 600.000 Rooms, die täglich gestartet würden. Allerdings ist das Wachstum der App verglichen mit der Download-Flut in den ersten Monaten dieses Jahres gering. Ob sich die App langfristig etabliert, hängt einerseits davon ab, wie erfolgreich die an ihr orientierten Formate von Facebook, Spotify, Twitter und Co. sind. Andererseits muss sich erst noch zeigen, ob Audio-only-Formate die Menschen langfristig in großen Mengen fesseln – insbesondere auch dann, wenn vermehrt wieder Treffen in persona stattfinden können.

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