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Social Media Marketing
5 Tipps zum erfolgreichen Start auf LinkedIn
© inlytics - Unsplash

5 Tipps zum erfolgreichen Start auf LinkedIn

Ein Gastbeitrag von Cécile Jemmett | 25.09.20

Know, Like und Trust. Diese Phasen der Kundengewinnung sind auch auf LinkedIn wichtig. Erfahre alles über diese und wie aus Kontakten Kunden werden.

Erfolg – auch mit kleinem Marketing-Budget. Die Möglichkeit, die eigene Zielgruppe direkt anzusprechen, ohne Anzeigen zu schalten, Kaltakquise zu machen oder in Guerilla-Strategien zu tauchen, bietet kleinen und mittelgroßen Unternehmen diverse Marketing-Potenziale.

Fast jedes Unternehmen hat mittlerweile eine Präsenz auf Social Media und investiert Zeit sowie Ressourcen in Kanäle wie Facebook oder Instagram. Vor LinkedIn schrecken aber viele kleinere Unternehmer noch zurück. Und das, obwohl LinkedIn immer mehr an Popularität im deutschsprachigen Raum gewinnt und in der DACH-Region immerhin über 15 Millionen Menschen die Plattform nutzen.

Vorteile von LinkedIn im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken

LinkedIn bietet nicht zu unterschätzende Vorteile:

  • eine Suchfunktion für eine einzigartige, detaillierte Suche nach der Zielgruppe
  • ein Netzwerk bestehend aus erfolgreichen, geschäftsorientierten und nicht zuletzt zahlungsstarken Nutzern
  • eine unvergleichliche organische Reichweite
  • ein hoher Vertrauensfaktor
  • Erfolge bei überschaubarem Zeitaufwand

Laut einer Erhebung von Hubspot ist LinkedIn um 277 Prozent effektiver bei der Leadgenerierung als Facebook und Twitter – diese Studie ist allerdings schon acht Jahre alt.

Was aber vielen kleineren Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern nicht klar ist, ist dass auch bei LinkedIn gilt: personality sells. Anders als mitunter angenommen, sind es nämlich nicht die Unternehmensprofile, die am erfolgreichsten sind, sondern die persönlichen Profile.

Warum sich eine Unternehmensseite bei LinkedIn trotzdem lohnt

Natürlich bringt eine Unternehmensseite auf LinkedIn auch seine Vorteile mit sich, wie zum Beispiel eine zusätzliche Gelegenheit, von den Suchmaschinen gefunden zu werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein Logo zu hinterlegen und die Seite mit dem persönlichen Profil zu vernetzen, und dieses dadurch professioneller aussehen zu lassen.

Kommt es aber zur Lead-Generierung, liegt die Macht im persönlichen Profil. Vor allem Einzelunternehmer begehen einen schweren Fehler, wenn sie anstatt auf ihr persönliches Profil auf ein Unternehmensprofil für die Lead-Generierung setzen.

Der Grund: LinkedIn gibt Privatpersonen mehr Sichtbarkeit als Unternehmensseiten. Richtest du als Einzelunternehmer oder Geschäftsführer eines kleinen Unternehmens die Aufmerksamkeit auf das persönliche Profil, so vereinfacht und verkürzt sich der Kundengewinnungsprozess sofort. Menschen möchten sich mit Menschen austauschen und nicht mit einer anonymen Unternehmensseite. Es ist deshalb extrem wichtig, zuallererst das persönliche Profil zu optimieren.

Die 5 ersten Schritte bei LinkedIn

1) Erwartungen richtig setzen

Wie bei anderen Formen von Marketing gilt es auch auf LinkedIn die einzelnen Phasen des Customer Lifecycles, also das bekannte Know, Like, Trust zu beachten, zeitlich einzurechnen und mit einer guten Portion Geduld und Durchhaltevermögen zu respektieren.

Wenn du diese Phasen beachtest und aushältst, resultiert das in Interessenten, die von sich aus das Verkaufsgespräch starten. Diese angenehme Art von Marketing nennt sich Inbound Marketing und ist das Gegenteil von der Kaltakquise.

2) Klarheit

Bevor du mit deinem LinkedIn Marketing loslegst, lohnt es sich, ein Brand Audit vorzunehmen. Das muss nicht kompliziert und aufwändig sein. Es geht dabei schlicht darum, dass du dir darüber klar wirst, wofür du stehst, wer deine Zielgruppe ist und welches Problem du für sie löst. Nur dann kannst du dies auch effektiv und leicht verständlich nach außen kommunizieren.  

3) Netzwerkerweiterung

Mehr Follower bedeuten auch auf LinkedIn mehr Sichtbarkeit für das eigene Profil und Angebot. Dabei unterscheidet sich die Plattform nicht von anderen sozialen Medien. Einzigartig sind jedoch LinkedIns Suchfilter wie Branche, Jobtitel und Ort, die es dir ermöglichen, gezielt nach potenziellen Kunden zu suchen. Diese lädst du dann einfach ohne persönliche Nachricht zur Vernetzung ein.

4) Engagement

Nach der Vernetzung beginnt die Kennenlernphase. Während dieser machst du dich durch authentisches Liken und Kommentieren sichtbar. Die Unterhaltung findet also öffentlich statt und nicht im privaten Postfach des neuen Kontaktes. Zur Erinnerung: Das Verkaufsgespräch wird nicht von dir gestartet. Geduld ist gefragt.

5) Content

Die Voraussetzung von gutem Content, also Beiträgen, die Kunden anziehen und dazu motivieren, sich bei dir zu melden, führt uns zurück zum Tipp Nummer 2: der Klarheit. Nur wenn du Probleme, Fragen, aber auch Motivation und Ziele deiner Kunden genau kennst, kannst du Content kreieren, der genau dort anknüpft. 

Dabei darf es ruhig menschlich werden. Die eigene Persönlichkeit, Erfahrung und der individuelle Stil darf auch auf der professionellen Plattform durchscheinen. Somit hebst du dich von den Marktschreiern ab und kannst deine Traumkunden ansprechen – also Menschen, die zu dir passen und mit denen die Arbeit schlussendlich Spaß macht.

Fazit

Mit all den Vorzügen, die LinkedIn mit sich bringt, gilt es auch hier, mit Geduld, einem Plan und konsequenter Präsenz bei der Sache zu bleiben. Wenn du dranbleibst, deine Persönlichkeit zeigst und immer wieder hochwertigen Content lieferst, dann kannst du dich nicht nur über qualifizierte und kauffreudige Leads freuen, sondern auch von weiteren Vorteilen der Sichtbarkeit profitieren. Dazu gehört der wertvolle Austausch im professionellen Netzwerk, Einladungen zu Interviews, Podcasts, der Aufbau von Partnerschaften und Allianzen und ja, sogar das Gewinnen von Fans.

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