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SEO - Suchmaschinenoptimierung
Große Hilfe für SEOs: Google führt Search Console URL Inspection API ein

Große Hilfe für SEOs: Google führt Search Console URL Inspection API ein

Niklas Lewanczik | 01.02.22

Dank der neuen URL Inspection API der Search Console können SEOs und Entwickler:innen noch einfacher ihre Seiten debuggen und optimieren. Doch es gibt Limits für die Nutzung.

Darauf dürften viele Webmaster und SEOs gewartet haben: Google liefert ihnen endliche eine API, um Daten zu einer indexierten URL auch außerhalb der Search Console zu überprüfen. Auf diese Weise können sie wichtige Seiten stetig einem Monitoring unterziehen und beispielsweise Informationen zum Indexierungsstatus, zur Mobile Usability oder zu Rich Results erhalten. Pro Website Property kann allerdings nur eine bestimmte Anzahl an Anfragen pro Tag gestellt werden.

Das kann die neue Search Console URL Inspection API

Search Console APIs erlauben es Usern, auch über externe Applikationen und Produkte auf Daten aus der Search Console zuzugreifen. Google stellt bereits APIs zur Verfügung, mit deren Hilfe SEOs und Webmaster Sitemaps und Properties über ihre angepassten Lösungen anschauen, hinzufügen und entfernen können, während auch Anfragen zu Search-Performance-Daten möglich sind.

Nun stellt Google die Search Console URL Inspection API vor. Laut Daniel Waisberg und Dori Rosenberg aus dem Search Console Team liefert das Tool programmatischen Zugriff auf Daten auf URL-Ebene für Properties, die User in der Search Console verwalten. Dank dieses Zugriffs können SEOs, Webmaster und auch Entwickler:innen ihre Seiten noch einfacher und schneller debuggen und insgesamt optimieren. Sofern diese eine Anfrage zu den Search-Console-Daten einer indexierten URL stellen, erhalten sie sämtliche indexierte Informationen, die das URL-Prüf-Tool bereithält. Die „Antwort“ auf solche Anfragen enthält Angaben zum Indexierungsstatus, zu AMPs, Rich-Suchergebnissen und zur Mobile Usability. Im Dokument zur Google Search Console API kannst du mehr über die Parameter erfahren.

Nach der Anfragen an die API werden alle relevanten Ergebnisse für die URL ausgegeben. Sollte die Anfrage fehlschlagen, erhalten User eine Fehlermeldung. Sollte ein Analyseergebnis fehlen, bedeutet das, dass die Analyse insgesamt für die indexierte URL nicht möglich war. Eine beispielhafte Antwort der API kann folgendermaßen aussehen:

  {
  "inspectionResult": {
    "inspectionResultLink": "https://search.google.com/search-console/inspect?resource_id=https://developers.google.com/search/&id=odaUL5Dqq3q8n0EicQzawg&utm_medium=link&utm_source=api",
    "indexStatusResult": {
      "verdict": "PASS",
      "coverageState": "Indexed, not submitted in sitemap",
      "robotsTxtState": "ALLOWED",
      "indexingState": "INDEXING_ALLOWED",
      "lastCrawlTime": "2022-01-31T08:39:51Z",
      "pageFetchState": "SUCCESSFUL",
      "googleCanonical": "https://developers.google.com/search/help/site-appearance-faq",
      "userCanonical": "https://developers.google.com/search/help/site-appearance-faq",
      "referringUrls": [
        "https://developers.google.com/search/updates",
        "https://developers.google.com/search/help/crawling-index-faq"
      ],
      "crawledAs": "MOBILE"
    },
    "mobileUsabilityResult": {
      "verdict": "PASS"
    },
    "richResultsResult": {
      "verdict": "PASS",
      "detectedItems": [
        {
          "richResultType": "Breadcrumbs",
          "items": [
            {
              "name": "Unnamed item"
            }
          ]
        },
        {
          "richResultType": "FAQ",
          "items": [
            {
              "name": "Unnamed item"
            }
          ]
        }
      ]
    }
  }
}

Use Cases für die neue API von Google

Bei der Entwicklung der neuen API hat Google Entwickler:innen um ihr Feedback gebeten. Basierend darauf wurde das Feature auch auf spezifische Use Cases ausgerichtet. So können beispielsweise SEO Tools und -Agenturen eine kontinuierliche Überwachung wichtiger Seiten und Debugging-Optionen für einzelne Seiten bereitstellen. Sie können laut Google etwa prüfen, ob es Unterschiede zwischen von Usern deklarierten und von Google ausgewählten Canonicals gibt. Auch Probleme mit strukturierten Daten auf einer Gruppe von Seiten lassen sich dank der API schneller erkennen und beheben.

CMS- und Plugin-Entwickler:innen wiederum können Einblicke auf Seiten- oder Template-Ebene und laufende Prüfungen für vorhandene Seiten hinzufügen. Die Überwachung von Änderungen bei wichtigen Seiten kann über einen längeren Zeitraum geplant werden. So lassen sich Probleme direkt diagnostizieren, während entsprechende Fixes priorisiert werden können.

Doch für Anwender:innen der neuen API gibt es Limits. Google erklärt, dass pro Search Console Website Property die Höchstgrenze an Anfragen bei 2.000 pro Tag und 600 pro Minute liegt. Wer die Search Console URL Inspection API nun nutzen möchte, kann sich mithilfe der Developer-Dokumentation aus der Google Search Central mit den ersten Schritten vertraut machen.

Google hofft darauf, das digitale Ökosystem mit einer weiteren API zu bereichern und ist gespannt, welche Lösungen Entwickler:innen und SEOs mit dieser Option entwickeln. Feedback zum Feature können diese an die Google Search Central Community weitergeben.

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Kommentare aus der Community

SEO Marketing GmbH am 29.03.2022 um 10:51 Uhr

sehr gut

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