Social Media Marketing

Pinterest: Content zum Steigern der Reichweite

Damit Reichweite und ein hohes User Engagement auf der Plattform generiert werden, gibt es beim Pinnen von Content einiges zu beachten.

© konradbak| fotolia.de

Das Bildernetzwerk ist ein von Werbungtreibenden weitgehend unterschätzter Platz, der viele Möglichkeiten zur Monetarisierung bereithält. Nicht nur, dass die User Experience stetig verbessert wird, so dass die Nutzer gern viel Zeit auf der Plattform verbringen. Auch bietet das Netzwerk diverse Features für Unternehmen, um Produkte zu promoten. Du kannst aber auch mit deinen eigenen Inhalten ohne Zuhilfenahme der zur Verfügung stehenden Werkzeuge des Netzwerkes eine größere Reichweite erlangen und für mehr Traffic sorgen. Sarah Arrow hat auf Sarkemedia einige Wege aufgezeigt, an denen du dich orientieren kannst. Wir haben sie uns angesehen und sinnvoll ergänzt.

Infografiken

Bei vielen Infografiken, die einem begegnen, möchte man ehrfürchtig niederknien vor der ganzen Arbeit, die der Designer in die Erstellung gesteckt hat. Infografiken müssen aber bei Weitem nicht immer so kompliziert und umfassend sein. Auch einfache Grafiken, die simple Botschaften übermitteln, lehrreich und mitreißend sind und die User sogar ein wenig provozieren, können ein Treiber für den Traffic sein. Infografiken werden gern geteilt und weiterverbreitet. Zum einen liegt das sicher an dem visuellen Content, der in aller Regel beliebter ist als lange Blogposts, durch die es sich erst durchzukämpfen gilt. Zum anderen ist dies aber auch in der Einfachheit begründet, denn Infografiken bilden häufig komplexe Inhalte verständlich und stichwortartig ab. Pinnen die User die Infografiken dann weiter, führt das zu organischen Links, die deinem Blog sowie dem ursprünglichen Pin eine Menge Traffic einbringen.

Bei den folgenden Anbietern kannst du gratis hochwertige Infografiken erstellen:

Mehrwert

Pins sollten überwiegend zu Inhalten führen, die für User einen Mehrwert darstellen. Einzigartiger Content, wie informative Leitfäden, kostenlose Produktproben, Tutorials und vieles mehr – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Für dein Zielpublikum sollte ein Wert erkennbar sein, der es dazu veranlasst, deinen Content zu teilen und ihn vor allem selbst anzusehen.

Inhalt 

Der Content muss nicht immer zwingend als Augenweide aufbereitet werden. Selbstverständlich solltest du auf die grundlegenden Voraussetzungen Wert legen, die Texte leichter lesbar machen oder visuelle Inhalte anschaulich darstellen. Auch wenn keine Meisterleistung in Fotografie erforderlich ist, sollte dennoch auf eine angemessene Bildkomposition und aktuelle Trends geachtet werden. Andernfalls kann es passieren, dass User auf die nebenstehenden Pins klicken, die ansprechendere Fotos beinhalten. Wichtiger aber ist, dass dein Content lehrreich und einfallsreich ist. Keiner will die immer wiedergekäuten Texte lesen oder Bilder sehen, die schon zig andere Blogger verarbeitet haben. Inhalte werden viel eher weitergepinnt, wenn User sie interessant und einzigartig finden. Die beliebteste Kategorie auf dem Bildernetzwerk ist „Essen & Trinken“, direkt gefolgt von DIY-Tutorials. Inhalte aus diesen Kategorien finden daher die häufigste Verbreitung durch Repins.

Bread Crumbs

Die Inhalte der Pins sind nur kleine Krümel im Vergleich zu der Fülle an Informationen, die den User erwartet, sobald er den Link klickt. Um die Click-Through-Rate zu erhöhen, solltest du also darauf achten, den eigentlichen Inhalt in deinen Pins so anzuteasern, dass Nutzer leicht in Versuchung geraten, auch den Rest sehen zu wollen.

Keywords und Hashtags

Auch wenn die Informationen diesbezüglich vielerorts variieren, kann es nicht schaden, eine vernünftige Anzahl relevanter Keywords auf den Boards, in deinen Links sowie den Beschreibungen deiner Pins unterzubringen. Bedauerlicherweise unterstützt Pinterest die Verwendung von Hashtags weiterhin mal mehr und mal weniger gut. Dennoch kannst du damit rechnen, dass im Hintergrund an einer konsistenten Unterstützung gearbeitet wird, denn die große Konkurrenz, Instagram etwa, lebt bereits von Hashtags. Es wäre sehr verwunderlich, wenn Pinterest nicht irgendwann ebenfalls auf dieses Pferd setzt. Die Integration von Hashtags in deine Pins hat ausschließlich Vorteile und kann sich selbstverständlich positiv auf den Traffic auswirken.

Sei selbst aktiver Nutzer

Soziale Netzwerke leben vom User Engagement. Zwar möchte Co-Gründer Evan Sharp die Verwendung des Begriffs gern vermeiden, da er Pinterest eher als inspirierende Bildersuchmaschine verstanden sehen möchte. Doch geben im Internet die User den Ton an und teilen sowie interagieren mit dem Content auf dem Netzwerk was das Zeug hält. Daher solltest du tun, was die Community vorschreibt, sozial sein und dich selbst beteiligen. Durch das Liken, Weiterpinnen und Interagieren mit Inhalten, steigerst du auch das Engagement der anderen User, die im Gegenzug deine Pins weiterverbreiten. Ebenso ist es ratsam, auf den eigenen Webseiten Social Buttons zu integrieren, um Nutzern das Teilen zu erleichtern und so das User Engagement weiter zu erhöhen.

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

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