SEO - Suchmaschinenoptimierung

Mobile SEO 2014: Die Zukunft ist smart

Wer auch in Zukunft erfolgreich sein möchte, muss in Bezug auf SEO auch mobil denken. Diese fünf Punkte helfen euch dabei.

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(c) blakespot / Fickr, CC BY 2.5

In der letzten Zeit wurde oft betont, wie wichtig die Mobile-Komponente zukünftig sein wird. Google arbeitet stetig an einer Verbesserung der User Experience für mobile Nutzer – da sollte man in der SEO-Branche unbedingt mitziehen. Jay Taylor, CEO von Leverage Digital Media, nennt fünf Punkte, die 2014 nicht vernachlässigt werden dürfen. Wir zeigen euch die Bereiche, die Mobile SEO unbedingt auf dem Plan haben sollte.

1. Die Geschwindigkeit der mobilen Website erhöhen

Eins ist die magische Zahl. Google geht davon aus, dass eine Ladezeit von über einer Sekunde den Gedankengang des Seitenbesuchers unterbricht. Die durchschnittliche Ladezeit für mobile Sites beträgt  Schätzungen zufolge sieben Sekunden. Da ist also noch viel Luft nach oben. Inwiefern eine höhere Ladezeit von Google beim Ranking bestraft wird, ist ungewiss. Dennoch: Die User Experience hängt direkt damit zusammen und wird auf jeden Fall von Google bewertet.

2. Die Usability berücksichtigen

Es ist kein Geheimnis, aber muss an dieser Stelle nochmals betont werden. Auf dem Mobilescreen kommen große Buttons, die man nicht erst ranzoomen muss, um sie zu klicken, einfach besser. Mit dem Design steht und fällt die Usability.

3. Mobile User Experience optimieren

Das ist keine einfache Aufgabe, aber dennoch extrem wichtig. Die Besucher einer mobilen Website müssen sich wohl fühlen und auf Anhieb zurecht finden. Dies ist einerseits bedeutend für das Ranking und andererseits für Conversions. Denn wer setzt sich schon gerne zehn Minuten mit dem Seitenaufbau auseinander und sucht die richtigen Buttons, wenn er unterwegs ist?

4. Den mobilen Nutzer verstehen

Hummingbird lässt grüßen. Mit dem Update sind Spracheingaben wichtiger geworden. Smartphone- oder Tablet-Nutzer werden 2014 vermehrt die Sprachsuche benutzen und der Suchmaschine komplette Fragen stellen. Das hat Auswirkungen auf die Keywords, die in den richtigen Kontext gebracht und dementsprechend anders verknüpft werden müssen. Außerdem wird jemand, der mit seinem Smartphone sucht, oftmals andere Interessen haben, als derjenige, der zu Hause am Rechner sitzt. Seid also darauf vorbereitet, die mobilen Anfragen zu verstehen und Informationen schnell und einfach zugänglich zu machen. Diese Punkte hängen alle mehr oder weniger zusammen, müssen aber dennoch einzeln optimiert werden. Es steht außer Frage, dass Mobile SEO in Zukunft viel Aufmerksamkeit gewidmet werden muss, um in der Branche erfolgreich zu sein.

5. Eine Seite bauen, die mobile-freundlich ist

Der Traffic auf mobilen Geräten ist allein in der Zeit von 2012 bis Mitte 2013 um 125 Prozent gestiegen, während der Traffic auf Desktop-Geräten einen Anstieg von lediglich zwölf Prozent zu verzeichnen hatte. Nicht desto trotz sollte man nicht vergessen, dass die meisten Conversions doch noch über den Desktop-PC kommen. Also solltet ihr nicht ausschließlich auf Mobile SEO setzen, sondern eine Balance finden. Die Frage nach dedicated oder responsive Design kann pauschal nicht beantwortet werden. Es kommt eben immer auf die Zielgruppe an.

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