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Kein Stress: Fortune 500 sehen mobiler Optimierung gelassen entgegen und lassen es einfach

Nahezu die Hälfte der us-amerikanischen Fortune 500 hat von Mobile Friendly und einem Rankingverlust offenbar noch nichts gehört, wie nun eine Studie nahe legt.

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Auf der jährlichen Hitliste des Fortune Magazines werden die 500 größten Unternehmen der Vereinigten Staaten aufgeführt. Wie der Digital Marketing Report für das erste Quartal 2015 der US-amerikanischen Digital Marketing Agentur Merkle | RKG offenbart, haben fast 50 Prozent der auf der Liste aufgeführten Unternehmen einer mobilen Optimierung bislang entweder keine oder nur eine geringe Bedeutung beigemessen.

Fast die Hälfte der Fortune 500 ist nicht mobil optimiert

Die Untersuchung förderte zutage, dass etwa die Hälfte der Fortune 500 nach den Google Standards keine Mobile Friendly Optimierung haben. Selbst diejenigen Unternehmen, die bereits mobile Seiten eingesetzt haben, entsprachen nicht der Empfehlung Googles, auf Responsive Design umzustellen.

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Die im E-Commerce angesiedelten Top 500 Firmen musste schon früh Anpassungen vornehmen, so dass sie kurz nach dem Mobile Friendly-Update sehr viel besser da standen. Vermutlich ist hier die Abhängigkeit des Umsatzes von gut funktionierenden Webseiten, die eine gute User Journey und Usability voraussetzen, maßgeblich für die frühe mobile Optimierung im E-Commerce Bereich. Retailer sind meist aber auch gut über die Ansprüche und Wünsche ihrer Kunden im Bilde, weshalb Maßnahmen wohl leichter fallen.

CTR steht in großer Abhängigkeit zum Ranking

Laut RKG zwingt Google die Fortune 500 nun zu einer Optimierung Richtung Mobile Friendly, da sie ansonsten die Anforderungen für ein gutes Ranking kaum mehr erfüllen werden. Dass ein sehr gutes Ranking von großer Bedeutung ist, zeigt AdLift in einer Untersuchung 2014 anhand der CTR, die ab der Zweitplatzierung massiv fällt. Liegt sie auf dem ersten Platz noch bei 46,4 Prozent, ist sie auf dem zweiten Platz bereits auf nur 10,8 Prozent gefallen.

Die mobile Optimierung hängt mit dem enormen Zuwachs an mobilem Traffic auf den Search Engines zusammen: RKG verzeichnete im ersten Quartal 2015 47 Prozent organischen Traffic auf Google (54 Prozent mobiler Traffic auf allen Suchmaschinen) durch mobile Geräte und einen Zuwachs an 3 Prozent je Quartal. Vor diesem Hintergrund schätzt das Institut, dass die Mehrheit der Verbraucher in den USA im kommenden Jahr mindestens einmal im Monat über ein mobiles Gerät Suchanfragen stellen wird. Weiterhin prophezeit RKG für 2019, dass acht von zehn Nutzern mobiler Geräte die mobile Suche nutzen werden.

Wertvolle Ressourcen für Nebensächlichkeiten?

Dass fast die Hälfte der Fortune 500 bislang noch über keine Mobile Friendly-Optimierung verfügt, lässt den Schluss zu, dass diese Marken tatsächlich wenig Endkundenkontakt haben oder die Webseite noch immer der ungeliebten IT-Abteilung zurechnen und nicht verstanden haben, dass die digitale Revolution keine Science Fiction ist. Scheinbar sehen sie sich nicht veranlasst, wertvolle Ressourcen in “Nebensächlichkeiten” zu stecken – frei nach dem Motto: Haben wir noch nie gebraucht, brauchen wir auch jetzt nicht.

Quelle: eMarketer

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

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