Social Media Marketing

Der ultimative Instagram Hashtag Guide für 2018

Hast du auch Probleme mit deiner Reichweite und weißt in Sachen Hashtags nicht mehr weiter? Dieser Beitrag schafft Abhilfe und bringt dich wieder auf die Spur.

© MIH83 | Pixabay, CC0

Hashtags galten auf Instagram seit jeher als Garant für Reichweite. Je mehr du eingesetzt hast, desto weiter schaffte es dein Beitrag. Seit der Einführung des Algorithmus allerdings sind sehr viel mehr Faktoren, die sich auf die Reichweite auswirken, hinzugekommen. Die Beiträge werden fortan nicht mehr in chronologischer Reihenfolge angezeigt, sondern sind nach Relevanz sortiert. Hashtags haben in diesem Zuge an Bedeutung verloren.

Konnten User früher stets auf ihr altbewährtes Set an Tags zurückgreifen, ist das Hashtag Game zurzeit ungleich schwieriger zu bewältigen. Woran das liegt und welche Lösungen es dafür gibt, erfährst du hier.

Warum überhaupt Hashtags?

Zwar sind Hashtags nicht mehr maßgeblich für den Erfolg deiner Beiträge verantwortlich, doch spielen sie noch immer eine tragende Rolle auf Instagram. Setzt du sie richtig ein, kannst du mit der dazugewonnenen Reichweite neue Follower generieren. Hashtags eignen sich heute in erster Linie zum Audience Building. Das bedeutet: Hast du noch einen sehr kleinen oder mittelgroßen Account, lohnt sich der Einsatz. Je mehr Follower du aber hast, desto weniger Hashtags musst du in der Regel setzen. Eine Untersuchung von Simply Measured hat allerdings gezeigt, dass allein das Nutzen eines einzigen Hashtags die Interaktionen um 12,6 Prozent steigert. Ob dies aber generell übertragbar ist, bleibt zweifelhaft.

Hashtags erhöhen deine Visibility auf der Plattform. Mit ihnen eröffnest du anderen Usern, die dir noch nicht folgen, die Möglichkeit deinen Content zu finden. Grundsätzlich galt: Je mehr (relevante!) Hashtags du setzt, desto mehr potentielle Reichweite generierst du damit. Mit den richtigen Hashtags erreichst du deine Zielgruppe, kannst Kunden gewinnen, Engagement erzeugen und dein Netzwerk erweitern. Für all dies und das Branding natürlich ist Instagram derzeit relativ alternativlos der Place to be.

Trotzdem stellt sich vielen Usern die Frage:

Was ist in letzter Zeit nur los mit dir, Instagram?

Leider haben viele User seit einiger Zeit mit ihren Hashtags zu kämpfen. Frühere Strategien scheinen heute keine Wirkung mehr zu zeigen – oder noch schlimmer: Sie wirken sich inzwischen negativ auf die Performance aus. Nahezu täglich scheint sich der Algorithmus mit neuen Entwicklungen gegen User zu wenden und ihre Reichweite einzudämmen. Viele sind kurz davor das Handtuch zu werfen, weil sie nicht mehr durchblicken. Eine kurze Zusammenfassung.

Veraltete Erfolgspraktiken, die sich heute im Zweifel eher negativ auswirken:

  • Die volle Anzahl, also 30 Tags, verwenden
  • Hashtags in den Kommentaren verstecken
  • Immer das gleiche Set an Hashtags nutzen
  • Verwendung irrelevanter Tags, die nichts mit dem Content zu tun haben, aber hohe Reichweiten erzeugt haben (denke daran, dass Relevanz ausschlaggebend für deine Position im Newsfeed ist!)

Aktuelle Empfehlungen:

  • Nur einige, extrem relevante, Hashtags einsetzen
  • Hashtags direkt in die Bildunterschrift setzen und nicht etwa der Ästhetik halber in die Kommentare
  • Kontinuierlich mit Stories arbeiten und dort Hashtags verwenden, um in den Hashtag Stories angezeigt zu werden

Generell gilt derzeit für eine stabile Reichweite (Hashtag-unabhängig):

  • Stories benutzen(!)
  • Mit der eigenen Community interagieren(!)
  • Analytics monitoren bei Businessprofilen
    Hier gibt es wahnsinnig gute Insights zu deiner Audience.
  • Individuell schauen, was für dich am besten funktioniert
  • Je schneller ein Beitrag nach dem Veröffentlichen Engagement erzeugt, desto höher die Reichweite
  • Den Sinn von Pods hinterfragen
    Viele Influencer engagieren sich zur Zeit in Messengergruppen, um auf diese Weise schnell viel Engagement für ihren Content zu erzeugen. Wie sinnvoll das ist, muss jeder für sich entscheiden. Der Artikel “Nach den Bots kommen die Pods: Wie Instagram Influencer den Algorithmus hacken” gibt euch ein paar Denkanreize.
  • Auf jeden Fall auf Drittanbieter Apps verzichten, die auf den Account zugreifen
    Instagram bemerkt das sehr schnell und schränkt deine Reichweite ein.
  • Die Top 9 in der Hashtag-Suche sind individuialisiert und basieren auf deinen Interessen sowie deiner Historie

Wie du siehst, kommt es am Ende gar nicht mehr so sehr auf die Menge der Hashtags oder deren Zielgenauigkeit an. Inzwischen ist es bei Instagram ein Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Faktoren, die sich auf deine Reichweite auswirken.

Dennoch sind Hashtags nach wie vor nicht unwichtig. Daher bringen wir euch auf der nächsten Seite auf den aktuellen Stand der Dinge.

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

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