Conversion Optimierung

Infografik: So geht deine Online-Marketing Saat auf

Erfolgreiches Marketing ist wie Gartenarbeit: Wenn man seine Ad Saat auf dem richtigen Boden ausbringt, lässt sich gute Performance ernten.

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“April showers bring may flowers”, ist der erste Vers eines englischen Kindergedichts von Karen Chappell. AdTruth hat sich davon scheinbar – oder vom sommerlichen Wetter – inspirieren lassen und die wichtigsten Identifier zur Erkennung von Zielgruppen im Online-Marketing – von AndroidID bis Cookie – “durch die Blume” betrachtet. Herausgekommen ist ein “grüner Daumen Guide” für alle, die nicht nur ihre Werbesaat richtig ausbringen, sondern auch eine satte Ernte in Form von Traffic und Conversions einfahren wollen.

Kleines Gartenlexikon der Identifier

Der erfolgreiche Marketing-Gärtner sollte wissen, welche Identifier in welchen Umgebungen gedeihen. Manche Identifier sind wahre Mimosen, andere sind wie Unkraut nicht totzukriegen und funktionieren immer.

  • Zart und zerbrechlich: der Cookie

Der Cookie ist im AdTruth Gartenlexikon eine zarte weiße Lilie. Es wird entweder direkt vom User weggemäht, indem es gelöscht wird, oder von Third-Party Blocking und Datenschutzbestimmungen am Wachsen gehindert. Eigentlich blüht der Cookie nur auf dem Desktop richtig auf. Im gesamten Mobile-Bereich kümmert es als dürres Pflänzchen vor sich hin.

  • Schön, aber selten: IDFA und AndroidID

Der Advertising Identifier ist die Orchidee unter den Möglichkeiten zur Zielgruppenerkennung. Wenn überhaupt, wächst dieser Exot nur auf Mobile Apps richtig gut und hier auch nur auf iOS-Betriebssystemen – ziemlich mimosig also. Gleiches gilt für AndroidID, der voll und ganz auf Android-Systeme spezialisiert ist.

  • MAC Address: der kleine grüne Kaktus

MAC Address kann in allen Umgebungen zur Aussaat gebracht werden. Doch Vorsicht: Dieser Identifier kann jegliche Aktivität auf einem Endgerät auf User-Ebene zurückverfolgen, hat also unangenehme Datenschutz-Stacheln.

  • Achtung, giftig: Fingerprinting

Endgeräte permanent mittels Fingerprinting zu tracken und damit User rund um die Uhr auszuspähen ist Gift für erfolgreiches Online-Marketing. Dieser Identifier wächst wie Unkraut überall, aber der kundige Werbe-Botaniker sollte von diesem Giftzeug lieber die Finger lassen.

  • Der Allrounder: Device Recognition

Die Geräteerkennung, meist anhand des HTTP Headers des eingesetzten Browsers, ist eine robuste Methode, die plattformübergreifend in allen Umgebungen funktioniert.

Aus diesen “Wildformen” der Identifier haben fleißige Pflanzenzüchter (Entwickler) viele Spielarten entwickelt, die sich entweder wildwuchsartig (Open Source) verbreiten, speziell für interne Zwecke (“engineered”) eingesetzt werden und daher nicht verpflanzt werden können, oder universell einsetzbar und damit in jedem digitalen Blumenbeet anzutreffen sind.

Der Dünger für gute Performance: Mix aus Genauigkeit, Reichweite und Datenschutz

Wichtig ist ein geeigneter Dünger. Für AdTruth besteht die ideale Mischung aus Genauigkeit im Tracking, einer geeigneten Reichweite und einem sauberen Datenschutz, um seine Ad Keimlinge erfolgreich groß zu kriegen: “This ist the balance of the three and can be tuned to meet a marketer’s specific needs and the ability to measure overall campaign effectiveness”.

AdTruth: Garden of Identifiers

Ein Gedanke zu „Infografik: So geht deine Online-Marketing Saat auf

  1. Leon

    Super vergleich mit der Gartenarbeit! Man müsste noch ein guten Vergleich für Content Marketing finden. Wer man schöne Blumen pflanzt, werde andere die Saat verbreiten oder so ^^
    Danke für den tollen Artikel!

    Antworten

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