Social Media Marketing

Do they know it’s Christmas – So stimmst du deine Social Media Accounts auf Weihnachten ein

Alle Jahre wieder stehen die Konsumenten vor derselben Frage: Was soll verschenkt werden? Inzwischen lassen sich die Nutzer im Internet inspirieren, während sie weiterhin stationär shoppen. Wir zeigen dir, wie du deine Corporate Accounts in den sozialen Medien auf die Weihnachtszeit einstimmst.

© Flickr / Chad Sparkes, CC BY 2.0

Bald ist Weihnachten und das bedeutet, dass auch Unternehmen ihre Accounts in den sozialen Medien herausputzen und schmücken sollten, um die besinnliche Stimmung aufzugreifen und die Kaufkraft für sich zu nutzen. Weil nun die Mehrheit der Corporate Accounts im weihnachtlichen Gewand daherkommen wird, bietet es sich an, auch hier herauszustechen.

Zwar wird ein Großteil der Weihnachtseinkäufe noch immer im stationären Handel abgewickelt, doch üben das Internet und zunehmend auch das Surfen über mobile Geräte bereits heute großen Einfluss auf die Kaufentscheidungen aus. So ließen sich laut einer Untersuchung von Crowdtap 2014 über 60 Prozent der Konsumenten auf Social Media-Kanälen inspirieren, wobei Facebook sowie Pinterest hier die relevantesten Anlaufstellen darstellen. Daher gilt es, die Möglichkeiten auszuschöpfen und sich auf bestmögliche Weise zu präsentieren. Zusätzlich ist Weihnachten ein guter Zeitpunkt, seine Follower zur Interaktion anzustiften und etwas für die eigene Reichweite zu tun. Wir haben einige Ideen für euch zusammengefasst.

Der weihnachtliche Facebook Header

Um nicht negativ aufzufallen und am Ende nur Aufmerksamkeit zu erzeugen, weil du der Einzige bist, der Weihnachten ignoriert, müssen die Header deiner Social Media Accounts mit einem weihnachtlichen Design versehen werden, das gilt für Facebook ebenso wie für Pinterest oder Instagram. Hier ist es aber auch wichtig, es nicht allen anderen gleich zu tun, sondern sich abzuheben. So könntest du den Header etwa mit einem dominanten Hinweis zum Christmas Sale oder besonderen Services zur Weihnachtszeit versehen.

Der Header vom AEZ stellt heraus, warum die Mall sich für das Weihnachtsshopping anbietet. Fehlt nur eine kurze Erklärung, worum es eigentlich geht.

Der Header vom AEZ stellt heraus, warum die Mall sich für das Weihnachtsshopping anbietet. Fehlt nur eine kurze Erklärung, worum es beim „himmlischen Service“ eigentlich geht.

Wenn du privat eher dem Grinch Konkurrenz machst, solltest du deinem Geschäft dennoch einen passenden Anstrich verpassen, hier gilt dann Understatement – und damit kannst du mitunter sogar mehr Aufmerksamkeit erzeugen, denn du hebst dich ab. Wie du dich auch entscheidest, saisonale Ereignisse solltest du immer aufgreifen.

Der Facebook-Header von Frontline hebt sich ab, weil er auf die üblichen Farben rot und grün verzichtet und weihnachtlich schlicht daher kommt.

Der Facebook-Header von Frontline hebt sich ab, weil er auf die üblichen Farben rot und grün weitestgehend verzichtet und weihnachtlich schlicht daher kommt.

Pinterest Weihnachtsboard

Auch auf Pinterest kannst du Weihnachtsstimmung einläuten. Die Inspirationsplattform und Trafficmaschine bietet sich gerade zu saisonalen Begebenheiten mehr als an. Hier finden sich diejenigen User, die noch keinen blassen Schimmer haben, was sie zu Weihnachten verschenken sollen. Was also könnte hilfreicher sein, als ein eigens eingerichtetes Pinboard mit Geschenkideen, Dekorationsbeispielen oder passenden Rezepten, das die Nutzer auch noch direkt auf deine Website leitet? Von Buyable Pins einmal ganz abgesehen.

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Je nachdem, was du für ein Unternehmen führst, wirst du sicher auch Weihnachten aufgreifen können. Selbst Reiseveranstalter könnten ein Board für die besten Plätze für Reisen zu Weihnachten einrichten. Etsy macht es vor und hat das Weihnachts-Pinboard sogar an erster Stelle platziert, so dass es schwerfällt, es zu übersehen. Bei Pinterest ist es allerdings von hoher Relevanz, dass das Board thematisch wenigstens annähernd passend ist – so würde ein Weihnachtsreisen-Pinboard bei Etsy eher deplatziert sein.

Ein Adventskalender – das universelle Schätzchen

Ein Adventskalender kann deiner Website zu mehr Traffic verhelfen, bei der Leadgenerierung unterstützen, das User Engagement sowie die Brand Awareness und Reichweite erhöhen und dir mehr Follower bescheren – kurzum: Der Kalender ist ein rundum nützliches Tool, dessen Mehrwert du dir keinesfalls entgehen lassen solltest. Denn wenn wir ehrlich sind, nimmt jeder von uns gern an Gewinnspielen teil. Die Rahmenbedingungen setzt du dir selbst, je nachdem welche der oben genannten Ziele du dir gesteckt hast.

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Posted by Heute in Hamburg on Dienstag, 1. Dezember 2015

HEUTE IN HAMBURG leitet die Teilnehmer auf seine Website weiter, von dort aus werden App Downloads generiert und mittels eines Pop-ups auf den Newsletter hingewiesen, in den man sich direkt eintragen kann.

Willst du Leads generieren, erfordert die Teilnahme das tägliche Eingeben der E-Mail-Adresse auf einer Landing Page – und schon hast du Newsletter-Abonnenten als auch Traffic. Für hohes User Engagement, Brand Awareness und Reichweitensteigerung lass die Nutzer deinen Post kommentieren.

Unser Adventskalender ist erfolgreich gestartet hat sein Soll erfüllt.

Unser Adventskalender ist erfolgreich gestartet und hat seinen Soll erfüllt. Teilnahmebedingung war es den Beitrag zu kommentieren.

Was bei den Usern vermutlich nicht so gut ankommen wird, sind als Adventskalender getarnte Rabatte. Adventskalender sind nämlich deshalb so beliebt, weil es Dinge zu gewinnen gibt, seltener aufgrund von bloßen Rabatten, die mit Weihnachten eigentlich nichts zu tun haben.

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Posted by Globetrotter Ausrüstung on Dienstag, 1. Dezember 2015

 

In jedem Fall aber solltest du dich an die Richtlinien des jeweiligen Netzwerkes halten: Bei Facebook etwa ist das Teilen und Liken eines Posts als Teilnahmebedingung für ein Gewinnspiel unzulässig. Bei Instagram gibt es andere Möglichkeiten für Gewinnspiele, wie beispielsweise die Challenges, die an Kampagnen-Hashtags gekoppelt sein oder wieder auf die Website führen können.

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Ist denn schon Weihnachten?

Zusammenfassend stehen dir alle Türen offen, um deine Accounts weihnachtlich einzustimmen und dich dabei auch noch von den Mitbewerbern abzuheben. Zusätzlich kannst du das alljährliche Ereignis gut für deine Zwecke nutzen und nicht nur deine Reichweiten erhöhen, Traffic oder Leads generieren. Das einzige, was du dafür benötigst, sind ein bisschen Kreativität und den richtigen Riecher.

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

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3 Gedanken zu „Do they know it’s Christmas – So stimmst du deine Social Media Accounts auf Weihnachten ein

  1. Francesca

    Hallo,
    mir gefällt der Artikel sehr gut.
    Beim Thema Adventskalender scheinen sich die Meinungen allerdings zu teilen.
    Ich habe dazu einen Artikel gelesen in dem eher von der Verwendung eines Adventskalender abgeraten wird, da die Wahrscheinlichkeit echte Leads zu generieren eher gering ist. Das liegt vor allem daran, dass Kunden dazu neigen einen neuen Mailaccount anzulegen um diesen nur für die Adventskalender zu nutzen und zukünftige Newsletter ignoriert werden können. Ich denke diesen Gedanken sollte man auf jeden Fall beachten, da man ja aus eigener Erfahrung kennt, dass man vermeiden möchte mit zu vielen Newsletter „zugemüllt“ zu werden.
    Hier noch der Link zu dem erwähnten Artikel:
    http://www.haufe.de/marketing-vertrieb/online-marketing/online-marketing-zu-weihnachten-keine-adventskalender_132_331272.html

    Antworten
    1. Tina BauerTina Bauer Artikelautor

      Hey Francesca,

      Mag angehen, dass echte Leads schwer zu generieren sind, es gibt jedoch Use Cases, die gezeigt haben, dass es funktionieren kann (wie bei Heute in Hamburg zB: http://onlinemarketing.de/news/heute-in-hamburg-nische-app-eine-stadt-die-dir-zu-fuessen-liegt).

      Allgemein bleibt die Entwicklung mit den extra für Gewinnspiele angelegten E-Mail-Adressen allerdings zu beobachten, das ist schon ein Argument. Trotzdem sind Adventskalender in sozialen Medien ziemlich beliebt und gesund für das Engagement.

      Schönen Gruß,

      Tina

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  2. Anne

    Ich finde den Artikel sehr interessant, danke dafür! Ich denke auch, dass es wichtig ist, die Webseite auf die Jahreszeit oder das Fest, welches in dieser stattfindet, anzupassen. Gestern hat sich einer unserer Kunden sehr darüber gefreut, dass es auf einer Webseite von uns anfängt zu schneien, wenn man sie besucht :-) Solche Kleinigkeiten begeistern User und nur so kann man sie überzeugen und fesseln.

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